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Astronomie und Bücher

 Sternkarte des Monats


Am 30. März ist Tag der Astronomie

"Möge die Nacht mit uns sein" und Earth Hour - Eine Stunde Licht aus"

Licht aus von 20:30-21:30 Uhr MEZ, 21:30-22:30 Uhr MESZ.

Dazu ruft die WWF zu Ihrer Aktion auf, um den Menschen die Energieverschwendung bewusst zu machhen.

Sternhimmel im Februar

 

1. Februar 21 Uhr, 15. Februar 20 Uhr Sternhimmel Februar

Um 21 Uhr steht der Himmelsjäger Orion hoch im Süden. Neben ihm funkeln Sirius im Großen Hund und Prokyon im Kleinen Hund um die Wetter. Über Ihnen stehen die Zwillinge mit den Sternhaufen M37 und M35. Auffällig ist das große Sternbild Löwe im Osten. Zwischen den Zwillingen und dem Löwen finden wir genau auf der Ekliptik den Krebs mit dem schönen Sternhaufen Praesepe, einem Objekt für das Fernglas. Über dem Löwen gelangen wir zum Großen Bären. Seine Deichsel neigt sich Nordost-Horizont zu. Dicht über dem Horizont das Haar der Berenike. Schauen wir wieder nach Süden, so können wir noch zwei auffällige Wintersternbilder sehen. Hoch oben im Zenit steht der Fuhrmann, darüber die Giraffe, die uns and das Sternbild Perseus erinnert. Neben dem Fuhrmann steht der Perseus, weiter nach Westen, hoch oben das Himmels-W, die Kassiopeia. Die drei auffälligen Sterne im Nordwesten gehören zum untergehenden Schwan. Mit bloßem Auge sieht man schön unter dem Perseus die Plejaden, noch weiter unten um den roten Aldebaran herum den lockeren Sternhaufen der Hyaden. Die Andromeda steht im Westen. Doch können wir M31, unserer Nachbargalaxie gut auffinden. Im West-Quadrat finden sich ausgedehnte unauffällige Sternbilder wie die Fische, ein Teil des Walfisches und der Fluß Eridanus, der uns wieder zum Orion führt. Ein Hingucker ist immer der Orionnebel.

Planeten im Februar

Merkur läuft der Sonne rechtläufig nach. Er holt sie am 17. Januar ein. An diesem Tag steht er in oberer Konjunktion mit ihr. Er hält sich am Taghimmel auf. Bis zum Ende des Monats nimmt sein östlicher Winkelabstand auf 10 Grad zu. Das reicht allerdings noch nicht für eine Abendsichtbarkeit.

Venus stand im Dezember in oberer Konjunktion. Langsam steigt ihr östlicher Abstand von ihr. Am 15. Januar geht die -3,9m helle Venus um 18:22 Uhr MEZ unter, am 28. um 19:02 Uhr MEZ. Im Teleskop sieht man ein 10“ großes, voll beleuchtetes Venusscheibchen.

Mars Seine Aufgänge verfrühen sich von 3:21 Uhr am Monatsanfang auf 2:59 Uhr am Monatsende. Seine Helligkeit steigt von 0,4 mag im Laufe des Monats auf 0,8 mag. Der rote Planet wandert rechtläufig durch den Skorpion. Am 8. Februar wechselt er in den Schlangenträger.

Jupiter verfrüht seine Aufgänge bis kurz vor Mitternacht. Zu Anfang des Monats geht Jupiter um 2:13 Uhr, am 15. Um 1:25 Uhr und am 28. Um 0:37 Uhr auf. Die Helligkeit des Riesenplaneten nimmt noch einmal auf -2,2 mag zu. Am 7. Februar zieht der abnehmende Halbmond 4 Grad nördlich an Jupiter vorbei. Am 8. steht Jupiter am Morgen eng neben dem Mond. Mars steht neben Antares im Skorpion. Ganz nach am Südosthorizont geht der aufgehende Saturn.

Saturn kann am Morgenhimmel im Schützen gesehen werden. Am 1. Februar geht Saturn um 5:49 Uhr auf. Zum Ende des Monats geht der 0,5 mag helle Ringplanet schon um 4:13 Uhr auf.

