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 Sternkarte des Monats


Die Sterne im Oktober





















Sternbilder im Osten und Süden

Im Osten steht die Andromeda mit dem Pegasus-Viereck, darunter der Widder. In der Kassiopeia findet man mit einem größeren Teleskop noch ein paar Sternhaufen und Galaxien. In der Andromeda findet sich bei der Galaxie M31, M32 und M110. Daneben M33 im Dreieck. Die Andromeda mit dem sich anschließenden Pegasus-Viereck steht im Südosten, darunter die Fische, der Walfisch. Am Horizont findet sich der Bildhauer, wenn man ihn an einem klaren Tag sehen kann und der Südliche Fisch. Der Steinbock schließt sich ihm an.

Sternhaufen für das Fernglas

Im Oktober und November können wir alle Sternhaufen sehen wie, die Plejaden, die Hyaden, den Doppelsternhaufen Phi &Chi zwischen Perseus und Kassiopeia.

Die Plejaden im Perseus  und und besonders die Hyaden im Stier, um das rote Auge des Stiers herum, beobachtet man am besten mit einem Fernglas. Die Sterne sind auf so einer großen Fläche verteilt, dass sie meist nicht in das kleinere Gesichtsfeld eines Fernrohres passen. M36, M35, M37 sind Sternhaufen.










 

GST_0578 / Sternbild Stier / M45 die Plejaden / (Einzelbild) ,

Aufnahmedatum 18.11.2020, 21Uhr05 MEZ

Instrument: Skywatcher PDS 130 / 650mm F5 Newton

Kamera: Nikon D700

ISO-2000 / Bel. Zeit 20 Sek. -1.0 Blendenstufen

Montierung: Vixen GP-DX Auf Stationärer Astrosäule (Eigenbau)

Bildbearbeitung: Mit Nikon Capture NX2 Aufnahme: Günther Stephan

Galaxien in der Stadt

 Die einzige Galaxie, die man unter einem Licht verschmutzten Himmel sehen kann, ist der Andromedanebel. Der Andromedanebel M31 und M33, die schwächere Galaxie im Dreieck, stehen in einer angenehmen Höhe. CR399 der Kleiderbügel mit einem Fernglas, wenn wir nach Südosten gehen. Dies ist eine in einem Fernglas gut sichtbare Sternformation von gleich hellen Sternen, die an einen Kleiderbügel erinnert. 

Doppelsternhaufen Phi & Chi in der Stadt

 








Mit niedriger Vergrößerung in einem Fernrohr kann man den Doppelsternhaufen, der zwischen Kassiopeia und Perseus liegt, wunderbar auflösen. Der Sternhaufen füllt das Gesichtsfeld aus und die Regionen enger stehender Sterne kann gut gesehen werden. Mit dem Fernglas kann man den Haufen beim Spaziergang durch die Milchstrasse gleich mitnehmen. 

Doppelsternhaufen Phi & Chi in der Kassiopeia

Sternbild Kassiopeia, mit dem Doppelsternhaufen Ha Chi

Skywatcher Newton 130 PDS F5 / 650mm.

Nikon D700 / F5 / 15 Sek. belichtet bei ISO 5000, auf einer

Stationären Astrosäule mit einer Vixen GP-DX-Montierung !




Sternhaufen in der Kassiopeia 

In der Kassiopeia findet sich viele Sternhaufen. Solche sind der Eulenhaufen, Caroline's Haystack, M52, M103. Zwischen dem mittleren Stern des Himmels-W und dem Stern in Richtung Süden finden sich zahlreiche Sternhaufen und Nebel. Berkeley 58 ist als Schleier zu sehen. 

Geht man von Gamma Kassiopeia, der tiefsten Stelle des Kassiopeia-M nach Osten, finden sich dort gedrängt mehrere Sternhaufen. NGC146, NGC133, King 14 und der kleine Pothier 7. NGC146 ist ein dichter runder Sternhaufen, den man schon in einem Fernglas als Nebel sehen kann. Wechseln wir zu Beta Cassiopeia nach Osten, stehen auch dort aufgereihte Sternhaufen. Berkeley 58, NGC7790, NGC 7788, Frolov I und Harvard 21, King 12. Diese Sternhaufenkette kann mit einem kleinen Fernrohr gut fotografiert werden. 

 Meteoriten

Der ergiebigste Meteoritenstrom im Oktober sind die Draconiden. Die Draconiden können vom 10. bis zum 19. Oktober beobachtet werden. Sie können die ganze Nacht über gesehen werden. 

Am Morgen können die Orioniden beobachtet werden. Die Eta-Geminiden sind ebenso aktiv. Leider wird der Vollmond die Beobachtung ein wenig stören. Der abnehmende Mond wird irgendwann wieder in den Zwillingen zu sehen sein. 

Kometen

132P/Helin-Roman-Alu befindet sich in Erdnähe. Seine Umlaufzeit beträgt nur 7,7 Jahre. 

