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 Sternkarte des Monats

Sternkarte im Februar

1. Februar 23 Uhr 15. Februar 22 Uhr














Sternkarte im Januar













Tag der Astronomie 28. März 2020


Beteigeuze im Orion - bald eine Supernova?

Beteigeuze, der Schulterstern im Orion, verliert an Helligkeit. Dies ist ein Hinweis darauf, dass er bald als Supernova explodieren könnte? Oder ist er schon explodiert und wir sehen es nur noch nicht? Beteigeuze ist 700 Lichtjahre entfernt. Das Licht braucht 700 Jahre zu uns. Beteigeuze könnte so hell wie der Vollmond werden und am Taghimmel sichtbar sein. Für die Erde besteht keine Gefahr, da er so weit weg ist. Uns könnte keine Strahlung treffen, die für uns gefährlich werden könnte.

Der rote Riesenstern Beteigeuze verliert in seinen äußeren Hüllen Materie. Sie sind nicht mehr gravitativ gebunden. Der Stern verdunkelt sich. Ist in ihnen noch Wasserstoff oder Helium, so zünden noch Kernreaktionen, aber auch diese hören bald auf. In seinem Innern ist die Temperatur so hoch, dass  Kohlenstoffbrennen statt finden kann. Es liefert nicht mehr so viel Energie. Der Druck steigt. Doch die Temperatur steigt nicht weiter an. Ein Verhalten, dass nur in Sternen vorkommt. Man nennt dies Fermi-Druck, ein Verhalten, dass wir auf der Erde nicht kennen. Dieses Innere besteht irgendwann nur aus einzelnen Teilchen. Das heisst, die Materie ist entartet.

Welche Nova-Arten gibt es?

Liefert dieses Kohlenstoffbrennen keinen Nachschub mehr, so bricht der Stern zusammen. Anschliessend fliegt er auseinander. Nickel, Kobald und Eisen wird in das Weltall hinausgeschleudert. Ein Riesenstern explodiert in einer Supernova. Am Ende bleibt ein Weißer Zwer übrig, der aus Sauerstoff und Kohlenstoff besteht. Endet der Stern in einer Ia-Nova, eine Nova, die sehr hell ist und als Standard verwendet werden kann, so zerreisst es den Weißen Zwerg. Dies könnte mit dem Stern Bereigeuze passieren. Bei anderen Nova-Arten bleibt je nach Größe des Stern ein Neutronenstern oder der beschriebene Weiße Zwerg übrig. Unsere kleine Sonne wird nicht als Weißer Zwerg enden. Nur sehr große Sterne enden als Schwarzes Loch.

Halbschattenfinsternis am 10. Januar am Abend.

Sie findet am Abend des 10. Januar zwischen 18:06 Uhr und 22:14 Uhr statt. Um 20:10 Uhr befindet sich der Mond im Halbschatten. Mit einem Fernglas kann man das Ereignis beobachten, auch wenn der Mond nicht so dunkel wird. Der Mond wird nur ein wenig verdunkelt. 

Vorschau: Am 21. Dezember 2020 begegnen sich die Riesenplaneten Jupiter und Saturn in den Fischen

Wie vor 2000 Jahren: Es war kein Komet, den die Drei Heiligen Könige sahen. Es war die enge Begegnung von Jupiter und Saturn. Durch Berechnungen fand Johannes Kepler heraus, dass Jesus nicht im Jahr 0 geboren ist, sonder 7 Jahre früher. Dieses Schauspiel kann man wieder am 21. Dezember 2020 beobachten. Alle 20 Jahre kommt es zwischen den beiden Planeten zu einer Großen Konjunktion.