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 Sternkarte des Monats

 

Sternkarte November

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Sternhaufen für das Fernglas

Im Oktober und November können wir alle Sternhaufen sehen wie, die Plejaden, die Hyaden, den Doppelsternhaufen Phi &Chi zwischen Perseus und Kassiopeia.

Die Plejaden im Perseus  und und besonders die Hyaden im Stier, um das rote Auge des Stiers herum, beobachtet man am besten mit einem Fernglas. Die Sterne sind auf so einer großen Fläche verteilt, dass sie meist nicht in das kleinere Gesichtsfeld eines Fernrohres passen. M36, M35, M37 sind Sternhaufen.

 

GST_0578 / Sternbild Stier / M45 die Plejaden / (Einzelbild) ,

Aufnahmedatum 18.11.2020, 21Uhr05 MEZ

Instrument: Skywatcher PDS 130 / 650mm F5 Newton

Kamera: Nikon D700

ISO-2000 / Bel. Zeit 20 Sek. -1.0 Blendenstufen

Montierung: Vixen GP-DX Auf Stationärer Astrosäule (Eigenbau)

Bildbearbeitung: Mit Nikon Capture NX2 Aufnahme: Günther Stephan

 

Andromedagalaxie in der Andromeda

Andromeda, Pegasus, Kassiopeia







Galaxien in der Stadt

 Die einzige Galaxie, die man unter einem Licht verschmutzten Himmel sehen kann, ist der Andromedanebel. Der Andromedanebel M31 und M33, die schwächere Galaxie im Dreieck, stehen in einer angenehmen Höhe. CR399 der Kleiderbügel mit einem Fernglas, wenn wir nach Südosten gehen. Dies ist eine in einem Fernglas gut sichtbare Sternformation von gleich hellen Sternen, die an einen Kleiderbügel erinnert. Unter einem nicht so verschmutzten Himmel kann man M33 mit M31 zusammen fotografieren. 

Andromeda Galaxie M31 (NGC 224) / Sternbild Andromeda

Nikon D3 mit 4,0-5,6 AF Zoom, huckepack auf dem C8 montiert.

2500 ISO / Blende 8 und 78,9 Sek belichtet

Stationäre Astrosäule mit Vixen GP-DX-Montierung !




Sternhaufen für das Fernglas

 Mit niedriger Vergrößerung in einem Fernrohr kann man den Doppelsternhaufen, der zwischen Kassiopeia und Perseus liegt, wunderbar auflösen. Der Sternhaufen füllt das Gesichtsfeld aus und die Regionen enger stehender Sterne kann gut gesehen werden. Mit dem Fernglas kann man den Haufen beim Spaziergang durch die Milchstrasse gleich mitnehmen. 

Doppelsternhaufen Phi & Chi in der Kassiopeia

Sternbild Kassiopeia, mit dem Doppelsternhaufen Ha Chi

Skywatcher Newton 130 PDS F5 / 650mm.

Nikon D700 / F5 / 15 Sek. belichtet bei ISO 5000, auf einer

Stationären Astrosäule mit einer Vixen GP-DX-Montierung !




In der Kassiopeia findet sich viele Sternhaufen. Solche sind der Eulenhaufen, Caroline's Haystack, M52, M103. Zwischen dem mittleren Stern des Himmels-W und dem Stern in Richtung Süden finden sich zahlreiche Sternhaufen und Nebel. Berkeley 58 ist als Schleier zu sehen. 

Geht man von Gamma Kassiopeia, der tiefsten Stelle des Kassiopeia-M nach Osten, finden sich dort gedrängt mehrere Sternhaufen. NGC146, NGC133, King 14 und der kleine Pothier 7. NGC146 ist ein dichter runder Sternhaufen, den man schon in einem Fernglas als Nebel sehen kann. Wechseln wir zu Beta Cassiopeia nach Osten, stehen auch dort aufgereihte Sternhaufen. Berkeley 58, NGC7790, NGC 7788, Frolov I und Harvard 21, King 12. Diese Sternhaufenkette kann mit einem kleinen Fernrohr gut fotografiert werden. 

Kembers Kaskade in der Giraffe

Diese Reihe von Sternen ist im südlichen Teil des Sternbildes eine Kette von 7 bis 8 mag hellen Sternen. Zwischen ihnen stehen in der Kette noch schwächere Sterne. Diese Kette kann auch unter einem mehr oder minder hellen Stadthimmel gesehen werden.  

Komet im Einhorm

4P/ Faye steht südlich von XI Gemini. Dann dreht er einen kleinen Kreis im Einhorn. Seine Helligkeit beträgt 11 mag. Das Einhorn liegt links neben dem Orion.

