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Astronomie und Bücher

 Sternkarte des Monats


Am 30. März ist Tag der Astronomie

"Möge die Nacht mit uns sein" und Earth Hour - Eine Stunde Licht aus"

Am 21. Januar erwartet uns vor dem Frühstück eine Mondfinsternis

Um 5:41 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde. Um 6:43 Uhr tritt er aus dem Kernschatten aus.

 

2019-01-21 Mondfinsternis am Morgen








Sternhimmel im Januar

Sternhimmel im Januar









Die Sterne im Januar 2019

Im Januar sind um 19 Uhr die Wintersternbilder schon aufgegangen. Der Hase unter dem Orion hat sich aus dem Dunst erhoben. Der weiß-blaue Sirius steht über dem Ostpunkt. Darüber die Zwillinge in der Milchstrasse, der Fuhrmann fast über unseren Köpfen. Perseus geht demnächst durch den Südmeridian, die Kassiopeia steht im Westquadrat. Der kleine Sternhaufen Phi und Chi zwischen Perseus und Kassiopeia kann gut gesehen werden. Der Andromedanebel steht über unseren Köpfen. Je nach Aufhellung des Himmels kann er mit bloßem Auge gefunden werden. Unter dem Perseus finden sich die Plejaden, in Richtung Osten die Hyaden, ein lockerer Sternhaufen neben dem roten Auge des Stiers. Neben dem Orion am blauen Riegel fängt der Fluß Eridanus an. Schauen Sie neben dem Stier auf den Ring des Walfisches. Gleich darauf schließt sich der Veränderliche Mira an, der zurzeit heller ist als gewöhnlich. Unterhalb der vier Sterne der Andromeda steht das kleine Dreieck, mit der Spiralgalaxie M33, darunter der in unseren Städten unscheinbare Widder. Daneben fängt das Sternbild der Fische an, weiter auf der Ekliptik bis zum Westhorizont breitet sich der Wassermann aus. Ein heller Stern tief am Westhorizont gehört zum untergehenden Adler, ein weiterer weißer Stern ist die Wega. Der Schwan breitet seine Schwingen im Nordosten in der Milchstrasse aus. Können wir gut auf den Südhorizont blicken, so können wir die südlichen Sternbilder Chemischer Ofen und Bildhauer erkennen.   


Entstehung einer Mondfinsternis

Entstehung einer MondfinsternisEntstehung einer Mondfinsternis

Der Mond geht durch den Halbschatten, der über den Vollmond wandert. Dann tritt der Mond in den Kernschatten. Geht er durch den Kernschatten, ist er tief verfinstert. Der Mond leuchtet kupferrot. Das Kupferrot ist je nach Verdunklung heller oder dunkler.

Meistens geht der Vollmond am Erdschatten vorbei und es entsteht keine Verfinsterung. Tritt der Mond teilweise in den Erdschatten, ist der Mond nur teilweise verfinstert. Wenn der Mond weit weg ist, kann es vorkommen, dass es eine Ringförmige Mondfindernis gibt.


Im Januar sehen wir zwei helle Morgensterne: Venus und Jupiter.

Merkur hat seine Morgensichtbarkeit Ende Dezember beendet.

Venus wandert im Laufe des Monats Januar von der Waage in den Skorpion und dann in den Schlangenträger. Sie ist ein sehr auffälliger Morgenstern. Am 1. Januar geht sie um 4:19 Uhr auf, am 31. Januar um 5:04 Uhr. Ihre Helligkeit nimmt dabei von – 4,6 mag auf -4 4,3 mag ab.

Vom 20. bis zum 25. Januar kommen sich  Venus und  Jupiter sehr nahe.

Am 22. Januar steht die Venus rund 2,5 Grad nördlich vom Jupiter.

 

Mars am Abendhimmel










Mars ist am Abendhimmel zu sehen. Er wandert rechtläufig durch die Fische. Der rote Planet geht um 23:39 Uhr unter. Seine Helligkeit beträgt 0,9 mag.

Jupiter geht Anfang des Monats um 06:07 Uhr auf mit einer Helligkeit von – 1,9 mag. Ende des Monats steigt Jupiter bereits um 04:38 Uhr über den Horizont.

Der Mond begegnet Jupiter im Januar zweimal: am 2. Januar und am 31. Januar.

Jupiter und Venus am Morgenhimmel

Saturn steht am 2. Januar in Konjunktion. Somit läuft er über den Taghimmel und kann nicht beobachtet werden. In den letzten Tagen des Januars kann Saturn mithilfe eines Fernglases am Beginn der bürgerlichen Dämmerung so gegen 7:20 Uhr 5 Grad über dem Südost-Horizont entdeckt werden. Saturn kommt aber nur auf eine Helligkeit von 0,5 mag und ist somit nicht leicht aufzufinden.

Uranus kommt am 7. Januar im Sternbild Fische an der südwestlichen Ecke des Sternbildes Widder zum Stillstand. Der 5,8 mag helle Planet beendet seine Oppositionsschleife und wandert dann wieder rechtläuft, in Richtung Osten. Uranus erschein bei einer Vergrößerung von über 200 fach als blassgrünes Scheibchen. Sonst ähnelt sein Aussehen eher einem Stern. Uranus kulminiert am 1. Januar um 19:23 Uhr und geht dann um 2:20 Uhr unter.