Der Komet 4P/Faye im Sternbild Orion steigert seine Helligkeit nicht mehr und bleibt auf 11 mag. 

67P/Tschurjumow-Gerasimenko bewegt sich vom Stier in die Zwillinge. Seine Helligkeit steigt weiter an und erreicht am zu Ende des Monats 9 mag. Am 8. Oktober steht er 1 Grad nördlich des Krebsnebels Messier1. Für große Ferngläser ist er erreichbar. 

C/2019 L3 Atlas im Luchs ist zirkumpolar. Seine Helligkeit beträgt 10,5 mag.

Sternkarte November





















Mond, Venus, Saturn und Jupiter am Abend









Planeten im November

Merkur baut bis zur Monatsmitte ihre Morgensichtbarkeit aus. Um 6:36 Uhr, zu Beginn der bürgerlichen Dämmerung, steht Merkur 9,5 Grad über dem Osthorizont.

Venus steht nun höher am Abendhimmel. Am 29. Oktober erreicht sie ihre größte Elongation, ihren größten Abstand von der Sonne. Sie wandert in der Abenddämmerung durch das Sternbild Schütze. Sie steht in dieser Jahreszeit nicht so hoch am Himmel. Damit erreicht sie nur ein Höhe von 10 Grad.

Mars kann am 30. November wieder zaghaft in der Morgendämmerung gesehen werden. Mars steht in der Waage. Um Mars ausreichend gut beobachten zu können, müssen wir noch etwas warten.

Jupiter ist der zweithellste Planet des Abends. Venus ist die Königin. Seine Helligkeit beträgt -2,3 mag. In der Abenddämmerung befindet sich der Jupiter im Süd-Südwesten. Seine Untergänge verfrühen sich im November von 00:09 Uhr bis auf 22:27 Uhr. Am 11. November gesellt sich der zunehmende Mond zum Jupiter hinzu.

Saturn steht 15 Grad westlich von Jupiter. Saturn ist nu 0,7 mag hell. Am 1. November geht Saturn um 22:39 und zu Ende des Monats um 20:39 Uhr unter.

Uranus steht am 5. November in Opposition und ist damit die ganze Nacht über zu sehen. Mit seiner Helligkeit von 5,7 mag kann man ihn außerhalb der Stadt mit bloßem Auge sehen. In der Stadt orientiert man sich mit einem Fernglas an dem hellsten Stern des Sternbildes Widder. Mit einem Fernrohr von 25 cm Öffnung und 300-facher Vergrößerung können die beiden Monde Titania und Oberon, und vielleicht die am Uranus näher dran stehenden Monde Umbriel und Ariel des blasgrünen Uranus gesehen werden.

Neptun wandert rückläufig (nach Osten) durch den Wassermann und ist Objekt der ersten Nachthälfte. Neptun geht zu Anfang des Monats um 02:45 Uhr unter, am Monatsletzten um 00.50 Uhr. 

Kometen im November

Drei Kometen am Morgen

67P/Tschurjumow-Gerasimenko bewegt sich von den Zwillingen in den Krebs und kann am Morgen gesehen werden. Im November hat er sein Helligkeitsmaximum von 9 mag. Somit ist er ein Objekt für das Fernglas. Er kann schon gut zu Mitternacht beobachtet werden. 










Komet Leonhard wird bis Ende November eine Helligkeit von 8 mag erreichen. Leonhard ist bis zum 12. Dezember gut zu beobachten. Er bewegt sich entlang der Grenze Jagdhunde - Haar der Berenike in Richtung Osten. 

Komet Leonhard ist am Morgen zu sehen

 Er zieht vom Haar der Berenike zum Bootes, der Nördliche Krone zur Schlange. Ist er bei der Schlange angekommen, steht er so tief am Osthimmel, dass er fast nicht mehr sichtbar ist. Man findet das Haar der Berenike unterhalb der Jagdhunde, die unterhalb des Großen Wagen stehen. 

Der Große Wagen steht am Morgen hoch im Osten. 


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4P/ Faye steht südlich von XI Gemini. Dann dreht er einen kleinen Kreis im Einhorn. Seine Helligkeit beträgt 11 mag. 

Ein Komet am Abendhimmel

C/2017 K2 (PANSTARRS) steht am Abend im Sternbild Herkules. Die Sommersternbilder gehen am Abend im Westen unter. Schauen wir nach Westen. Seine Sichtbarkeit wird schlechter. Die Sommersternbilder gehen am Morgen wieder auf und laufen am Tag über den Himmel.

Meteoriten im November

Mitte November beginnen die November Orioniden. Der Radiant liegt oberhalb des Schulterblatts des Orions und wandert von Ost nach West. 

Die schwachen Tauriden werden vom hellen Mondlicht im November gestört. Die Tauriden erreichen ihre größte Aktivität um den 12. November herum. Sie scheinen vom Sternbild Stier zu kommen. 


 
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