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Teleskopberatung für Einsteiger

Welches ein Teleskop soll ich kaufen

Das Teleskop, dass alles kann, gibt es nicht.  Sie können mit einem Spiegelteleskop, sowie mit einem Linsenteleskop, alles sehen. Was Sie mit dem Teleskop beobachten können hängt von der Größer des Teleskops ab und wie dunkel der Himmel ist. Fernrohre mit einer langen Brennweite, wie der Maksutov, zeigt auf einem Planetenmehr Einzelheiten.  An einem Teleskop mit einer zu schwachen Montierung haben Sie keine Freude, da bei jeder Berührung das Teleskop zittert. Eine stabile Montierung ist die halbe Miete. Ein Refraktor mit einer Öffnung von 90 mm kann den Anfang machen. Der Reflektor darf etwas größer sein, etwa 130 mm. Ein Fernrohr nach der Bauart Newton kann für den Anfänger gewöhnungsbedürftig sein, da man vorne hineinschaut und die Objekte seitenverkehrt dargestellt sind, was ein Aufsuchen der Sterne am Anfang nicht so leicht machct.

Schauen Sie sich ein Fernrohr in bei einem ausgewiesenen Teleskophändler an, um ein Gefühl für die Größe und das Gewicht ihres Teleskops zu erhalten.  Eine nicht so schwere Montierung mit einem Refraktor kann  fast 20 Kilogramm wiegen. Die leichten Montierungen sind nur für ganz kleine Fernrohre mit Öffnung von 50 mm geeignet.

Unterschied zwischen  Spiegelteleskop und Linsenteleskop

 Das Linsenteleskop

Die Sterne in einem Linsenteleskop erscheinen nadelförmig. Die Sterne in Spiegelteleskopen wirken verwaschener. Linsenteleskope bestehen aus mehreren Gläsern. Ein hochwertiges Okular soll aus mehreren Gläsern bestehen. Die besten Teleskope werden aus Fluoridgläsern hergestellt. Diese Fluridgläser sind gezüchtete Kristalle. Linsenteleskope werden gerne zur Astrofotografie verwendet. Am besten die mit mehreren Linsen, die Apochromate. Linsenteleskope sind heute so gut, weswegen diese zur Fotografie verwendet haben. Sie haben natürlich ihren Preis. Ein kleines Teleskop kostet dann schon tausend Euro. Aber diese Teleskope sind nicht für Anfänger gedacht. Da darf es dann der Achromat sein. Solche Teleskope haben gelbe oder blaue Säume um helle Objekte, wie den Mond oder die Planeten.

Der Fraunhofer - Farblängs- und Farbquerfehler

Der Fraunhofer hat oft ein wenig mehr Farbsäume um den Rand und um die Mitte. Die in der Mitte auftretenden Farbsäume nennt man Farblängsfehler, die um den Rand, wenn man in das Okular schaut Farblängsfehler. Bei mittlerer Vergrößerung ist das Bild ganz in Ordnung. Bei höherer Vergrößerung ist der Konstrast nicht so gut und das Bild lässt sich nicht ganz scharf stellen.

Spiegelteleskope

Die Spiegel sind parabolisch geschliffen oder kugelförmig. Wobei die parabolischen vorzuziehen sind, da die Sterne bis zum Rand sauberer abgebildet werden. Bei einm kugelförmigen Hauptspiegel kann man die Sterne oder auch andere Objekte mit dem Okular nicht sauber einstellen.

Auch ein Spiegelteleskop kann farbige Säume zeigen. Diese entstehen, wenn das Licht durch das Okular geht. Sie sind jedoch geringer als bei Linsenteleskopen. Wobei die besseren Linsenteleskope den günstigeren vorzuziehen sind. Für ein gutes Spiegelteleskop muss man nicht so viel Geld  ausgeben, wie für ein Linsenteleskop gleicher Qualität. Ein Linsenteleskop gleicher Öffnung ist viel schwer und teurer und die Montierung muss eine Klasse besser sein.


Vergleich zweier beliebter Spiegelteleskope für Amateuere

Spiegelteleskope nach Newton und Maksutov

Newton-TeleskopNewton Teleskop

Das Newton-Teleskop


Das Maksutov-TeleskopDas Maksutov-Teleskop

Das Maksutov-Teleskop



Aufbau des Newton-Fernrohrs

Das Licht fällt auf den Hauptspiegel und wird über einen Hilfsspiegel auf der anderen Seite des Tubus um 90 Grad auf das Okular gelenkt.