Anmerkung

Meteoritenströme werden nach ihrem Radianten (dem Punkt von aus sie am Himmel vom Betrachter aus kommen) benannt. Dieser Radiant wird nach dem Sternbild, von dem der Meteoritenstrom auszugehen scheint, bezeichnet. 

 



Ein Komet am Abendhimmel

C/2017 K2 (PANSTARRS) steht am Abend im Sternbild Herkules. Die Sommersternbilder gehen am Abend im Westen unter. Schauen wir nach Westen. Seine Sichtbarkeit wird schlechter. Die Sommersternbilder gehen am Morgen wieder auf und laufen am Tag über den Himmel.


Sternkarte im Dezember

Der Himmelsjäger Orion  begleitet uns mit seinen beiden Hunden. Sirius funkelt die ganze Nacht am Himmel. 

1. Dezember 22 Uhr, 15. Dezember 21 Uhr














Meteoriten

Im Dezember dominieren die Geminiden. Ihr Maximum fällt auf den 14. Dezember. Die Ursiniden starten am 17. Dezember. Die Monoceriden (Einhorn) erreichen ihr Maximum am 9. Dezember. 

Kometen im Dezember

Komet Leonhard im Dezember  am Morgen mit dem freien Auge sichtbar.

Der Komet Leonhard besucht uns nur alle 80.000 Jahre, könnte aber 2021  Weihnachtsstern werden. Mitten in der Adventszeit, am 12. Dezember, wird er der Erde am nächsten kommen und vielleicht sogar mit bloßem Auge zu sehen sein. Der Komet Leonhard wird am 1. und 2. Dezember am Morgen im Haar der Berenike zwischen 5:30 Uhr und 7:30 Uhr zu sehen sein. Hoch im Süden steht der Löwe, ein großes und markantes Sternbild. 

Er zieht vom Haar der Berenike zum Bootes, der Nördliche Krone zur Schlange. Ist er bei der Schlange angekommen, steht er so tief am Osthimmel, dass er fast nicht mehr sichtbar ist. Man findet das Haar der Berenike unterhalb der Jagdhunde, die unterhalb des Großen Wagen stehen.

Komet Leonhard wird bis Ende November eine Helligkeit von 8 mag erreichen. Leonhard ist bis zum 12. Dezember gut zu beobachten. Er bewegt sich entlang der Grenze Jagdhunde - Haar der Berenike in Richtung Osten. 








Ein Komet im Einhorn

4P/Faye bewegt sich nach Westen in das Sternbild Einhorn. 67P/Tschurjumow-Gerasimenko zieht seine Bahn am Morgen hoch oben im Krebs.


Im Steinbock steht der Jupiter und es lässt sich der Kugelsternhaufen M30 beobachten

Kugelsternhaufen M30 im Steinbock


Kugelsternhaufen im Steinbock

Sternbild Steinbock, mit dem Kugelsternhaufen M30 (NGC 7099)

Nikon D700 am C8 montiert, F11 / 32,9 Sek. belichtet, ISO 4000

-1,0 Schritte, 2030mm Brennweite, auf Stionärer Astrosäule mit

Vixen GP-DX-Montierung.


Eine Planetenkette im Dezember

Venus, Saturn und Jupiter bilden eine funkelnde Planetenkette

Merkur lässt sich Jahresausklang am Himmel blicken. Am 25. Dezember erscheint Merkur in der Abenddämmerung tief im Südwesten. An Silvester findet man den -0,7 mag hellen Planeten um 17:30 Uhr 4,7 Grad über dem Horizont. Zum Aufsuchen dient die danebenstehende Venus.

Venus beendet seine Laufbahn als Abendstern. Venus bewegt sich auf die Erde zu und  wird bald die untere Konjunktion erreichen. Zu Anfang bis Mitte des Monats findet man die Venus um 16:58 Uhr bis um 17:06 Uhr am Himmel. Ihre Helligkeit sinkt nur geringfügig von -4,7 mag auf -4,3 mag. Ihre geringe Höhe ist nur noch etwas für Balkonastronomen. 

Mars kann man am Morgen beobachten. Um 7:19 Uhr Anfang Dezember und zu Ende etwa 20 Minuten später. In der letzten Dezemberwoche passiert der rote Mars den ebenso roten Stern Antares im Skorpion. 

Jupiter steht nach Sonnenuntergang hoch im Süden. Er ist -2,2 mag hell. 

Saturn Der viel schwächere Planet steht nun nach Sonnenuntergang weiter im Westen. Zu Anfang des Monats geht Saturn um 20:52 Uhr unter und am Jahresende um 19:09 Uhr. 

Uranus steht mit seiner Helligkeit von 5,7 mag im Widder und kann in einem Fernglas gesehen werden. Man findet ihn neben dem hellsten Stern des Widders, Alpha Arieties, im Fernrohr als blassgrünes Scheibchen.

 
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