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 Sternkarte des Monats


Sternkarte Januar 2021

Sternhimmel Januar 1. Januar 22 Uhr, 15. Januar 21 Uhr


Sternhimmel Januar 1. Januar 22 Uhr, 15. Januar 21 UhrSternhimmel Januar 1. Januar 22 Uhr, 15. Januar 21 Uhr












Wie Sie die Sternkarte lesen

 Schauen Sie auf die Karte, so sieht man unten den Süden. Links ist Osten und rechts Westen.. Die Karte ist so gezeichnet, wie wir die Sterne sehen, wenn wir zum Himmel schauen. Das ist keine Erdkarte. Wenn wir nach Norden fahren, ist links Westen und rechts Osten. Hier steht der Orion im Osten und rechts ist Westen.


Objekte für das Fernglas und kleine Fernrohr

Neben dem Widder finden Sie  die Fische, unter den Fischen den Walfisch und den Wassermann mit dem Planeten Neptun. Die Andromeda mit M31, unserer Nachbargalaxie, der Kassiopeia, die in der Milchstrasse liegt, die nun wunderschön von Osten nach Westen über den Himmel läuft. Der Schwan geht gerade im Westen unter. Zwischen den Zwillingen und dem Fuhrmann finden sich Sternhaufen für das Fernglas, im Krebs die Krippe, ein Sternhaufen, der an die Plejaden erinnert. Der Sternhaufen Phi und Chi zwischen dem Perseus und der Kassiopeia. Der Orionnebel erfreut uns im kleinen Fernrohr. An klaren Abenden kann man das Trapez erkennen, eine Figur im Orionnebel bestehend aus vier Sternen.

Planeten im Januar 2021

Wenige Planeten im Himmel zu Anfang des Jahres 2021

Merkur steht am 24. Januar in östlicher Elongation. Der größter Winkelabstand beträgt 18,6 Grad. Das ist der zweitkleinste Winkelabstand. Da die Ekliptik steil ansteigt, ergibt sich eine gute Abendsichtbarkeit. Ab dem 15. Januar steht Merkur 5 Grad über dem Horizont, am 26. Januar sind es 9 Grad. Seine scheinbare Helligkeit sinkt von -0,9 mag auf 0,9 mag am Ende Januar. Zwischen dem 8. Und 12. Januar begegnet Merkur zuerst Saturn und dann Jupiter. Am Abend des 14. Januar steht der 1,5 Tage alte zunehmende Mond 3,9 Grad südöstlich von Merkur.

Venus erst um 7 Uhr sichtbar

Venus steht im Januar morgens tief im Südosten mit einer Helligkeit von -3,9 mag. Sie verschwindet in Laufe des Monats in den Strahlen der Sonne. Ihre obere Konjunktion erreicht die Venus Ende März. Bereits am 2. Januar steht die Venus nur 4 Grad über dem Horizont. Am 11. Januar steht die Mondsichel 6,8 Grad westlich der Venus.

Mars steht am Abendhimmel und wandert von den Fischen in den Widder. Am 20. Januar zieht er nördlich an Uranus vorbei. Somit kann Uranus recht leicht neben dem Mars aufgefunden werden. Vom Monatsanfang bis zum Monatsende geht seine Helligkeit von -0,2 mag auf 0,4 mag zurück.

Jupiter und Saturn neben Merkur

Jupiter steht tief über dem Südwesthorizont. Am 11. Januar steht er 1,4 Grad nördlich des -0,9 Grad hellen Merkur. Der mit 0,6 mag helle Saturn steht 2,5 Grad westlich von Jupiter. Jupiter steht am 29. Januar hinter der Sonne in Konjunktion.

Saturn erreicht seine Konjunktion am 24. Januar. Mit einem Fernglas kann man den tiefstehenden Gasplaneten am Südwesthorizont aufspüren.

Uranus beendet Oppositionsschleife

Uranus erreicht am 14. Januar seinen Stillstand und beendet somit seine Oppositionsschleife. Er steht südlich des Sterns Beta Arietis (Widder). Der 5,8 mag helle Uranus kann neben dem Mars gut gefunden werden. Zu Anfang des Monats passiert er um 19:52 Uhr MEZ den Meridian, zu Ende des Monats schon um 17: 54 Uhr. Er ist in einem Fernrohr als blassgrünes Scheibchen zu erkennen.

Neptun immer noch im Wassermann

Neptun steht immer noch im Wassermann. Er ist am besten mit einem Fernrohr zu sehen. Seine Helligkeit beträgt 7,9 mag. Neptun erscheint aber wie ein Stern.

 
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