Ferngläser für die Astronomie und Naturbeobachtung
Ferngläser und Spektive: Vielseitige Optiken für Astronomie und Naturbeobachtung
Diese Seite beleuchtet die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Ferngläsern und Spektiven. Neben der Verwendung in der Astronomie erfahren Sie hier auch mehr über die Natur- und Vogelbeobachtung.
Spektive: Leistungsstarke Fernrohre für verschiedene Zwecke Spektive, oft auch als Fernrohre bezeichnet, eignen sich nicht nur hervorragend für die Vogelbeobachtung und andere Naturerlebnisse, sondern können auch für die Betrachtung von Sternen genutzt werden. Ihre Vergrößerung ist jedoch in der Regel geringer als die eines reinen astronomischen Fernrohrs. Das liegt daran, dass Spektive oft auf nahe Objekte entlang der Erdoberfläche ausgerichtet sind, wo die Luft durch Feuchtigkeit und Partikel diesiger ist. Astronomen hingegen blicken mit ihren Teleskopen in höhere, klarere Himmelsschichten.
Typischerweise erreichen Spektive selten mehr als eine 80-fache Vergrößerung. Ein großer Vorteil vieler Spektive ist die Möglichkeit, Okulare auszutauschen. Dabei können oft nicht nur die Okulare des Herstellers, sondern auch jene verwendet werden, die für astronomische Fernrohre konzipiert wurden. Dies erhöht die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit dieser optischen Geräte.
Ferngläser für Astronomie: Die ideale Öffnung
Die Öffnung eines Fernglases ist entscheidend für die Lichtsammelleistung. Für den Einstieg in die Astronomie sollte die Öffnung mindestens 50 mm betragen. Gängige Astronomie-Ferngläser haben oft eine Öffnung von 70 bis 80 mm, da diese einen guten Kompromiss zwischen Lichtsammelleistung und Handlichkeit bieten.
Vergrößerung und Stativnutzung beim Fernglas
Ein Fernglas mit 100 mm Öffnung oder mehr erfordert unbedingt ein stabiles Stativ, das sich flexibel in alle Richtungen bewegen lässt. Ein einfaches Fotostativ ist dafür meist nicht ausreichend, da es oft nicht den notwendigen Neigungswinkel für Beobachtungen im Zenit bietet. Ein Stativ mit Videoneiger ist hier die bessere Wahl. Typische Ferngläser für die Astronomie bieten beispielsweise eine 17-fache Vergrößerung bei 80 mm Objektivdurchmesser oder eine 20-fache Vergrößerung bei 100 mm Durchmesser. Man kann diese Gläser noch gut in der Hand halten, um den Zenit beobachten zu können.
Vorteile der Sternenbeobachtung mit Ferngläsern
Mit einem Astronomie-Fernglas lassen sich Sternhaufen auch am Stadthimmel gut entdecken. Auf dem Land, fernab von Lichtverschmutzung, eröffnet sich Ihnen mit einem Fernglas sogar eine deutlich größere Vielfalt an Sternen und Himmelsobjekten. Ein Fernglas hat ein größeres Gesichtsfeld, als ein Fernrohr. Der ganze Sternhaufe, passt in das Gesichtsfeld und sieht prachtvoll aus. Man kann mit einem Fernglas den Mond beobachten. Für die Planetenbeobachtungen nimmt man das Teleskop.
Fernglas oder Spektiv: Die richtige Wahl für die Naturbeobachtung
Die Wahl des richtigen optischen Instruments ist entscheidend, um die Natur in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben. Hier erfahren Sie, wann ein Fernglas und wann ein Spektiv die bessere Wahl ist.
Das Fernglas für die Natur- und Vogelbeobachtung
Für die allgemeine Naturbeobachtung sind Ferngläser mit 8-facher Vergrößerung beliebt. Vogelbeobachter bevorzugen oft eine 10-fache Vergrößerung, um feine Details am Gefieder besser erkennen zu können. Die Objektivöffnung sollte dabei mindestens 32 mm betragen, und das Fernglas sollte handlich sein.