Aufbau des Maksutov-Teleskops

Es besteht aus  Hauptspiegel und Hilfsspiegel. Der Hauptspiegel ist durchbohrt. In dem durchbohrten Hauptspiegel steckt das Okular, gegenüber steht der kleine Hilfsspiegel, der auf einer Glasplatte angebracht ist. Der Tubus ist  geschlossen. Das Bild am Okular wird durch Verschieben der beiden Spiegel eingestellt und nicht wie sonst, durch Verschieben des Okulars. Die Brennweite kann bei Teleskopen dieser Bauart bis zu 3 Meter betragen. Der Tubus ist sehr kurz. Man schaut hinten in das Teleskop.

 

Kleine Fernrohrkunde - Refraktoren

Achromatische Linsen - Fernrohre mit 2 Linsen

Diese Fernrohre bestehen aus zwei Linsen: einer Sammellinse und einer Zerstreuungslinse. Da die Farben des Spektrums untrschiedlich stark gebrochen werden und somit farbige Säume zusehen sind, meist blaue, gleicht man dies mit einer Zerstreuungslinse aus. Die Zerstreuungslinse hat einen negativen Brennpunkt und die Strahlen werden dispergiert, also nicht in einem Punkt gesammelt sondern auseinandergezogen. Damit kann man schon einmal die blauen Säume verhindern. Für eine  Verbesserung kommt eine weitere Linse zum Einsatz. Dies sind dann die Apochromatischen Linsensysteme.

Fernrohre mit mehreren Linsen - Apochromate

Fernrohre mit mehreren Linsen im Objektiv, meistern 3,  sind dann die Apochromate. Diese sind noch farbreiner. Während man bei den Achromaten die spährische Abberation nur auf zwei Farben, rot und blau, reduziert, sind es beim Apochromaten drei Farben, die auf einen gemeinsamen  Brennpunkt reduziert werden können. Apochromatische Fernrohre werden nicht zu den Anfängerteleskopen gezählt. 

Kenngrößen von Fernrohren

Berechnung der  Vergrößerung

Sie berechnet sich aus Brennweite des Objektivs / Brennweite des Okulars

Da ein Fernrohr kein Mikroskop ist, hat eine sinnvolle Vergrößerung ihre Grenzen.

Die Faustregel heisst hier: Die größtmögliche noch sinnvolle Vergrößerung beträgt 2 mal den Durchmesser des Objektivs in Millimeter. Mit einem Durchmesser von 150 mm ist eine 300-fache Vergrößerung die Grenze. Und auch damit werden sie nur an ganz klaren Tagen gut beobachten können. Möchte man mehr sehen, muss man sich ein größeres Fernrohr kaufen.

Berechnung des Öffnungsverhältnisses

Eine andere Kenngröße ist das Öffnungsverhältnis: Brennweitete des Objektivs / Durchmesser des Objektivs.

Das Öffnungsverhältnis beträgt bei Spiegelteleskopen, wie bei den beliebten Newtons, z.B. 1:4, bei Linsentelskopen 1:10. Geschrieben wird: f/4, oder f/10. Lichtstarke Optiken haben die große  Öffnungsverhältnisse. Also das Öffnungsverhälltnis 1:4 ist größer als Öffnungsverhältnisse 1:10.  Bei Fernrohren mit kurzen Brennweiten sind die Objekte heller, als in Fernrohren mit langen Brennweiten. Das stimmt schon.  Wenn die Brennweiten kurz sind und wir den Quotienten aus Brennweite Objektiv durch Durchmesser des Objektivs bilden, dann erhalten wir die oben genannten Quotienten.

Die Austrittspupille bestimmt, wie hell das Bild im Fernrohr ist

Ob ein Bild nun hell oder dunkler ist, hängt von der Größe des Bildchens ab, dass aus dem Okular in unser Auge trifft. Man nennet dieses Bilchen die  Austrittspupille. Diese kann berechnet werden. Bei Ferngläsern und Spektiven ist es genauso. Objektivdurchmesser / Vergrößerung.