Uranus kann noch am frühen Abendhimmel aufgesucht werden.

Neptun kann nicht mehr am Abendhimmel gefunden werden. Er nähert sich seiner Konjunktion mit der Sonne, die er Anfang nächsten Mont erreichen wird.

Der Mond

Am 7. Februar ist der Mond im Letzten Viertel. Am 8. Februar steht er am Morgenhimmel neben dem gelben strahlenden Jupiter, am 9. Neben dem roten Mars am Morgen im Südosten. Am 11. steht der Mond am Morgenhimmel neben Saturn.

Neumond: am 15. Februar.

Sternhimmel im März

 

 

 

 










Nun sind am Abend die Frühlingssternbilder zu sehen. Dazu gehören der Löwe, der am Abend hoch im Osten steht, ein ausgedehntes Sternbild. Die Zwillinge stehen im Westquadrat. Man erkennt sie an den zwei hellen Kastensternen Kastor und Pollux, darunter der Himmelsjäger Orion. Tief am Horizont der unscheinbare Hase. Zwischen dem Löwen und den Zwillingen steht das kleine Sternbild Krebs mit dem schönen Sternhaufen Praesepe. Über den Zwillingen, hoch oben im Zenit die Kapella, die zum Fuhrmann gehört. Zwischen dem Fuhrmann und den Zwillingen finden wir schon mit dem Fernglas drei Sternhaufen. Das rote Auge des Stiers steht tief im Westen mit den Plejaden, die Hyaden stehen noch weiter im Westen, über ihnen der Perseus. Von der Andromeda sind nur 4 Sterne zu sehen. Am Nordpunkt schaut ein Stern, es ist der Deneb im Schwan.

Zur Planetenschau früh aufstehen

Ende Februar, Anfang März Venus, Jupiter, Saturn und abnehmender Mond
29. Januar Mond mit Saturn und Jupiter 5 Uhr MEZ


Ende März muss mann schon früh aufstehen um den Mond mit Saturn und Jupiter zu sehen.





Am Abend gehen der Mond und der Mars durch das Tor der Ekliptik









Planeten im März

Merkur beendet zu Monatsbeginn seine Abendsichtbarkeit. Anfang des Monats geht der -0,2 mag helle Merkur um 19:44 Uhr unter. Kurz nach 19 Uhr kann man den flinken Planeten am Westhorizont erspähen. Bis zum 5. März sinkt seine Helligkeit auf 0,9 mag und sein Untergang verfrüht sich auf 19:37 Uhr. Dann wird Merkur rückläufig und er läuft auf die Sonne zu.

Venus ist immer noch Morgenstern. Doch sie wird unauffälliger. Zu Anfang des Monats tritt sie in das Sternbild Steinbock und wechselt am 24. in den Wassermann. Venus steigt weiter hinauf, wobei sich ihre Aufgänge vom Monatsbeginn auf 5:03 Uhr (6:03 Uhr MESZ). Ihre Helligkeit sinkt um 0,2 mag auf -3,9 mag ab.

Mars kann immer noch in der ersten Nachthälfte beobachtet werden. Nach Einbruch der Dunkelheit kann man Mars am Westhimmel sehen. Am 23. verlässt er den Widder und tritt in das Sternbild Stier. Am 30. März findet sich Mars 3 Grad südlich der Plejaden, am Eingang zum „Goldenen Tor der Ekliptik“. Seine Helligkeit sinkt weiter. Sie beträgt zum Ende des Monats 1,4 mag. Mars geht am Anfang des Monats um 23:35 Uhr unter, am Monatsende nur fünf Minuten früher.

Jupiter kann in der zweiten Nachthälfte im Schlangenträger gesehen werden. Jupiter verlangsamt seine rechtläufige Bewegung merklich. Diese kommt Ende März zum Stillstand. Die Jupiteraufgänge verfrühen sich von 3:05 Uhr zu Anfang des Monats auf 2:16 Uhr am 15. Und auf 1:18 Uhr (2:18 Uhr MESZ).

Saturn steht im Schützen und kann am Morgenhimmel gesehen werden.