Das Spektiv für detaillierte Beobachtungen
Möchten Sie weit entfernte Vögel genau bestimmen, Beringungen erkennen oder Gefiederdetails detailliert betrachten, ist ein Spektiv die ideale Wahl. Ein Spektiv bietet höhere Vergrößerungen und erfordert aufgrund seines Gewichts und seiner Leistung ein robustes Stativ mit Videoneiger. Es ist nicht dafür gedacht, freihändig verwendet zu werden.
Fernglas-Okulare und Beobachtungskomfort: Zoom, Weitwinkel und Brillenanpassung
Die Wahl des richtigen Okulars und die korrekte Anpassung sind entscheidend für ein optimales Beobachtungserlebnis. Erfahren Sie hier mehr über Zoom- und Weitwinkelokulare sowie die Beobachtung mit und ohne Brille.
Ferngläser mit Zoomokularen
Zoomokulare bieten variable Vergrößerungen, haben aber oft ein kleineres Gesichtsfeld als Okulare mit fester Brennweite. Dies kann besonders bei langen, schlanken Astronomie-Ferngläsern zu einem eingeschränkten Blickfeld mit sichtbaren Rändern führen. Die Position der Augenmuscheln hat keinen Einfluss auf die Größe des Gesichtsfeldes.
Weitwinkelokulare bei Ferngläsern
Um einen "Tunnelblick" zu vermeiden, sind Weitwinkelokulare bei Ferngläsern eine ausgezeichnete Wahl. Während Standardokulare oft ein Gesichtsfeld von etwa 50 Grad bieten, ermöglichen Weitwinkelokulare einen beeindruckenden Einblick von bis zu 80 Grad. Dies gilt nicht nur für Fernrohre, sondern auch für hochwertige Ferngläser, wie sie beispielsweise von KOWA erhältlich sind. Auch Zoomokulare bei Spektiven können einen angenehm weiten Einblick bieten.
Mit Brille und ohne Brille beobachten
Viele Menschen tragen eine Brille, und moderne Ferngläser sind darauf ausgelegt. Um mit Brille zu beobachten, drehen Sie die Augenmuscheln vollständig ein und legen die Brille auf. So wird der korrekte Augenabstand gewährleistet. Wenn Sie ohne Brille beobachten, drehen Sie die Augenmuscheln entsprechend heraus, um den optimalen Abstand zu finden.
Fokussierung bei Ferngläsern
Bei kleineren Ferngläsern erfolgt die Scharfstellung meist über einen zentralen Mitteltrieb für beide Augen gleichzeitig. Große Ferngläser hingegen verfügen oft über eine individuelle Dioptrieneinstellung an jedem Okular, bei der Sie die Schärfe separat für jedes Auge an einem Ring am Okular einstellen.
Kleine Ferngläser mit Dioptrienausgleich
Wer ohne Brille durch sein Fernglas blicken möchte und unterschiedliche Sehstärken hat, muss beide Okulare unterschiedlich einstellen können. Wären beiden Augen gleich schwach, würde das Einstellen des Mitteltriebes genügen. Doch wenn der Unterschied der Sehschwäche der Augen zu unterschiedlich ist, muss man die unterschiedlichen Dioptrien der Augen am Fernglas einstellen.
Woran erkennt man ob ein kleines Fernglas einen Dioptierenausgleich hat
Das erkennt man daran, dass an einem Okular am Ring Striche angebracht sind. Der Dioptrienausgleich geht von + 3 über 0 nach -3 oder bei einem Dioptrienausgleich bis zu 5 Dioptrien Unterschied, sind dann 5 Striche auf der Skala nach +5 bis -5 angebracht. Wenn man also am Mitteltrieb das Bild scharf eingestellt hat, kann man mit dem Ring den Dioptrienausgleich vornehmen. Schauen Sie mit beiden Augen, werden Sie feststellen, dass das Bild auf dem linken Auge scharf ist und auf dem rechten unscharf. Um auch das Bild auf dem rechten Auge gleich scharf wie auf dem linken Augen zu bekommen. drehen Sie an dem Ring am rechten Okular, bis auch das Bild auf der rechten Seite scharf ist. Passt etwas nicht, dann wieder an dem Rädchen, mit dem man das Bild scharf stellt. Bei den teureren Ferngläsern befindet sich der Dioptrienausgleich in der Mitte gegenüber dem Rädchen, an dem man das Bild einstellt.