Das Gesichtsfeld

Je länge die Brennweite des Objekts, desto kleiner wird das Gesichtsfeld. Die Größe des Gesischtfeldes hängt auch von der Vergößerung ab. Bei höheren Vergößerung wird das Gesichtsfeld kleiner. Möchte man einen großen Himmelsausschnitt beobachten, nimmt man das Okular mit der größten Brennweite für eine kleine Vergrößerung und erhält dann ein großes Geischtfeld. Damit kann man über den Himmel wandern oder Sternhaufen beobachten. Sollte das Gesichtsfeld für manchen Sternhaufen immer noch zu groß sein, kann man ein Fernglas verwenden, wie z.B. 10x50 (10 fache Vergrößerung bei 50 mm Objektivdurchmesser).

 Eigenschaften von Okularen - das scheinbare Gesichtsfeld

Ein einfaches Huygens-Okular liefert nur ein Gesichtsfeld von nur 30 Grad, die üblicheren Plössel-Okulare 50 Grad. Ab 60 Grad Gesichtsfeld bezeichnet man ein Okular als Weitwinkelokular, Superweitwinkel haben dann 82 Grad,  Somit hat man nicht mehr das Gefühl in eine Röhre zu schauen. Zoom-Okulare haben einen Winkel zwischen 40 bis 60 Grad. Bei Zoom-Okularen ist der Winkel kleiner, als bei einem Einzelokular. Das von den Herstellern angegebene Gesichtsfeld nennt man das scheinbare Gesichtsfeld

Das Wahre Gesichtsfeld für die Beobachtung

Das wahre Gesichtsfeld ist das Gesichtsfeld das wir in unserem Teleskop in Graden ausgedrückt sehen. Der Vollmond hat eine Ausdehnung von einem halben Grad. Teilen wir die Vergrößerung, die uns ein Okular an einem Teleskop liefert, können wir ausrechnen, wie groß under wahres Gesichtsfeld ist.

Wahres Gesichtsfeld = Scheinbares Gesichtsfeld / Vergrößerung

Wir teilen die Angabe des Gesichtsfeldes unseres Okulares z.B. eines Plösses-Okulares mit 50 Grad Gesichtsfeld durch die Vergrößerung. Mit einer hundertfachen Vergrößerung, die dann ein Gesichtsfeld von 0,5 Grad ergibt, kann ich den Vollmond überblicken in meinem Okular.   

Wie sehen die Objekte in meinem Teleskop aus

Sehr auffällig ist der Unterschied zwischen den beiden Spiegelteleskopen nach Newton und dem beliebten Maksutov. Die Bilder im Newton mit  kleineren Brennweiten und Öffnungsverhältnissen bis maximal f/6 sind die Objekte recht hell. Der Maksutov verfügt über eine sehr lange Brennweite mit seiner relativ kleinen Öffnung. Somit sind die Objekte dunkler aufgrund des kleineren Öffnungsverhältnisses. Ein Maksutov mit einer Öffnung von 127 mm hat einer Brennweite von 1500 mm und somit ein Öffnungsverhältnis von 1:12.

Bringt eine höhere Vergrößerung etwas?

Wenn die Oberfläche des Mondes verschwommen ist, macht es keinen Sinn, die Vergrößerung nach oben zu fahren. Ein Teleskop ist kein Mikroskop. Soll heißen: Nehmen Sie ein Fernrohr mit einer größeren Öffnung. An manchen Tagen ist die Luft so unruhig, dass man nicht mehr sehen kann. Wenn die Luftfeuchtigkeit gering ist,  bekommt man bei großen Vergrößerungen ein gestochen scharfes Bild.  Kurz bevor ein Tief uns erreicht, ist der Himmel am klarsten. Wenn ganz oben so leichte Schleierwolken zu sehen sind, am Tag, dann sieht man doch nicht so gut. Es muss nicht immer der Nebel oder feuchtere Luft sin, die einem die Sicht versperren.

Welche Vergrößerungen ist für ein Fernrohr sinnvoll

Zu höhe Vergrößerungen sind nicht sinnvoll, genauso wie eine zu niedrige Vergrößerung. Bei einer niedrigen Vergrößerung wird das Gesichtsfeld größer und man kann ausgedehntere Objekte am Himmel beobachten. Man sollte dies nicht zu weit treiben, sonst bekommt man bei einem Newton oder Cassegrain-Teleskop dunklte Stelle im Okular gezeigt. Dieser schwebende Schatten wird von dem Fangspiegel erzeugt durch die Obstruktion des Fangspiegels. Die Obstruktion, die Abschattung durch den Fangspiegel wird in Prozent angegeben.

