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Buch Astronomie in der Stadt

 Was sieht man am Himmel

Mond steht dieses Jahr besonders hoch am Himmel

steht im Winter sehr hoch am Himmel. Im Sommer steht er tiefer am Himmel. Dieses Jahr steht er aufgrund seiner Schraubenbewegung innerhalb von 18 Jahren besonders hoch. Nach 9 Jahren steht er wieder tiefer.Im Letzten Viertel kann man beobachten:  Das Apeninnengebirge ist nur noch halb zu sehen, ein Teil ragt über den Terminator hinaus in die schwarze Nacht  des Terminators. Im Oceanum Procellarum sieht man schön neben dem Apeninnen-Gebirge den Krater Kopernikus und Kepler. Am Terminator befinden sich viele große Krater und Ringgebirge.

Wie kann man am Himmel einen Planeten von einem Stern unterscheiden?

Ein Stern flackert. Sein Licht tanzt durch die Verwirbelungen in der Atmosphäre hin und her. Ein Planet wird von der Sonne angestrahlt. Er sendet das ruhige Licht zurück. Schaut man ihn durch das Fernrohr an, erkennt man ein Scheibchen. Nur Neptun sieht wie ein Stern aus.

Febraur 2020

6. Februar

Der Mars steht um 5:50 hoch genug über dem Südosten. Um den Mars herum sind die Sterne des Schlangenträgers zu sehen. Weiter westlich steht das Sternbild Skorpion. Sein Hauptstern Antares ist genauso rot wie der Mars.

Im Osten gehen die Sommersternbilder Schwan, Leier und Herkules auf. Mit einem Gucki  kann die Nördliche Krone gefunden werden.  Das Frühingssternbild Löwe steht im Westen.

Am Abend ist die Venus strahlend zu sehen. Wenn es etwas dunkler geworden ist, steht über dem Südosthorizont der Merkur. Der Himmel war so klar, dass der Merkur lange bis nach 18:30 Uhr zu sehen war, da er nicht in den üblichen Dunstschichten verschwunden ist.

Der Orionnebel war bei klarem Wetter sehr ausgedehnt zu sehen. Nur der Mond störte etwas.

Am Abend ist bei Einbruch der Dunkelheit der Orion gut zu sehen. Die Venus strahlt über den ganzen Himmel. Der Merkur steht so tief, dass man nach ihm suchen muss.

Gucki: Fernglas mit 2-facher Vergrößerung und einem sehr großen Gesichtsfeld. Einige Sternbilder sieht man in der Stadt nur mit so einem Fernglas. Das sind die Nördliche Krone oder den Schützen, der so tief am Südhorizont steht, dass er nur bei ganz klarem Wetter sichtbar ist. Das Gleicht gilt für das Sternbild Hase unterhalb des Orions.

8. Februar

Am Morgen: Der Mars kommt wieder pünktlich um 6:50 Uhr. Er steht im Schützen wie der Jupiter.  Da der Himmel sich weiterdreht, ist Jupiter auf der anderen Seite des Schützen um genau 7:30 Uhr ganz tief am Horizont im Südsüdosten zu sehen. Saturn soll um 7:10 Uhr kommen, doch es ist schon zu hell.