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Teleskope

Wir unterscheiden zwischen Spiegelteleskopen und Linsenteleskopen.

 

Newton-TeleskopNewton Teleskop

Hier ein beliebtes Spiegelteleskop, das Spiegelteleskop nach Newton. Das Licht fällt auf den Hauptspiegel und wird über einen Hilfsspiegel um 90 Grad auf das Okular gelenkt. Das Newton-Teleskop hat eine Brennweite unter einem Meter. Das Fernrohr lässt die beobachteten Ovjekt hell erscheinen. In das große Gesichtsfeld passen alle Nebel.   Der Mond ist sehr hell und die Krater und Mare recht gut sichtbar. 


 

Das Maksutov-Teleskop

Maksutov-TeleskopMaksutov-Teleskop

Das Maksutov-Teleskop bestet aus einem Hauptspiegel und einem Hilfsspiegel. Der Hauptspiegel ist durch-bohrt. In diesem durchbohten Loch steckt das Okular. Ihm steht der kleinere Hilfsspiegel gegenüber, der auf einer Glasplatte angebracht ist. Somit ist der Tubus geschlossen. Das Bild am Okular wird durch Verschieben der beiden Spiegel eingestellt und nicht wie sonst durch Verschieben des Okulars mithilfe eines Gewindes. Das Fernrohr muss vor dem Beobachten für eine längerer Zeit aufgestellt werden kann, da das geschlossene System längere Zeit für die Temperaturanpassung benötigt. Die Brennweite kann bei einem Maksutov bis zu 3 Meter betragen, obwohl der Tubus nicht einmal 50 Zentimeter lang oder sogar kürzer ist mit einer Öffnung von 6 Zoll. Für Planetenbeobahten ist es aufgrund seiner sehr langen Brennweite sehr gut geeignet, um Einzelheiten zu erkennen.

Was sieht man mit dem Teleskop?

Der Maksutov

Die Objekte sind im Maksutov nicht so hell, wie in einem Newton-Teleskop mit derselben Öffnung, aufgrund der langen Brennweite. Das Gesichtsfeld ist so klein, dass der schöne Orionnebel, nicht in das Gesichtsfeld hineinpasst. Durch das Umlenkprisma vor dem Okular werden von dem Gesichtsfeld noch ein paar Prozent weggenommen. Die Einzelheiten auf Planeten sind mit dem Maksuto-Teleskops gut zu sehen wegen seiner langen Brennweite. Wenn sie da mehr sehen wollen, darf das Teleskop schon größer sein. 

Der Newton

Die Newton dieser Öffnungen haben eine Brennweite von etwa 750 mm. Damit sind die Objekte sehr hell.

Mit einem 6-Zoll-Newton kann man auf dem Mars, wenn er vor der Opposition ist und so sehr nah zur Erde steht, in der Mitte schware Strukturen sehen. Dies ist ein größeres zusammenhängendes Gebiet. Mit einem langbrennweitigen Maksutov sieht man noch die Polkappen.

Der 6-Zoll-Newton zeigt schon sehr gut die Mondkrater, die hell er erscheinen. Aufgrund der kurzen Brennweite ist das Gesichtsfeld ausreichend groß. Beim Maksutov mit 6 Zoll hingegegen ist der Ausschnitt so klein, dass man die Krater schon sehr gut kennen muss, um zu wissen, um welche Region es sich handelt.

Bei Saturnbeobachtungen erkennt man den dunklen Ring am Rande. Der Jupiter zeigt seine Streifen in der Mitte, den roten Fleck sieht man mit 6 Zoll noch nicht. Aber das Spiel der Jupitermonde. Will man die Schatten sehen, die die vorbeiziehenden Mond auf den Jupiter werfen, sollten es schon mindestens 10 Zoll oder mehr sein.

Den großflächigen Orionnebel sieht man im Newton mit dem Trapez. Das Trapez ist ein Anordnung von Sternen im linken unteren Eck (astronomisches Fernrohr). Der Ringnebel in der Leier ist als graues Fleckchen zu erkennen. Kugelsternhaufen leuchten im Newton.

Linsenteleskop

Mit einem Linsenteleskop von 7 Zoll aber einer Brennweite von zweieinhalb Metern kann man auf dem Jupiter nicht nur die Bänder in der Mitte sehen. Der Rote Felck ist zu erkennen und der Schatten, den ein Jupitermond auf den Planeten wirft.

Bei Linsenteleskop mit einer Öffnung von 7 Zoll und einer Brennweite von eineinhalb Metern sind die Mondkrater dunkler wie beim Netwon mit derserlben Öffnung. Doch sie sind größer. Mit einer nicht zu größen Vergrößerung gut zu sehen. Lieber mehr Öffnung als eine zu große Vergrößerung wählen. Das Gesichtsfeld wird  dann so klein. Das Objekt wandert schnell aus dem Gesichtfeld.

Die Vergrößerung berechnet sich aus der Brennweite des Hauptspiegels  (der Linse) geteilt durch die Brennweite des Okulars.

Das Öffnungsverhältnis berechnet  sich aus der Brennweite des Spiegels  (der Linse) geteilt durch die Öffnung. Die Spiegeltelskope haben Öffnungsverhältnisse unter 10, die Linsenteleskope über 10. Ein Newton hat ein Öffnungsverhältnis von 1:5. Oft schreibt man  F=5.