Ab wann spielt die Austrittspupille eine Rolle

Hier kommt die Öffnung der Iris mit ins Spiel. Ist die Austrittspupille größer als die Öffnung der Iris haben wir einen Verkleinerungsfaktor der Teleskopöffnung. Dies kann sich durch Schatten am Rand oder in der Mitte auswirken, je nachdem wie wir beim Beobachten den Kopf geneigt haben oder ganz genau in die Mitte schauen. Bei einem Refraktor ist das nicht ganz so kritisch, da kann man mit der Vergrößerung weiter herunter gehen.

Fotografieren für Anfänger

Wenn Sie anfangen wollen zu fotografieren, fangen Sie erst einmal mit dem Mond an. Sie können Ihr Handy mit einer Halterung am Okular des Teleskopes festklemmen.  Da die neueren Handies, wie die Spiegelreflexkameras mit dem Format RAW arbeiten, ist ein Anfang der Astrofotgrafie mögllich. Mit dem beliebten Format jpg, wie es auch für Systemkamers angeboten wird, braucht man nicht erst anfangen. Die Astrfotografie wird erst mit Kameras ab 10 Megapixel aufwärt interessant.

Sollen die Bilder noch besser werden, greifen Sie zu Astrokameras oder einer Spiegelreflexkamera. Die Optik eines Handys kann nicht mit der Optik dieser Kameras mithalten, auch wenn die Bilder, die man am Tage mit dem Handy macht, recht gut sind.

Welche Kameras geeignet sind

Am besten verwenden Sie eine Spiegelreflexkamera oder eine Digitalkamera, eine CCD-Kamera. Die Spiegelreflex wird mit einem Ring an die Okularhülse geschraubt. Das Okular verwendet wir dafür nicht. Mit so einem T2-Ring wird die Kamera ohne Objektiv mit dem Teleskop verbunden. Achten Sie auf Ihren Kameratyp.

Damit können Sie erst einmal den Mond fotografieren. Die Belichtungszeiten sind so kurz, dass keine Nachführung nötig ist. Sie brauchen dafür nur eine ganz normale DSLR-Kamera für Tagaufnahmen. Erst wenn Sie Nebel fotografieren wollen, müssen Sie eine Astrokamera verwenden, die für den roten Anteil des Spektrums empfindllich ist, da die Nebel oft im Roten leuchten.  Wenn Sie Sterne aufnehmen wollen brauchen Sie ein Teleskop mit Nachführung, also einer Goto-Steuerung. Es gibt auch Nachführungen, auf die man die Kamera schraubt, um den gesamten Himmel fotografieren zu können. Um noch bessere Bilder zu erhalten verwendet man eine CCD-Kamera. Ein Bild besteht aus sehr viel mehr Pixeln. Eine DSLR = Spiegelreflexkamera kommt je nach Fabrikat auf 18 MB oder auf 24 MB.

Um Planeten zu fotografieren dreht man Videos. Diese werden in einem Programm wie z.B. AstroStakkert geladen. Diese Bilder werden übereinander gelegt, gestakkt, um ein sehr gutes Bild zu ergeben. Dieses Progrmm verwendet das TIF-Format. Sie können auch Mondbilder oder Bilder von Sternen, die kurzbelichtet wurden mit diesem Programm aufeinander legen.  Das RAW Format ihrer Kamera muß erst einamal umgewandelt werden, das geht sehr schnell mit dem Program IrfanView.

Von einem Objekt muss man mehrer Bilder schießen, um das Bild genau scharf zu bekommen. Davor bemühen Sie den LifeView Ihrer DSLR.

Lichtstarke Kameraobjektive

Eine Kamera hat verschiedene Blenden. Die Blenden mit den kleinen Zahlen sind die mit der größeren Öffnung. Man gibt hier auch das Öffnungsverhältnis an. Eine Kameraobjektiv mit einem Öffnungsverhältnis 1:2 ist lichtstärker als mit 1:4. In der Realität gibt es noch lichtstärkere Objektive wie  z.B.  1.:1,5.  

Um den Himmel im Dunklen zu fotografieren muss man mindestens die Blende 4 verwenden, noch besser 2.

Fernrohre für die Fotografie

Fernrohre, die für die Fotografie verwendet werden sind oft sehr lichtstark und verfügen über Öffnungsverhältnisse von f 4, oder f 2,8. Die Zahlen sind also die gleichen wie bei den Kameras.

