Sternkarte des Monats online
Sternkarte des Monats Januar 2025 online
Phasen des Mondes im Januar
Vollmond 3. Januar, Letztes Viertel 10. Januar, Neumond 18. Januar, 26. Januar Erstes Viertel
Die Planeten im Januar 2026
Jupiter in Opposition, Merkur, Venus und Mars unsichtbar
Merkur ist im Januar unsichtbar. Am 21. Januar steht Merkur in oberer Konjunktion und läuft mit der Sonne über den Taghimmel.
Venus steht am 6. Januar in oberer Konjunktion.
Mars ist am 9. Januar in Konjunktion und in diesem Monat nicht sichtbar.
Jupiter steht am 10. Januar in Konjunktion und ist die ganze Nacht sichtbar. Zu Mitternacht erreicht Jupiter eine Höhe von 62 Grad mit einer Helligkeit von -2,7 mag in den Zwillingen. Vom 3. auf den 4. Januar begegnet ihm der Vollmond. Mond und Jupiter kommen sich auf 3,5 Grad nahe.
Saturn steht zu Beginn der Dämmerung fast im Süden. Der 1 mag helle Planet steht zwischen Wassermann und Fische in einer Höhe von 30 Grad. Seine Zeiten des Untergangs verfrühen sich von 23:10 Uhr MEZ auf 21:26 am 31. Januar.
Uranus wandert rückläufig durch den westlichen Teil des Stiers. Den 5,6 mag hellen Uranus findet man südsüdwestlich der Plejaden (M45).
Neptun steht in den Fischen, nicht weit von Saturn entfernt, wie letztes Jahr.
Mond trifft Saturn
03.01.2026, 31.01.2025 steht der Mond in den Zwillingen neben dem Jupiter
06.01.2026 Mond steht neben Regulus im Sternbild Löwe
23.01.2026 18 Uhr Mond trifft Saturn Saturn ist fünf Grad vom Mond entfernt
27.01.2026 Stern 19 Tau im Stier wird um 22:35 Uhr vom Mond bedeckt. Mond neben den Plejaden.
Meteorströme im Januar
vom 03.01-04.01. sind die Bootiden (im Sternbild Bärenführer oder Bootis) aktiv
Herschel Objekte in der Stadt
Die Herschel Liste ist eine Zusammenfassung der Objekte, die von der Familie Herschel beobachtet wurde. Die Herschel 400 Liste ist eine Herausforderung, besonders unter dem Himmel einer Stadt. Darunter befinden sich Nebel und offene Sternhaufen, sowie Kugelsternhaufen und Galaxien. Die Objekte sind über den gesamten Nord- und Südhimmel verteilt, da sein Sohn, John Herschel, die Beobachtung auf die Südhalbkugel ausdehnte.
Die Herschel 400 Liste umfasst 400 Objekte aus dem NGC Katalog, die mit Teleskopen ab 6 Zoll Öffnung beobachtbar sind. Alle Objekte sollten vom mitteleuropäischen Standorten beobachtbar sein. Die Herschel Objekte umfasst bei den Amateurastronomen bekannte Nebel, Galaxien und Sternhaufen: Orionnebel, Andromedanebel, Nordamerikanebel im Schwan.
Plejaden in der Stadt
Andromedagalaxie M31
M31 steht im Dezember hoch oben im Zenit
I
In der Kassiopeia kann man noch andere Sternhaufen beobachten als nur Phi und Chi.
Herschelobjekt Doppelsternhaufen Phi und Chi im Perseus - Kassiopeia
Doppelsternhaufen Phi und Chi Perseus - Kassiopeia
Sternhaufen M35, M36, M37 zwischen Zwillingen und Fuhrmann
Der Caldwell Catalogue
Unter den Herschel Objekte befinden sich Objekte des Caldwell Catalogue. Dieser Sternen Katalog geht auf Sir Patrick Alfred Caldwell Moore, ein bekannter englischer Amateurastronom des 20sten Jahrhunderts. Seine Schriften waren in den Siebziger und Achtziger Jahren zu lesen, damals bekannt unter dem Namen Patrick Moore.
Lichtverhältnisse in der Stadt
Die Lichtverhältnisse sind in der Stadt nicht immer optimal. Das Licht der Straßen strahlt oft nach oben. Doch es geht auch anders. Seit die Lampen entlang meiner Straße das Licht nach unten richten, ist es in der Stadt nicht mehr so hell. Das Licht strahlt nicht mehr zum Balkon hinauf. Zartere Objekte sind nun sichtbar und am Himmel sieht man mehr Sterne in der Stadt.
