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 Sternkarte des Monats

 Die Sterne im September

 

01. September 23 Uhr, 15. September 22 Uhr


Die Sommersternbilder finden haben den Südmeridian überschritten. Unter dem Adler im Südwesten finden wir den Schützen. Schauen wir links neben dem Schützen, so können wir mit einem Fernglas einen großen Kreis von Sternen ausmachen, den Schlangenträger mit der Schlange. Über dem Schlangenträger steht der Herkules mit zwei schönen Kugelsternhaufen, M13 und M92. Die kleine Nördliche Krone mit ihren sieben Sternen ist unter dem aufgehellten Stadthimmel nicht so leicht zu finden. Neben ihr der Bärenführer, den wir gleich an dem hellen Arkturus erkennen. Er wird gleich untergehen. Der Große Bär steht parallel zum Nordhorizont. Seine Deichsel zeigt auf Arkturus. In der Deichsel können wir einen Doppelstern sehen: Mizar und Alkor. Alkor wird auch das Reiterlein genannt, es ist 4ter Größe, Mizar 2ter. Sind wir beim Großen Bären, steht über ihm der Kleine Bär. Der Drache schlängelt sich um ihn. Neben ihm Cepheus und dann das Himmels-W, die Kassiopeia. Blicken wir nach Osten sind die Herbststernbilder dabei, aufzugehen. Neben der Cassiopeia steht gleich der Perseus. Zwischen Cassiopeia und Perseus können wir einen Doppelsternhaufen schon im Fernglas erkennen. Hoch oben steht die Andromeda. Gehen wir den zweiten Stern um drei Sterne nach oben, finden wir mit dem Fernglas den Andromedanebel. Neben der Andromeda, Pegasus, das geflügelte Pferd. Unter der Andromeda ist das Dreieck zu sehen und darunter der Widder. Warten wir noch zu sehen wir einen roten Stern, der zum Sternbild des Stieres gehört. Im Stier können wir wieder vor Mitternacht die Hyaden, ein lockerer Sternhaufen sehen. Hübsch im Fernglas anzusehen sind die Plejaden, ein Sternhaufen aus sieben bläulichen Sternen im Perseus. Unter der Andromeda erstrecken sich die ausgedehnten Fische in denen zurzeit Neptun und Uranus zu sehen sind. Darunter der Wassermann, auf der Ekliptik der Steinbock. Der helle Stern ganz tief im Süden ist Formalhaut und gehört zum Südlichen Fisch. Ist es ganz klar, steht neben ihm ein Teil eines weiteres südlichen Sternbildes: das Mikroskop.

Mondfinsternis im Juli

Im Juli warten zwei astronomische Ereignisse auf uns: die Marsopposition 2018, die dieses Jahr den Mars sehr groß erscheinen lässt und eine Mondfinsternis. Beide am selben Tag, am 27.07.2018.

Mondfinsternis 2015

Mondfinsternis 2015

Aufgang 20:20 Uhr. Vollmond: 21:20 Uhr.

Der schon verfinsterte Mond steht um 21:30 Uhr in unseren Breiten in ausreichender Höhe.  Er ist bereits im Kernschatten. Das Ende der  Finsternis ist um 00:19 Uhr. Er steht dann im Halbschatten  Dann ist die Mondfinsternis vorbei.  Die Totalität dauert von 21:30 Uhr bis 23:13 Uhr.

Entstehung einer Mondfinsternis

Entstehung einer MondfinsternisEntstehung einer Mondfinsternis

Der Mond geht durch den Halbschatten, der über den Vollmond wandert.

Dann tritt der Mond in den Kernschatten. Geht er durch den Kernschatten, ist er tief verfinstert. Der Mond leuchtet kupferrot. Das Kupferrot ist je nach Verdunklung heller oder dunkler.

Meistens geht der Vollmond am Erdschatten vorbei und es entsteht keine Verfinsterung. Tritt der Mond teilweise in den Erdschatten, ist der Mond nur teilweise verfinstert. Wenn der Mond weit weg ist, kann es vorkommen, dass es eine Ringförmige Mondfindernis gibt.

Der Planet Mars steht 6 Grad unterhalb des Mondes.

Wir können fast die ganze Nacht den Mars, den Saturn und den Jupiter beobachten.

Es war schwierig, den so dunklen Mond zu fotografieren. Der so dunkle Mond war auf dem Display der Kamera fast nicht zu sehen. Mit Canon 500D aufgenommen. 2,5 sec. belichtet ISO 400.

 

Blutmond Total verfinsterter MondBlutmond Total verfinsterter Mond 2018









Mondfinsternis Mond und Mars 2018Mondfinsternis Mond und Mars 2018

Der Schatten gibt den Mond allmählich frei und Mars steht darunter.