Für die Astrofotografie werden oft Refraktoren verwendet

 Linsen bilden die Sterne schärfer ab. Das gilt schon für Ferngläser. Für die Astrofotografie werden deswegen gerne Refraktoren verwendet. Ein weiterer  Grund ist das Öffnungsverhältnis. Bei Öffnungsverhältnissen von 1:4, 1:5 oder 1:6, wie bei einem Newton, ist es nicht so einfach, sogar bei Mondfotografien, den richtigen scharfen Punkt einzustellen, auch wenn man mit den Live-View der Kamera arbeitet.  Bei einem Öffnungsverhältnis von 1:10 geht das besser. Viele Teleskope haben dafür noch einen Crayford-Auszug mit einer Übersetzung von 1:10, um das Objekt gut einstellen zu können. Fingerspitzengeführl reicht nicht immer aus. Mit der am Okularauszug angebrachten Skala kann man sich den richtigen Punkt für die Fotografie gut einstellen und dokumentieren. Natürlich liefern nur die teureren Teleskope, die dreilinsigen Apos, eine sehr gute Bildqualität.

Bei manchen Fraunhofer ist dann die Bildqualität für die Fotografie dann doch nicht so gut, was an auffälligen Farbsäumen durch Farblängs- und Farbquerfehlern auszumachen ist. Farbquerfehler zeigen sich durch gelbe und blaue Farbsäume am Rand des Okulras, die Farblängefehler zeigen sich in der Bildmitte durch farbige Säume.

Bei Spiegelteleskopen sieht man eigentlich keine Farbsäume, es sei denn diese werden durch mehrer Linsen erzeugzt, wenn man Okulare und noch zusätzlich eine Barlowlinse verwendet.

Wer liefert eine besseres Bild Spiegel oder Linse

Oft kann man lesen, mancher kugelförmige Spiegel lasse sich nicht so gut scharf stellen. Ein günstiges Linsenfernrohr kann kontrastarm sein und beim Einstellen hat man das Gefühl, immer über den schärfsten Punkt hinweg zu fahren. Der Kontrast könnte bei manchen Linsenfernrohren besser sein.

Astrofotografie mit verschiedenen Teleskopen

Was zum Newton zu sagen wäre - wieso Refraktoren für die Astrofotografie

Die Sterne sind in Refraktoren etwas schärfer abgebildet, als in einem Newton. Das ist eigentlich kein Mangel, wie oft beschrieben wird. Der Newton bildet eigentlich nur in der Bildmitte scharf ab. Zu den Rändern hin wird er unscharf.  Wen das stört, kann einen Field Flattener einsetzten. Die Sterne sollen ja, wenn möglich, bis zum Rand scharf abgebildet werden. Weswegen man einen Refraktor zum Fotografieren verwendet. Dafür werden dann die Apos verkauft, um mit einer kurzen Belichtungszeit gute Ergebnisse erzielen zu können und ein Fernrohr zu verwenden, dass gut transportabel ist.

Newton zum Beobachten und Fotografieren oder Newton nur zum Fotografieren

Bei einem  Newton ab einem Öffnungsverhältnis ab f 4 und drunter muss der Hauptspiegel und der Fangspiegel ganz genau aueinander abgestimmt sein und jede Ecke des Bildes keine Verzerrung mehr aufweist. Dann ist man vor der Aufnahme damit beschäftigt, den Spiegel zu kollimieren. Bei einem Öffnungsverhältnis von f 5 ist das dann nicht mehr so kritisch. 

Fotografieren geht mit dem Newton schon

Oft hört man, mit dem Newton könne man nicht fotografieren, weil man nicht in den Fokus kommt. Das Thema, man kommt nicht in den Fokus hat man bei Refraktoren natürlich auf.  Sie können ganz normal eine DSLR-Kamera an die Okularhülse schrauen. Das Bildchen,  dass der Fangspiegel in die Okularhülse wirft ist  genug, um ein gutes Foto vom Mond zu erhalten. Sie können auch mit einer Astrokamera arbeiten. Um dann ein gutes Bild zu bekommen ist oftmals noch eine Abstandshülse notwendig, für das Fotografieren, wie für das Beobachten. Wie weit der Abstand beim Fotografieren ist, hängt auch vom der Größe des Kamerchips ab, je nachdem, ob mit einem ASPC-Kamera oder mit einer Kamera mit einem Vollformatchip belichtet wird.  