Beobachtung des Mondes und Aufnahmen mit dem Teleskop
Mond 1 Tag nach Neumond
Die schmale Sichel des Mondes steht am Abend Anfang April am Westhimmel. Die dunklen Mare sind auf dem noch unbeleuchteten Teil mit einem Fernglas gut zu sehen, mit einem Teleskop natürlich noch besser.
Der Mond 3 Tage vor Vollmond
Der längliche Krater Schiller befindet sich am Rand, wenn man vom Strahlenkrater Tycho an den Rand des Mondes geht. Aufgenommen mit 6-Zoll Newton.
Der Vollmond
Der Vollmond ist auch ein schönes Objekt für ein Fernglas. Mit einem Fernglas mit einer Öffnung von 50 mm aufwärts bekommt man eine noch genaueren Überblick über die dunklen Mare des Mondes. Das Bild wurde mit einem Newton 150 mm Öffnung fotografiert. MKB
Bei Vollmond sieht man meist nur die dunklen Mare und helle Flächen. Die Gebirge erscheinen als Kuren auf dem hellen Mond. Auf der Oberfläche des Vollmondes findet man dann zahlreiche helle Flecken, die man zu anderen Phasen des Mondes nichts zu sehen bekommt. Die heutige kleine Finsternis des Mondes hatte im etwas nebeligen Herbst seinen Reiz.
Der abnehmende Mond
Der Mond geht nach Vollmond immer später auf. Am 1. Tag nach Vollmond sieht man am Rand wieder die ersten Krater. Der Terminator verschluckt jeden Tag weitere Gebiete und lässt wieder Krater, von der Seite beleuchtet, hervortreten. Mit meinem 6-Zoll Newton aufgengommen und mit Photoshop bearbeitet.
5 Tage nach Vollmond
Nach Vollmond kann man den Oceanum Procellarum und die vielen Krater daneben beobachten. Unten ist das längliche Mare Frigoris zu sehen. Das Apeninnengebirge, die Karpaten und unten die Alpen. In dem dunklen Mare sieht man die Krater Kopernikus und Kepler.
Wasser auf dem Mond im Mare Tranquillitatis
Wasser gibt es nach neuen Forschungen auch auf dem Mond: In einer Kaverne von 80 m Länge unterhalb des Mare Tranquillitatis in einer Tiefe von 135 Metern.
Was sieht man am Himmel- Planet oder Stern?
Ein Planet leuchtet ruhig. Ein Stern flackert. Der Planet wird von der Sonne angestrahlt. Sein Licht geht ruhiger durch die Atmosphäre der Erde als das Licht eines Sternes.
Warum ist das Seeing trotz klaren Himmels nicht gut?
Das kann daran liegen, dass die Winde oberhalb von 40.000 Metern recht stark wehen. Ist der Wind in der Nähe des Erdbodens stärker, ist die Luft klarer. Zu viele Turbulenzen dort oben beeinflussen das Höhenseeing.
Polarlichter über Stuttgart und Umgebung im Mai 2024
Um 22:30 Uhr MESZ am 11. Mai 2024 wurde der Himmel im Norden plötzlich zart dunkelrot. Das Schauspiel dauerte etwa eine halbe Stunde. Der Vorhang des Polarlichtes erstreckte sich von Osten bis Nordwest ganz hoch in den Zenit. Polarlichter sieht man nur bei klarem Himmel. Eine violette Einfärbung des Himmels bei Bewölkung kommt nicht von Polarlichtern.
Beobachtung der Sonne im Dezember
Mit einem Teleskop mit 2 Zoll Öffnungen von Lunt mit Doublestack (am Objektiv ein Filter und hinten ein Prisma mit eingebautem Filter) kann man auch im Dezember die Sonne beobachten. Man sieht dann am Rand die Protuberanzen. Für die Beobachtung ist ein gutes Okular notwendig. Mit den einfachen Plössl Okularen scheint einem viel Blau entgegen. Das ist das Blau der Spektralfarben, die bei einfachen Optiken entstehen. Sie überdecken dann, was man eigentlich sehen will. Für die Sonne im Weißlicht, um die Sonnenflecken zu beobachten, muss man an einem kleinen Teleskop eine Folie für die Sonne anbringen. Dann kann man die Flecken auf der Sonne beobachten.
Die Sonne im April 2013







