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 Sternkarte des Monats

Drei Sternbilder nebeneinander

In den Sommernächten lässt sich über unseren Köpfen die Milchstraße gut beobachten. Die Sommersternbilder Schwan und Leier bergen Juwelen zum Beobachten. 

Nebel und Doppelsterne in der Milchstrasse

 M57 befindet sich in den der Wega gegenüber der hellen Wega zwischen den gegenüber liegenden Sternen.

Albireo - ein zweifarbiger Doppelstern im Schwan

Albireo - ein zweifarbiger Doppelstern im Schwan

 Am Kopf des Schwanes, gegenüber von Deneb, dem hellsten Stern im Schwan, steht ein zweifarbiger Doppelstern. Mit einem Fernrohr sieht man einen blauen und einen orange-roten Stern.

Der Zirrus-Nebel geht auf eine Supernova zurück. Er steht in der linken Hälfte des Schwans, hier mit der NGC-Nummer angegeben. Unter einem Stadthimmel hat man Schwierigkeiten mit diesem ausgedehnten Nebel. Doch die kleine Eidechse kann in klaren Nächsten gesehen werden. 

NGC2027 - Kompakter planetarischer Nebel im Schwan 

Rosa-Kissen Nebel, ein sehr kompakter Nebel da der planetarische Nebel noch sehr jung ist. Er ist nicht das Ergebnis einer Supernova. Er ist das Ergebnis des Endes eines Sterns wie unsere Sonne.  




Schlangenträger, Schild und Schütze mit Sternhaufen und Nebeln


Schlangenträger und Schild mit SternhaufenSchlangenträger und Schild mit Sternhaufen

Die Planeten Jupiter und Saturn kommen sich im Schützen immer näher.

Der Schütze ist unter einem recht hellen Stadthimmel zu erkennen. Weiter westlich steht der Skorpion, der helle Stern weiter westlich ist die Spika. Der rote Planet Mars ist um diese Zeit noch nicht aufgegangen. 

Zum Einbruch der Dunkelheit stehen Jupiter und Saturn tief im Süden

Jupiter ist der hellere der beiden, östlich von ihm steht der bleiche Saturn.



Im Juli stand er morgens  tief im Osten im nördlichen Stier. Doch im August ist er spät abends sichtbar im Norden. Ende Juli ist der Komet mit bloßen Auge sichtbar.

Vorschau: Am 21. Dezember 2020 begegnen sich die Riesenplaneten Jupiter und Saturn in den Fischen

Wie vor 2000 Jahren: Es war kein Komet, den die Drei Heiligen Könige sahen. Es war die enge Begegnung von Jupiter und Saturn. Durch Berechnungen fand Johannes Kepler heraus, dass Jesus nicht im Jahr 0 geboren ist, sondenr 7 Jahre früher. Dieses Schauspiel kann man wieder am 21. Dezember 2020 beobachten. Alle 20 Jahre kommt es zwischen den beiden Planeten zu einer Großen Konjunktion.


Der Andromedanebel

Die Andromeda steht hoch am Osthimmel. So kann wieder der Andromedanebel M31 in der zweiten Nachthälfte mit einem Fernglas als milchiges Fleckchen gesehen werden. 

Sternkarte August


1. August 23 Uhr MESZ, 15. August 22 Uhr MESZ






















Die Planeten im August

Merkur kann in den ersten Augusttagen tief am Morgenhimmel entdeckt werden. Da er in den ersten Augusttagen der Sonne entgegenwandert, verschwindet er bald wieder in ihren Strahlen. Am 1. August steht er zu beginn der bürgerlichen Dämmerung (6Grad unter dem Horizont) um 5:11 Uhr 6 Grad über dem Osthorizont. Eine Woche später sind es nur noch 1Grad. Seine Helligkeit verändert sich von – 0,9 mag auf -1,4 mag.  

Venus erreicht am 13. August ihre größte westliche Elongation, damit beträgt ihr Abstand von der Sonne fast 46 Grad. Mit einer Helligkeit von -4,4 mag strahlt sie am Morgenhimmel. Sie geht während des gesamten Monats konstant um 2:30 Uhr MESZ auf. Ihr scheinbarer Durchmesser schrumpft im August von 27,0 auf 19,7 Bogensekunden. Ihre Lichtphase nimmt von 43 auf 59 Prozent zu. Ihre Halbphase (Dichotomie) erreicht sie am 12. August. In der Nacht vom 15. auf den 16. August begegnet Sichel des abnehmenden Mondes der Venus.  

Mars steht im Sternbild Fische. Im August wird er zum Planeten der gesamten Nacht. Zu Anfang des Monats geht er um 23:29 Uhr auf, am Ende um 21:51 Uhr auf und kulminiert fast 47 Grad hoch. Seine Helligkeit beträgt -1,8 mag. Sein Scheibchendurchmesser steigt auf 18,9 Bogensekunden. Nun beginnt die beste Beobachtungsmöglichkeit des Jahres 2020. Am 14. Oktober kommt Mars in Opposition. Bei klarer ruhiger Luft lassen sich dunkle Strukturen sowie die südliche Polkappe erkennen. Am 9. August zieht der abnehmende Mond drei Grad südwestlich am Mars vorbei.  

Jupiter ist immer noch der dominierende Planet der Nacht. Wir finden den -2,7 mag hellen Planeten am Ende der Abenddämmerung im Südosten nicht weit des Planeten Saturn. Am Monatsersten kulminiert der Gasplanet um 00:03 Uhr, am 31. August um 01.59 Uhr. Mit 18 Grad Kulminationshöhe erreicht Jupiter, im Sternbild Schütze zu finden, eine gute Höhe über dem Südhorizont. Unser Mond begegnet dem Gasriesen Jupiter am Anfang des Monats und am Ende des Monats.  

Saturn läuft Jupiter hinterher: in einer Entfernung von 8 Grad östlich des Gasriesen. Das Spiel der Jupitermonde ist wieder schon zu beobachten. Der Ring des Saturn ist in einem Winkel von 22 Grad geöffnet. Auch er trifft sich zweimal mit dem Erdenmond und zwar in einem Abstand von 5 Grad südöstlich. 

Uranus bleibt im Sternbild Widder stehen und beginnt seine diesjährige Oppositionsschleife. So wechselt er seine Bewegungsrichtung und er wird rückläufig.  

Neptun befindet sich im Sternbild Wassermann. Der 7,8 mag helle Planet ist am besten mit einem Fernrohr mit Go-to-Steuerung aufzufinden. Er entwickelt sich zum Objekt der ganzen Nacht. 

Was gibt es Neues in der Astroszene?

Die AME in Villingen-Schwenningen findet dieses Jahr nicht statt. Veranstaltungen auf der Sternwarte Stuttgart  https://sternwarte.de

 
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