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 Sternkarte des Monats


Der Sternhimmel im Oktober


1. Oktober 23 Uhr MESZ, 15. Oktober 22 Uhr MESZ






















Sternbilder im Osten

Im Osten gehen die Herbststernbilder auf. Dies sind der Perseus, die Andromeda und der Stier im Osten. Unterhalb der Andromeda breiten sich die Fische aus. Den Andromedanebel. Rekt. Oh45, Dekl. +41. , finden wir oberhalb des zweithellsten Sterns und drei Sterne nach oben.

Sternbilder im Süden

Die Fische stehen darunter In den Fischen finden wir Uranus. Die Sternbilder Eridanus und Walfisch, die unterhalb des Sternbildes stehen kann man gut mit einem nur zweifach vergrößernden Glas mit einem großen Gesichtsfeld sehen. Omikron Ceti, im Walfisch, ist ein Veränderlicher, ein roter Überriese. Zwischen der Kassiopeia und dem Perseus finden wir in der Milchstrasse einen schönen Doppelsternhaufen für das Fernglas.  

Direkt unter der Andromeda steht das Dreieck mit der Galaxie M33 und der Widder, der nur aus drei Sternen besteht. Die Plejaden stehen nun hoch genug am Himmel, um am Abend gesehen zu werden. Der Fuhrmann ist aufgegangen. Die Zwillinge stehen am Nordhorizont. Die hellen Sterne, die sich nun genau im Osten aus dem Dunst erheben gehören zum Sternbild des Orion. Warten wir noch, bis der Stier noch hoher steht, dann können wir nicht nur die Hyaden im Stier und die Plejaden im Perseus beobachten, sondern den Supernovaüberrest M1, den Krebsnebel im Stier Rekt. 5h35, Dekl. 22 Grad, sehen.

Sternbilder im Westen

Die Sommersternbilder neigen sich nach Westen. Dort finden wir die Leier, den Schwan und noch tiefer den Adler. Die Deichsel des Große Wagens zeigt nach Westen und zeigt auf die drei letzten Sterne des Sternbild Bootes. Daneben der Herkules. Hoch über unsren Köpfen schlingt sich der Drache. Am Pol steht der Kleine Wagen, von dem man in Städten oft nur die beiden hinteren Kastensterne sieht und den Polarstern.  

Planetarische Nebel am Herbsthimmel

Im Oktober finden wir am Abend im Wassermann den Saturnnebel NGC 7009, ein planetarischer Nebel und den Helixnebel NGC 7293. Sie können ab 22 Uhr über dem Südhorizont gut beobachtet werden. Der Saturnnebel ist 9 mag. Ein sehr junger, noch kompakter Nebel. Der Helixnebel ist ausgedehnter, ein älterer Nebel, dessen Gaswolken sich weit ins All ausgedehnt haben. Noch gut zu beobachten, hoch im Südwesten ist M57, der Ringnebel in der Leier, mit 8,8 mag. Ein weiterer Nebel mit mag 9,2 allerdings einer größeren Flächenhelligkeit, da er kompakter ist, ist der Andromedanebel. Ein Nebel, der in der Stadt auch gut zu sehen ist. Im Kepheus ist NGC 40 im Kepheus zu sehen.

Kugelsternhaufen

Im Herbst sieht man gut den Kugelsternhaufen M15 im Pegasus. Rekt. 21h30, Dekl. +12°10‘. Abseits von hellen Städten mit bloßem Auge sichtbar. Größe 6,0 mag.

Die Sternbilder im November


1. November 24 Uhr, 15. November 23 Uhr



















Die Sterne im November

Schöne Nebel und Sternhaufen für das Fernglas und kleine Fernrohre

Blick nach Osten

Um Mitternacht ist der Orion im Osten aufgegangen. Seine linke Schulter wird von dem roten Beteigeuze gebildet, sein Fuß gegenüber vom blauen Riegel. Tiefer am Horizont steht der helle weiße Sirius im Großen Hund, über ihm Prokyon im Kleinen Hund. Drüber prangen die Zwillinge. Gehen wir weiter hinauf finden wir die helle Kapella im Fuhrmann. Nach Osten zu kann neben den Zwillingen der Krebs mit dem Sternhaufen Praesepe gefunden werden.

Sternhaufen für das Fernglas

Zwischen den Zwillingen und dem Fuhrmann kann man mit dem Fernglas drei schöne Sternhaufen auffinden.

Die Plejaden stehen hoch oben fast im Süden mit ihren sieben Sternen. Darunter leuchtet der rote Aldebaran, das rote Auge des Stiers. Um Aldebaran herum blicken wir in den Sternhaufen der Hyaden. Der Perseus steht nun 90 Grad über uns im Zenit.

Sternhaufen zwischen Kassiopeia und Perseus

Zwischen der Kassiopeia und dem Perseus findet sich ein Doppelsternhaufen. Daneben Stock 2, ein Sternhaufen, der unter Amateuren als Muskelmännchen bekannt ist.

 Blick nach Norden

eröffnet uns einen Blick auf die Giraffe. Ein Sternbild, das oft übersehen wird. Die beiden hinteren Kastensterne des Kleinen Wagens sehen wir gleich und finden sofort den Polarstern. Umden Kleinen Wagen schlängelt sich der Drache. Neben dem Polarstern ist der Kepheus zu finden.

Die Deichsel des Großen Wagens zeigt auf den Nordpunkt.

Im Nordosten unter dem Großen Wagen befindet sich der Kleine Löwe. Der Hauptstern des Großen Löwen, Deneb, steht tief am Nordost-Horizont.

Blick nach Westen

Tief am Nordwest-Horizont schaut noch ein Stück des Herkules heraus, bevor er ganz verschwunden ist. Der helle funkelnde Stern ist die Wega in der Leier. Der Schwan steht tief im Westen.

Hoch im Westen schlängelt sich die Eidechse, hoch im Zenit das Sternbild Kepheus. Auffällig daneben steht das Himmels-W, die Kassiopeia. Zwischen Kassiopeia und Perseus lässt sich gut eine Doppelsternhaufen mit einem Fernglas auffinden. Die auffälligen 4 Sterne darunter gehören zur Andromeda, daneben steht das rechts große Quadrat des Pegasus. Bei der Andromeda, am zweiten Stern zählt man drei Sterne nach oben und entdeckt schon mit einem Fernglas des Andromedanebel.

Blick nach Süden

Das Dreieck wird in der Stadt nicht so gut gesehen. Der Stern Hamal unterhalb gehört zum Widder. An guten Tagen kann man versuchen mit einem Fernglas den bläulichen Uranus zu finden. Neptun steht im Wassermann, der schon am Untergehen ist. Neben den Fischen, fast auf dem Südmeridian steht der Veränderliche Mira, der zur Zeit recht hell ist.

 
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