Dioptrienausgleich an einem Ring an einem Okular oder in der Mitte am Mitteltrieb des Fernglases
Meistens befindet sich an einem Okular ein Ring mit Erhebungen. Man dreht an diesem Rimg, um die unterschiedlichen Dioptrien beider Augen auszugleichen. Durch diese Konstruktion erreicht man durch Drehen des Ringes mittels einer innenliegenden Mechanik den Dioptrienausgleich. Hat man den Dioptrienausgleich mit den beiden Gläsern geschafft, wird das Bild plastischer, das Sehen angenehmer. Bei den preislich höher liegenden Modell von Zeiss Gläsern befindet sich ein Knopf in der Mitte, gleich neben dem Fokussierrad. Man zieht den Knopf für den Dioptrienausgleich heraus.
Der Pupillenabstand und der Austrittspupillenabstand bei einem Fernglas
In Beilagen zu Ferngläsern ist vom Pupillenabstand die Rede. Der Pupillenabstand (nicht zu verwechseln mit dem Austrittspupillenabstand) wird vom Optiker bei der Brillenanpassung gemessen. Dies ist der Abstand von der Nasenwurzel zur Pupille. Der Pupillenabstand bei Ferngläser für Erwachsene beträgt zwischen 55 und 75 mm, um mit der Augenpupille mittig in das Okular des Fernglases zu schauen.
Hier geht es aber um den Abstand der Austrittspupille, dem Austrittspupillenabstand. Das Bildchen, dass aus dem Okular des Fernglases auf ein Blatt Papier projiziert wird, die Austrittspupille, liegt bei den modernen Ferngläsern sehr weit hinten. Damit sind Ferngläser für Brillenträgern geeignet, die durch die Brille immer einen weiteren Abstand vom Okular haben, als ein Beobachter ohne Brille. Ein Beobachter ohne Brille dreht die Augenmuscheln heraus, der Brillenträger lässt sie drin. Somit ist der Austrittspupillenabstand für Brillenträger und Nichtbrillenträger immer gleich.
Wie nahe hält man ein Fernglas an das Auge
Beim Beobachten ohne Brille soll man das Fernglas nicht zu fest auf die Augen drücken, wie man dies bei den älteren Ferngläsern tun konnte. Man legt das Fernglas nur an die Brauen an. Tut man dies nicht, sieht man in der Mitte schwarze Flecken oder hat das Gefühl man sieht immer einen Rand. Man nennt diesen Effekt den Kidney Bean Effect. Der Austrittspupillenabstand liegt bei den Ferngläsern deswegen so weit hinten, weil die heutigen Ferngläsern zu den Ferngläsern von Oma und Opa nicht für Brillenträger gebaut wurden. Damals musste man die Brille abnehmen, wenn man durch ein Fernglas schaute.
Die größte Austrittspupille und die kleinste Austrittspupille beim Fernglas
Die Austrittspupille ist eine Größe, die sich aus dem Quotienten von Objektivdurchmesser / die Vergrößerung errechnet. Die größte mögliche Austrittspupille beträgt 7 Millimeter, die kleinste 0,7 Millimeter. Fernrohre sind auf diesen Bereich der Austrittspupille gerechnet. Ferngläser haben meist Austrittspupillen von 7 mm bis 4 mm. Die Pupillen der Augen öffnen sich in diesem Bereich. Bei jungen Menschen gehen sie im Dunkeln bis zu 7mm auf und bei älteren dann nur noch 3 mm. Am Tage öffnen sich die Pupillen bei allen nur 3 mm weit, da muss man auf Austrittspupille nicht so sehr achten, wie beim Beobachten in der Nacht, wenn man sich ein Fernglas kauft.
Die Austrittspupille ist auch für ein Fernrohr ein Kriterium. Ist die Austrittspupille sehr klein, sieht man im Gesichtsfeld dunkle Stellen. Besonders klein ist die Austrittspupille bei einem Mikroskop. Dadurch sieht man dann gut, was in der Flüssigkeit des Augapfels herumschwimmt, wenn man das Mikroskop noch nicht richtig scharf eingestellt hat. Bei einem Fernrohr sieht man das Innenleben seiner Augen eigentlich nur, wenn man den Vollmond anschaut und sein Licht durch den Augapfel scheint. Verwendet man ein Okular mit dem die Skala der Austrittspupille in den unteren Bereich erreicht, fällt einem jeder Wimpernschlag auf.
