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 Ferngläser für die Astronomie

 

Ein Fernglas für die Astronomie sollte einen Objektivdurchmesser von 50 mm haben. Bei einer  Vergrößerung von mindestens 10fach.  Mit einem Fernglas kann man die Sternhaufen am Stadthimmel gut aufsuchen. Auf dem Land bieten sich mit dem Fernglas noch viel mehr Sterne. Ferngläser bis zwei Kilo Gewicht kann man noch ganz gut in der Hand halten, ein Stativ wäre besser. Weitere angebotene Ferngläser für die Astronomie haben Werte wie 17 fach, bei 80 mm Objektivdurchmesser oder 20 fach x 100 mm Durchmesser.

Mit Brille und ohne Brille beobachten

Um mit einer Brille beobachten zu können, kann man die Augenmuscheln reindrehen, ohne Brille dreht man diese heraus. 

Die Einstellung der zu beobachtenden Objekte wird durch einen Mitteltrieb am Fernglas bewältigt. Bei größeren Ferngläsern müssen die einzelnen Okulare getrennt voneinander eingestellt werden. 

Dioptrienausgleich bei Ferngläsern

Wer ohne Brille durch sein Fernglas blicken möchte und unterschiedliche Sehstärken hat, muss beide Okulare unterschiedlich scharf stellen können. Je nach Konstruktion erreicht man das durch Verstellen eines Okulars oder durch Verstellen einer innen liegenden Optik. Der Dioptrienausgleich erfolgt durch Drehen eines Ringes am rechten Okular. Hat man den Dioptrieeausgleich mit den beiden Gläsern geschafft, wird das Bild plastischer, das Sehen angenehmer. 

Die Austrittspupille

Die Austrittspupille ist eine Größe, die sich aus  dem Quotienten von Objektivdurchmesser / die Vergrößerung errechnet. Die größte Austrittspupille beträgt 7 Millimeter, die kleinste 0,7 Millimeter. Fernrohre liegen in diesem Bereich. Ferngläser haben Austrittspupillen von 7 mm bis 4 mm.

Die Durchlässigkeit oder Transmission

Eine weitere Kennzahl für ein Fernglas ist die Transmission. Die Ferngläser, die ein klares Bild liefern, verfügen über eine höhere Durchlässigkeit, der Transmission. Diese kann 88 Prozent und mehr betragen. Dieses Mehr macht das Fernglas teurer.

Größeres Gesichtsfeld mit Weitwinkelokularen

Wie groß das Gesichtsfeld eines Fernglases ist, hängt davon ab, ob der Hersteller Weitwinkelokulare verbaut hat oder wie sich die Prismen berühren.

Ferngläser für den Tag und die Nacht

Am Tage geht die Pupille nur 3 Millimeter auf. Für die Beobachtung am Tage reicht ein Fernglas mit einer Öffnung 30 bis 40 mm. Die Ferngläser mit einer Öffnung von 50 mm oder, wie angeboten im Handel mit 56 mm Öffnung, sind für die Astronomie geeignet oder um in der Dämmerung zu beobachten oder unter einem Blattwerk ein Tier zu beobachten.  Die heutigen Gläser sind so gut, dass es für die Nacht nicht immer die 50 oder wie von Jägern verwendet, die 56 mm Öffnung sein müssen. Auch der Jäger kommt mit diese guten Optik mit 42 mm Öffnung aus.

Die Austrittspupille in Alter und Jugend

Kaufen Sie sich ein Fernglas, dass zu Ihrer Augenpupille passt. Eine Austrittspupille von 7 mm nützt Ihnen nichts, wenn die Iris in der Dunkelheit nicht mehr so weit aufgeht. Bei jungen Menschen geht die Iris in der Dunkelheit bis zu 7 mm auf, bei den Älteren nur noch 4 mm. Die Austrittspupille ist das Bilchen, dass aus dem Okular kommt. Die Austrittspupille berechnet sich aus Objektivdurchmesser / Vergrößerung.

Ferngläser für ältere Menschen können eine Austrittspupille von 4 haben.  Für jüngere Menschen und unter einem perfekt dunklen Himmel ist eine Austrittspupille von 7 die richtige Wahl.  

Beobachtet man unter einem ganz dunklen Himmel, wie in den Alpen oder sonstigen sehr dunklen Gebieten der Erde, ist ein Fernglas mit 7mm Austrittpupille für einen jungen Menschen die beste Wahl.

Ferngläser für die Stadt und andere Anwendungen

Für den aufgehellten Stadthimmel sollte die Austrittspupille nicht größer als 5 mm sein, sonst wird das Bild zu sehr aufgehellt. Es gibt eine Ausnahme bei der man die 7 mm Austrittspupille verwendet, das sind die breiten Marinegläser mit 7x50 mit Porroprismen, die gut in der Hand liegen. Auf einem schwankenden Schiff trifft der Lichtkegel der größeren Austrittspupille das Auge besser. Diese Gläser sind breiter und liegen gut in der Hand.  Diese Gläser sind breiter, da sie mit Porroprismen ausgestattet sind und nicht mit den schmalen Dachkantprismen. Die wesentlich genauer verarbeiteten und teureren Dachkantprismen werden für die schlanken Gläser verwendet. Ein Fernglas mit einer Austrittspupille von 4 mm lässt den Stadthimmel wie matter Samt erscheinen. 

