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Astronomie und Bücher

 Wissen über Planeten

Entstehung der Planeten

Im 18. und 19. Jahrhundert entstand die Nebulartheorie zu Entstehung der Planeten. Nach Siemon-Pierre Laplace sollen sich aus Gestein bestehende Teilchen um die Sonne laufen und sich zusammenballen. Im 20. Jahrhunderte arbeitete Viktor Sarfranov in Moskau an der Theorie wie sich aus einem Nebel Planeten bilden könnten. Die kleinen Teilchen ballen sich zu Planetesimalen zusammen aus denen später die Planeten werden.

 Planeten Uranus und Neptun

Der Planet Uranus wurde im Teleskop per Zufall gefunden. Es blieben aber immer noch Bahnabweichungen des Planeten Uranus. Die Astronomen vermuteten, dass weiter draußen noch ein Planet sein müsste. Unabhängig voneinander berechneten dies John Couch Adams (1819-1892) und Urbain Jean Joseph LeVerrier (1811-1877) die Position des hypothetischen Planeten. In Berlin fanden Johann Gottfried Galle (1812-1910) und sein Assistent Heinrich D’Arrest den Planeten an der berechneten Position im Sternbild Wassermann. Er wurde nach langem Streit auf den Namen Neptun getauft.

Neptun läuft in 165 Jahren einmal um die Sonne. Seine Bahn ist fast kreisförmig. Im selben Jahr seiner Entdeckung, nämlich 1846, wurde der größte Mond des Neptun, Triton, gefunden.

Zwergplanet Pluto

Pluto wurde im Jahr 1930 wurde am 18. Februar von Clyde William Tombough (1906-1997) zufällig auf einer Aufnahme des Lowell-Observatoiums (Flagstaff, Arizona) entdeckt. Pluto wurde zwischenzeitlich zum Zwergplaneten herabgestuft. Im Kuiper-Gürtel wurden in den letzten Jahren etliche Planetoiden entdeckt. 2006 wurde von der IAU (Internationale Astronomische Union)  2006 in Prag der Begriff des Zwergplaneten eingeführt. Der Zwergplanet kreist um die Sonne. Zwergplaneten und Kleinplaneten gehören zu den Planetoiden. 

Die Bahnen der Planeten

Ellipse

Die Bahnen der Planeten sind Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne steht. So steht es im ersten Keplerischen Gesetz.  Ein Planet umkreist die Sonne in einer Ellipse. Eine Ellipse wird durch zwei Brennpunkte bestimmt. Hier sind es die Punkte A und B. Bei einem Kreis gibt es nur einen Brennpunkt, den Mittelpunkt.Alle Punkte des Kreises sind von dem Mittelpunkt gleichweit entfernt. Bei einer Ellipse sind die Punkte der Ellipsenbahn nicht gleichweit von ihrem Mittelpunkt entfernt. Eine Ellipse  wird von den beiden Brennpunkten und ihrer Exzentrität bestimmt.


Die Exzentrität einer Ellipse

Die Exzentrität einer Ellipse wird durch das Verhältnis der Strecken Brennpunkt zum Mittelpunkt im Verhältnis zur halben Hauptachse bestimmt.

Da die Längen der Halbachsen der einzelnen Planeten sind sehr unterschiedlich sind, sind ihre Bahnen mehr oder weniger elliptisch. Bei der Venus ist die halbe Hauptachse am kleinsten, sie nähert sich der halben Nebenachse an. So ist ihre Bahne einem Kreis am ähnlichsten. Ihre Exzentrität beträgt nur 0,008.

Sonnensystems mit Oort'scher Wolke und Meteoritengürtel

 

 Unser Sonnensystem besteht aus 8 Planeten. Pluto wurde sein Planetenstatus 2006 aberkannt. Er zählt zu den Kleinplaneten. Er ist nicht groß genug, kreist um die Sonne, so ist er ein Kleinplanet. Weiter draußen soll nochmal ein Planet sei. So wären es wieder nuen Planeten. Nach Pluto kommt er Kuipergürtel. Um 90 Grad versetzt befindet  sich die Oort'sche Wolke.

Die Planeten sehen so aus, wie auf der Zeichnung wiedergegeben: Der Mars ist rot, etwas größer als die blaue Erde. Jupiter sieht bräunlich aus, Saturn ist gelblich, Uranus grün und Neptun blau. Pluto hat irgendeine Farbe.

In der Ebene der Planeten weit draußen befindet sich die Oort'sche Wolke. Sie besteht aus zahlreichen Trümmern.  Aus der  Oort'schen kommten die meisten Kometen. Zwischen Mars und Jupiter liegt der Asteroidengürtel. Der erste Asteroid wurde in der Silvesternacht zum Jahr 1800 entdeckt.

2015 entdeckte die Raumsonde Kepler die ersten erdähnlichen Planeten