Die Austrittspupille in Alter und Jugend
Kaufen Sie sich ein Fernglas, dass zu Ihrer Augenpupille passt. Eine Austrittspupille von 7 mm nützt Ihnen nichts, wenn die Iris in der Dunkelheit nicht mehr so weit aufgeht. Die Austrittspupille ist das Bildchen, dass aus dem Okular kommt. Ferngläser für ältere Menschen können eine Austrittspupille von 4 haben. Für jüngere Menschen und unter einem perfekt dunklen Himmel ist Austrittspupille bei einem Fernglas von 7 die richtige Wahl.
Beobachtet man unter einem ganz dunklen Himmel, wie in den Alpen oder sonstigen sehr dunklen Gebieten der Erde, ist ein Fernglas mit 7mm Austrittpupille für einen jungen Menschen die beste Wahl.
Ein Fernglas für den Tag und die Nacht
Am Tage geht die Pupille nur 3 Millimeter auf. Für die Beobachtung am Tage reicht ein Fernglas mit einer Öffnung 30 bis 40 mm. Die Ferngläser mit einer Öffnung von 50 mm oder, wie angeboten im Handel mit 56 mm Öffnung, sind für die Astronomie geeignet oder um in der Dämmerung zu beobachten oder unter einem Blattwerk ein Tier zu beobachten. Die heutigen Gläser sind so gut, dass es für die Nacht nicht immer die 50 oder wie von Jägern verwendet, die 56 mm Öffnung sein müssen. Auch der Jäger kommt mit diese guten Optik mit 42 mm Öffnung aus.
Ein Fernglas für die Stadt und ein Fernglas auf See zu verwenden
Beobachtet man unter einem aufgehellten Stadthimmel würde eine Fernglas mit einer Austrittspupille von 7 mm das Bild zu sehr aufhellen. Mit einem Fernglas mit einer Austrittspupille von 4 mm ist der Stadthimmel dann sehr viel dunkler. Für den aufgehellten Stadthimmel sollte die Austrittspupille also nicht größer als 5 mm sein, sonst wird das Bild zu sehr aufgehellt. Ein Fernglas mit einer Austrittspupille von 4 mm lässt den Stadthimmel wie matter Samt erscheinen.
Ferngläser für die See: Eine Ausnahme, bei der man die 7 mm Austrittspupille verwendet: das sind die breiten Marinegläser 7x50 mit den breiten Porroprismen. Diese klobigen, breiten Ferngläser liegen gut in der Hand. Auf einem schwankenden Schiff trifft der Lichtkegel der größeren Austrittspupille das Auge besser. Diese Gläser sind breiter und liegen gut in der Hand. Die schlanken Ferngläser sind mit den schmalen Dachkantprismen bestückt. Die Dachkantprismen müssen genauer geschliffen und angepasst werden, weswegen die schlanken Ferngläser immer teurer sind als die breiten Gläsern mit Porroprismen.
Man kann mit einem Fernglas in der Stadt viele Sterne sehen, so viel wie in das Gesichtsfeld passen. In einem Fernrohr ist das Gesichtsfeld kleiner und man sieht dann nicht so viele Sterne auf einmal, obwohl man von der Logik her im Fernrohr schwächere Sterne sehen würde. Einige Sternhaufen und Nebel kann man in der Stadt mit einem Fernglas unter einem aufgehellten Sternenhimmel sehen.
Die Durchlässigkeit oder Transmission bei einem Fernglas
Eine weitere Kennzahl für ein Fernglas ist die Transmission. Die Ferngläser, die ein klares Bild liefern, verfügen über eine höhere Durchlässigkeit. Die Transmission kann 88 Prozent und mehr betragen. Das hängt vom Material der Gläser ab. Dieses ein wenig Mehr macht das Fernglas um einiges teurer.