Ferngläser und Spektive für die Naturbeobachtung

Für Naturbeobachtungen werden Gläser mit einem größeren Gesichtsfeld verwendet. Ein größeres Gesichtsfeld bedeutet: eine Vergrößerung von 8 fach.  Beobachten Sie Vögel im Flug, sollte sollte das Gesichtsfeld größer sein, als bei Ferngläsern für die Astronomie und die Schärfte schnell einstellbar sein, um den fliegenden Vögelchen schnell folgen zu können. Für diesen Zweck können Sie ein Fernglas mit 8-facher Vergrößerung wählen. Um das Gefieder besser zu erkennen 10-fach. Zur Erkennung der Beringung darf es das Spektiv sein. Mit einem Spektiv kann man dann von der Natur Aufnahmen machen, um die schönsten Motive im Bild festhalten zu können. Die Schwachstelle ist immer das Stativ. Am besten ist ein Fernauslöser zu verwenden, denn kein noch so teures Fotostativ verhindert Verwackeln. Deswegen sind die Stative der Amateurastronomen immer so schwer. Für manche Spektive kann man Okulare verwenden, die auch von Amateurastronomen verwendet werden. Was das Beobachten der Vögel aber betrifft: die Vögel fühlen sich von einem Spektiv nicht so gestört, wie von einem Fernglas. Ein Vogel wird nicht gerne von zwei Augen beobachtet. 

Um die Sterne hell und klar sehen zu können, darf es ein ED Glass sein. Diese Gläser haben eine Lichtdurchlässigkeit (Transmission) von mindestens 88 Prozent. Sie sind zwar etwas teuer, aber ein Fernrohr hat auch seinen Preis. (ED= Extra Low Dispersion, HD= High Dispersion), aber eine Fernglas in der Klasse HD ist auch etwa Feines.

Beobachtung mit einem Fernglas für die Astronomie 15x70 HD Glas

Mit einem HD Fernglas, dass dann ein bißchen Größer ist, kann man wunderbar die Sterne beobachten. Im Sommer kann man zur mitternächtlichen Stunde im Herkules den Kugelsternhaufen M13 erblicken. Geht man im Süden vom Schützen weiter nach oben, dann kommt man an einem hellen Fleckchen vorbei, dass M16 oder M17 sein könnte. Zum Horizont hin sind unter einem aufgehellten Stadthimmel die Sterne nicht so zahlreich. Im Westen erblick man einen Edelstein. Nein, diesmal  ist es nicht die Wega, es ist die Spika in der Jungfrau. Die Milchstrasse offenbart uns zahlreiche Sterne, wenn es in den weißen Nächten im Sommer für eine kurze Zeit dunkel ist.

Unterschied zwischen HD Glas und ED Glas

Bei Fernrohren und Ferngläsern steht oft der Zusatz ED. Das ED steht für extra low dispersion. Die Sterne scheinen in einem astronomischen Fernglas mit HD Glas wie Diamanten im Gegensatz zu den Ferngläsern mit anderen günstigeren Gläsern. Doch beim HD Glas gibt es manchmal noch blaue und gelbe Farbsäume. Bei einem ED Glas finden sich keine Farbsäume. Die Krönung sind natürlich Gläser mit Fluorit. Da sieht man am Tage an keiner Strebe auch nur einen Hauch von Farbsäumen.

Himmelsobjekte für das Fernglas

Dazu gehören die Plejaden und die Hyaden, zwei ausgedehnte Sternhaufen im Perseus und Krebs, Der Doppelsternhaufen Phi und Chi zwischen Perseus und Kassiopeia in der Milchstrasse stechen mit einem Fernglas besser hervor. Die Praesepe in der Krippe erinnert an die Plejaden. Der Andromedanebel ist mit einem Fernglas mit ED-Glas ein Schmuckstück. Im Fernrohr kann diese Galaxie auch nicht besser sehen, es sei denn, man hat ein größeres Fernrohr zuhause. Für den Urlaub  möchte man nicht das schwere Fernrohr einpacken. 

Ein Fernglas mit einem großen Gesichtsfeld 

APM-MS 6X30 WEITWINKEL PORRO FERNGLAS ein gutes Fernglas für seinen Preis mit einem klaren Blick und einem weiten Gesichtsfeld um über den Himmel zu wandern und speziell die Milchstrasse am Stadhimmel abzusuchen.

Mit einem Fernglas können die vier Jupitermonde gesehen werden. Mit einem kleinen 8x32 Fernglas habe ich schon zwei von ihnen gesehen. Mit dem Astronomie-Fernglas 15x70 macht der Jupiter noch viel mehr Spaß.

Mit einem kleinen Fernglas kann man in die Weiten des Weltalls blicken. Mit einem 8x32 Terra ED von Zeiss sieht man die Andromeda-Galaxie flächig und groß. Dieser Nebel war im Mittelalter in Arabien schon bekannt. 

Stative für Ferngläser

Ein astronomisches Fernglas gehört auf ein Stativ. Diese Ferngläser haben vorne an dem mechanischen Gestänge eine breite Schraube wie ein Knopf. Diese kann man abschrauben und mit einem Fernglashalter miteinem Stativ verbinden. Die andere Seite dieses Halters hat ein 3/8tel Fotogewinde um dieses auf ein Fotostativ schrauben zu können. Es gibt sehr einfache Stative, die in zwei Achsen drehbar sind. Soll es komfortaber gehen, wäre eine Fotostativ mit Videoneiger besser. Es gibt auch Fernglashalter, die auf der anderen Seite breiter sind und auf eine rechteckiges Plättchen eingeschoben werden kann, wie es auch bei Stativen für Spektiven verwendet wird.