Der Mond im Teleskop
Bei Vollmond sind meist nur die dunklen Mare und die hellen Flächen und große Gebirge sichtbar. Die Gebirge erscheinen als Konturen auf dem hellen Mond. Auf der Oberfläche des Vollmondes finden sich zudem zahlreiche helle Flecken, die in anderen Mondphasen nicht zu erkennen sind. Auffällig ist der Strahlenkrater Tycho, dessen Strahlen sich weit über die Oberfläche des Mondes ziehen. In der Mitte der Mondkugel sieht man als V das Apeninnengebirge und die Alpen und Karpaten. Prominent sind die beiden Krater Kepler und Kopernikus und ein sehr heller kleiner Krater am Rand des Oceanus Procellarum, das größte zusammenhängende Mare.
Am Rand des Vollmond sieht man dunkle Flecken
Der Vollmond zeigt am Rand mehr oder weniger dunkle Flecken, manchmal kann man mehr oder weniger auf die Rückseite des Mondes schauen. Der Mond pendelt ein wenig nach Ost und West und verrät uns etwas von seiner abgewandten Seite. Genauso nickt er und zweigt Gebiete von Norden und Süden, die "hinter dem Mond" sind.
der Mond wurde von mir mit einem Newton-Teleskop mit 150 mm Öffnung aufgenommen. MKB
Noch 3 Tage bis Vollmond
Der längliche Krater Schiller befindet sich am Rand, wenn man vom Strahlenkrater Tycho an den Rand des Mondes geht. Aufgenommen mit 6-Zoll Newton. Der längliche Krater Schiller taucht 3 Tage vor Vollmond auf.
Der abnehmende Mond: Krater und Konturen
Nach Vollmond geht der Mond jeden Tag später auf. Schon am ersten Tag nach Vollmond werden am Rand wieder die ersten Krater sichtbar. Der Terminator verschiebt sich täglich und enthüllt weitere Gebiete, wobei Krater durch die seitliche Beleuchtung besonders hervortreten. Dieses Bild wurde mit meinem 6-Zoll-Newton-Teleskop aufgenommen und mit Photoshop bearbeitet.
Mond 2 Tage nach Vollmond
Nach Vollmond und Neumond sieht man ein Gebirge um das runde Mare Crisium herum
Nach Vollmond erscheinen wieder die ersten Krater in der Nähe des auffällig runden Mare Crisium. Das Mare ist von einem Gebirge umgeben, das man sonst nicht so sieht. Im angrenzenden dunklen Mare steht fast mittendrin ein dicker Krater. Den Krater Schiller sucht man auf der gegenüberliegenden Seite vergeblich. Dort tummeln sich allerdings einige längliche Krater.
In den ersten Tagen nach Neumond beleuchtet die Sonne das Gebirge um das Mare Crisium herum und es wird sichtbar.
Der Mond 5 Tage nach Vollmond
Oceanus Procellarum und weitere Mondmerkmale nach Vollmond
Nach Vollmond lassen sich das ausgedehnte Mare Oceanus Procellarum und die vielen angrenzenden Krater gut beobachten. Weiter unten ist das längliche Mare Frigoris zu sehen. Ebenfalls sichtbar sind das Apenninengebirge, die Karpaten und die Alpen in der Mitte des Bildes. Im dunklen Mare sind die markanten Krater Kopernikus und Kepler erkennbar. Um Kepler und Kopernikus ist ein größeres helles Gebiet zu erkenne. Der Krater Kopernikus ist der größere.
Wissen über den Mond
Die Mondknoten
Die Knoten der Mondbahn sind die Schnittpunkte zwischen der Bahn des Mondes und der Ekliptik. An diesen Knoten überschreit er die Ekliptik vom südlichen Teil zum nördlichen. Somit gibt einen absteigenden Knoten und einen aufsteigenden, je nach dem ob der Mond die Ekliptik von Süden nach Norden überschreitet oder umgekehrt.
Die Knoten der Sonnenbahn sind der Frühlingspunkt und der Herbstpunkt.
Die Sonnenbahn hat auch Knoten. Man nennt diese Knoten den Frühlingspunkt und den Herbstpunkt. Am Frühlingsanfang am 21. März auf der Nordhalbkugel überschreitet die Sonne den Frühlingspunkt und am 21. September den Herbstpunkt. An diesen Knoten, den Schnittpunkten zwischen der Ekliptik und dem Himmelsäquator steigt die Sonne zu Frühlingsbeginn über den Himmelsäquator in nördliche Richtung und am 21. September wieder nach Süden hinab. Wir können uns die Bahnen an den Himmel projiziert vorstellen.
Der Mondknoten und die Plejaden
Der Mondknoten läuft in 18 Jahren einmal durch die Ekliptik. Alle 18,5 Jahre kommt es zu einer Begegnung des Mondes mit den Plejaden. Der Mondknoten läuft auf der Ekliptik entlang. Da die Plejaden in der Nähe der Ekliptik liegen, trifft der Mond auf die Plejaden, wenn der auf den Mondknoten trifft.