Mit dem Fernglas dem Vogelschwarm nachfolgen
Für Naturbeobachtungen werden Gläser mit einem größeren Gesichtsfeld verwendet. Ein größeres Gesichtsfeld bedeutet: eine Vergrößerung von 8 fach, bei der 10 fachen Vergrößerung ist das Gesichtsfeld kleiner. Die Vogelbeobachter verwenden gerne die 10 fache Vergrößerung, um die Einzelheiten besser erkennen zu können. Die Schärfeneinstellung soll schnell gehen, um dem fliegenden Vögel rasch folgen zu können und das Fernglas soll bis zum Rand scharf abbilden. So ist der der Vogelschwarm immer scharf zu erkennen, wenn man ihm mit dem Fernglas folgt.
Fotografieren mit dem Spektiv
Zum Fotografieren mit dem Spektiv kann mit einem Adapter durch das Okular fotografiert werden. Auch hier kann das Handy fest verschraubt werden, wenn das Zubehör für das Spektiv entwickelt wurde. Mit den einfachen Handyhaltern wird das Bild nicht so gut, da das Handy entweder nicht in seiner gewünschten Position bleibt. Wenn das Handy nicht ganz plan aufliegt, bekommt man nur ein Teil des Bildes abgelichtet.
Linsen aus HD oder ED Glas beim Fernglas
Um die Sterne hell und klar sehen zu können, darf es ein ED Glass sein. Diese Gläser haben eine Lichtdurchlässigkeit (Transmission) von mindestens 88 Prozent. Sie sind zwar etwas teuer, aber ein Fernrohr hat auch seinen Preis. (ED= Extra Low Dispersion, HD= High Dispersion), aber eine Fernglas in der Klasse HD ist auch etwa Feines. Spektive der Marke KOWA sind mit einem Fluoritkristall ausgerüstet.
Beobachtung mit einem Fernglas für die Astronomie 15x70 HD Glas
Mit einem HD Fernglas, dass dann ein bisschen größer ist, kann man wunderbar die Sterne beobachten. Im Sommer kann man zur mitternächtlichen Stunde im Herkules den Kugelsternhaufen M13 erblicken. Geht man im Süden vom Schützen weiter nach oben, dann kommt man an einem hellen Fleckchen vorbei, dass M16 oder M17 sein könnte. Zum Horizont hin sind unter einem aufgehellten Stadthimmel die Sterne nicht so zahlreich. Im Westen erblick man einen Edelstein. Nein, diesmal ist es nicht die Wega, es ist die Spika in der Jungfrau. Die Milchstrasse offenbart uns zahlreiche Sterne, wenn es in den weißen Nächten im Sommer für eine kurze Zeit dunkel ist.
Unterschied zwischen HD Glas und ED Glas - Kristalle aus Flourit
Bei Fernrohren und Ferngläsern steht oft der Zusatz ED. Das ED steht für extra low dispersion. Die Sterne scheinen in einem astronomischen Fernglas mit HD Glas wie Diamanten im Gegensatz zu Ferngläsern mit günstigeren Gläsern. Doch beim HD Glas gibt es manchmal noch blaue und gelbe Farbsäume bei Tag, aber nicht bei den Sternen in der Nacht. Bei einem ED Glas finden sich keine Farbsäume mehr. Die Krönung sind Gläser, die aus einem gezüchteten Fluoritkristall bestehen. Da sieht man am Tage an keiner Strebe einer Antenne in der Ferne auch nur einen Hauch von Farbsäumen.
Ein Fernglas mit einem großen Gesichtsfeld
APM-MS 6X30 WEITWINKEL PORRO FERNGLAS ein gutes Fernglas für seinen Preis mit einem klaren Blick und einem weiten Gesichtsfeld um über den Himmel zu wandern und speziell die Milchstrasse am Stadthimmel abzusuchen.
Mit einem Fernglas können die vier Jupitermonde gesehen werden. Mit einem kleinen 8x32 Fernglas habe ich schon zwei von ihnen gesehen. Mit dem Astronomie-Fernglas 15x70 macht der Jupiter noch viel mehr Spaß.
Mit einem kleinen Fernglas kann man in die Weiten des Weltalls blicken. Mit einem 8x32 Terra ED von Zeiss sieht man die Andromeda-Galaxie flächig und groß. Dieser Nebel war im Mittelalter in Arabien schon bekannt.
