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Buch Astronomie der Jahrhunderte

Eine Wissenschaft und ihre Philosophie

 

Erschienen bei BoD am 17.06.2020

ISBN-13: 9783830118503

 


Astronomie der JahrhunderteAstronomie der Jahrhunderte


Der frühe Mensch dachte über die Stern nach - religiöse Gedanken

Die Menschen haben schon immer über die Sterne nachgedacht und darüber, woher der Mensch kommt. Der Himmel floss ein in ihre religiösen Gedanken. Mond und Sternkonstellationen, Kometen und Finsternisse wurden seit jeher als schicksalsbestimmend angesehen. Ihre Erforschung als auch ihre Erforscher standen wie kaum in einem anderen Bereich der Naturwissenschaften im Mittelpunkt weltanschaulicher, kultureller und religiöser Konflikte.


 Kartografie, Navigation und Astronomie

Die Sterne dienten zur Navigation, der Vermessung und der Kartographie.  Die Sterne, wie die Sonne, wurden zur  Bestimmung der Zeit herangezogen.  Mithilfe der Monddistanzen wurde die Länge auf See bestimmt. Der Uhrmacher  Harrison löste das Problem mit seinem Chronometer. Observatorien in England und Frankreich wurden zur genaueren Bestimmung der Sternpositionen  gegründet, wie das berühmte Greenwich.

Gründung von Universitäten im Mittelalter

In der Frühen Neuzeit wurden Universitäten gegründet.  Mit der Zeit Kopernikus' tritt eine neue Denkweise im Gegensatz zur mittelalterlichen Scholastik auf. Die Astronomie aus dem Morgenland findet wieder wieder nach dem dunklen Zeitalter in den Westen. Eine Kalenderreform wird nötig.

Die Reformation veränderte die Welt

Es gab eigentlich nicht die Reformation. In verschiedenen Ecken der damaligen Welt des 15. Jahrhunderts traten Veränderungen auf. Martin Luther nagelte seine Thesen an die Kirchentür. Doch zu diesem Zeitpunkt waren schon Veränderungen im Gange. Bauern begehrten auf gegen die Obrigkeit. Die Fürsten wollten eigenständig sein. Nicht mehr der Papst in Rom sollte die weltlichen Fürsten beherrschen. Einige von Ihnen nahmen bald den neuen Glauben an.

Kepler Hexenprozess Wilhelm IV von Hessen-Kassel

 

Reisen Sie durch das Leben Keplers. Nehmen Sie teil am Hexenprozess  seiner Mutter, Katharina Kepler. Tycho Brahe war durch seine Korrespondenz mit dem Hof von Wilhelm IV in Hessen-Kassel verbunden. Er verfügte über die besten Instrumente dieser Zeit. Kepler war in seinem Leben vom Dreißigjährigen Krieg betroffen, von den Auseinandersetzungen der Religionen. Evangelische Fürsten in Baden Württemberg und in anderen Landen reformierten das Schulsystem. Immer war er mit seiner Familie auf der Suche nach einer Arbeitsstelle und wanderte bis nach Prag und Linz. Schauen Sie zu bei  der Entdeckung Keplers seiner Keplerschen Gesetzte,  der Berechnung der Marsbahn und tauchen Sie ein in sein Weltbild. Lesen Sie über Keplers Kampf , seine Schriften in unruhigen Zeiten zu veröffentlichen. Kepler erstellte Horoskope. 

Esoterik - aber nicht so wie wir es heute kennen

Hermes Trismegistos und Pythagoras stehen in der esoterischen Tradition. Die Antike wurde von Ficino unter anderem wieder eingeführt. Esoterik stand immer im Konflikt zum Christentum. Lesen Sie, wie das verlorengegangene Wissen der Antike wieder Eingang in die Wissenschaft des Westens fand. Lernen Sie die Astronomen des Mittleren Ostens kennen.

Newton schrieb Abhandlungen über Alchemie und  Musik

Newton befasste sich nicht nur mit der Gravitation und neuerer Physik. Nächtelang unternahm er chemische Experimente in seinem Labor in alchemistischer Tradition. In seiner umfangreichen Bibliothek befanden sich Bücher über Alchemie. Die Tradition des Hermes Trismegistos waren ihm bekannt. Er verstand sich als Pythagoräer. Newton schrieb Bücher über Musik, über  Sphärenmusik. Für Kepler war dies alles real. Kepler berechnete die Sphärenmusik. Musik war früher auch Mathematik und nicht nur zum Zuhören da.

Astronomie in England

Halley, Hooke und Wren unterhalten sich in welchen Kurven die Planeten um die Sonne kreisen. Aber die Wissenschaftler dieser Zeit beschäftigen noch andere Dinge. Im 17. Jahrhundert erweitert sich der Horizont in der Physik, der Astronomie und der Chemie.

 Optik vom Mittelalter bis in die Jetztzeit

Das Fernrohr wurde nicht von Galileo Galilei erfunden. Im Mittelalter und in der Antike gab es schon Sehhilfen. Im 18. Jahrhundert entdeckte man die Eigenschaften des Lichtes und Heutzutage? Lesen Sie die im letzten Kapitel von "Astronomie der Jahrhunderte".

 
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