Ein Fernglas auf ein Stativ schrauben
Ein astronomisches Fernglas gehört auf ein Stativ. Diese Ferngläser haben vorne an dem mechanischen Gestänge eine breite Schraube wie ein Knopf. Diese kann man abschrauben und mit einem Fernglashalter mit einem Stativ verbinden. Die andere Seite dieses Halters hat ein 3/8tel Fotogewinde, um dieses auf ein Fotostativ schrauben zu können. Es gibt sehr einfache Stative, die in zwei Achsen drehbar sind. Soll die Beobachtung komfortabler sein, wählt man für ein Spektiv ein Fotostativ mit einem Videoneiger. Es gibt auch Fernglashalter, die auf der anderen Seite breiter sind und auf ein rechteckiges Plättchen eingeschoben werden können, wie es auch bei Stativen für Spektive verwendet wird.
Fernglas das Gesichtsfeld - scharf bis an den Rand
Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Fernglas nicht nur in der Mitte sondern bis zum Rand hin scharf abbildet. Schwenkt man das Fernglas, um dem Vogelschwarm nachzuschauen, sollte das gesamte Bild scharf sein. Dies kann man nur bei einem Fernglas erreichen, das auf der ganzen Fläche ein scharfes Bild liefert. Bei einem Fernrohr, wie dem Newton, der nicht ganz scharf bis zum Rand abbildet, ist das nicht so schlimm. Der Mond läuft den Astronomen nicht so schnell davon, wie die Vögeln den Ornithologen davonfliegen.
Himmelsobjekte für das Fernglas
Dazu gehören die Plejaden und die Hyaden, zwei ausgedehnte Sternhaufen im Perseus und Krebs, Der Doppelsternhaufen Phi und Chi zwischen Perseus und Kassiopeia in der Milchstrasse stechen mit einem Fernglas besser hervor. Die Praesepe in der Krippe erinnert an die Plejaden. Der Andromedanebel ist mit einem Fernglas mit ED-Glas ein Schmuckstück. Im Fernrohr kann diese Galaxie auch nicht besser sehen, es sei denn, man hat ein größeres Fernrohr zuhause. Für den Urlaub möchte man nicht das schwere Fernrohr einpacken. Zahlreiche Objekte in der Milschstrasse warten auf uns. Sternhaufen in der Nähe des Schützen oder der Zwillinge werden mit einem astronomischen Fernglas als Nebel gesehen. Erst in einem Fernrohr kann man die Sternhaufen aufgelöst sehen.
Beurteilung von Ferngläsern
Zeiss Fernglas für Brillenträger geeignet und sehr klar - gutes Preis-Leistungsverhältnis
Ich beobachte mit einem Zeiss Terra ED 8x42 den Himmel. Die Sterne sind klar und die Einstellung ist durch den Mitteltrieb sehr einfach. Sichterlich gibt es Ferngläser, die von den Gläsern noch klarer sind, aber die Ferngläser sind dann auch teurer. Mit dem Terra ED kann man auch gut weitere Objekte am Tage beobachten ohne störende Farbsäume.Das Fernglas ist auch für Brillenträger geeignet. Um ohne Brille beobachten zu können, zieht man die Augenmuscheln heraus. Ich verstehe nicht, wieso das Terra ED auf einer Plattform so schlechte Bewertungen bekommt. Das Preis-Leistungsverhältnis ist auch in Ordnung.
Astronomisches Fernglas von Echelon und die Sterne sind noch brillianter
Mein astronomisches Fernglas 17x70 von Echelon zeigt mir sehr klare Bilder. Endlich habe ich ein Fernglas gefunden, dass meinen Ansprüchen genügt. Dieses Fernglas verfügt über keinen Mitteltrieb. Man muss beide Seiten getrennt einstellen. Damit braucht das Fernglas keinen Dioptrienausgleich wie bei dem Zeiss Fernglas. Billige Ferngläser haben oft keinen Dioptrienausgleich. In den Bewertungen steht dann oft, das Fernglas sei unscharf. Das wundert mich nicht. Denn wenn die Kurzsichtigkeit auf beiden Augen so unterschiedlich ist, kann man es nie für beide Seiten klar einstellen, wenn man ohne Brille beobachtet. Die Optik dieses Fernglases zeigt mit die Stern in der Stadt klar und hell. Auch am Taghimmel macht es Freude, mit diesem Fernglas zu beobachten.