Die meisten Newton heutzutage sind für die Astrofotografie ausgerüstet. Das heisst, der Fanspiegel ist größer. Bei einem kleinen Fangspiegel wird das Bild im Okular  zu klein, um es auf den Kamerachip zu bekommen.

Das mit dem Koma

Die Sterne sehen aus wie eine Komet, kommt von den Verstrebungen des Fangspiegels. So werden die Streben in Richtung des Hauptspiegels dünn gebaut. Sie sind nicht rund, wie bei Fernrohren früherer Jahre. Wenn die Krater des Mondes  verzogen sind, nützt auch das Nachbearbeiten mit Photoshop nichts.

Mit einem Komakorrektor und einem Flattener, beides wird manchmal kombiniert, werden die Sterne bis zum Rand rund und die Bildecken scharf abgebildet. Der Komakorrektor muss für das Öffnungsverhältnis des Newtons ausgerichtet sein. Er ist für Kamerachips aller Größen verwendbar. Auch Fotografieren mit CCD-Kameras und speziellen Planetenkameras für Planeten,  ist möglich. Um die Bilder bis in die Ecken gut abzubilden ist der Flattner zuständig.

Man muss das richtige Equipment bei der Aufnahme einsetzten. Die Spiegelreflexkamera wird mit dem T-Ring und dem Komakorrektor an die Okularsteckhülse geschaubt.

Der Flattener  ebnet das etwas gekrümmte Bild von  Spiegelteleskopen. 

Kollimieren des Hauptspiegels bei einem Newton

Sollte der Hauptspiegel und der Fangspiegel nicht genau aufeinander ausgerichet sein, wird der Hauptspiegel nachjustiert. Auf dem Hauptspiegel sitzt genau in der Mitte ein kleiner Ring. Die Achse des Fanspiegels soll auf die Achse des Hauptapiegels ausgerichtet sein. Dafür verwendet man einen Laser, bei Nacht, und am Tag eine Justierokular. Denn wenn man seinen Newton im Auto transportiert hat, könnter er sich verstellt haben. Anleitungen, wie man mit einem Laser kollimiert gibt es im Internet. Das Okular hat ein kleines Loche mit einem Fadenkreus. Der kleine Ring, den Sie jetzt sehen, muss ganz genau im Fadenkreuz sein. Man dreht vorsichtig die Schrauben am Hauptspiegel.

Montierungen für das Teleskop

Wollen Sie fotografieren, dann kaufen Sie eiin Teleskop mit einer stabilen Montierung. Sobald sie auf den Auflöser drücken, wackelt das Teleskop.

Es gibt zwei Arten von Montierungen:

die azimutale und die äuatoriale. Die azimutale ist so zu bedienen, wie das Fernglas, dass man auf ein einfaches Stativ geschraubt hat und die äquatoriale, parallel zur Erdachse ausgerichtet werden kann. 

Welchen Winkel stellen wir an unserem Teleskop mit äquatorialer Montierung ein

Die äquatoriale Montierung muss in Nordsüdrichtung ausgerichtet sein. Können wir den Polarstern nicht sehen, so müssen wir das Teleskop einscheinern. Doch das ist komplizierter und kann dauern.

Den Stundenwinkel hat man sich früher errechnen müssen und er setzt sich auf der Rektaszension und der Sternzeit zusammen. Wollen wir erst einmal die dafür erforderlichen Winkel bzw Zeiten kennenlernen:

Den Sternhimmel mit Planetariumsprogrammen erkunden

Mit Planetariumsprogrammen kann man sich den Sternenhimmel anzeigen lassen. Damit kann man den Himmel mit Sternbildern, Sternkonstellationen von verschiedenen Erdteilen anzeigen lassen oder mit einem Koordinatennetz. 

Einstellen eines Dobson mit Goto-Steuerung

Ein Dobsen mit einer Goto-Steuerung stellt man in Nord-Süd oder Ost-West-Richtung auf und gibt mit dem Handsteuergerät den Namen einer in der Nähe liegenden Stadt ein. Das Teleskop findet die Sterne dann schon. Fährt man einen hellen Stern an, weiß das Teleskop welcher Stern das ist und kann so noch genauer eingestellt werden.

Einnorden einer äquatorialen Montierung mit Goto-Steuerung

Eine äuatoriale Montierung muß eingnordet werden. Mit der Handsteuerung geben Sie die Uhrzeit und den Namen einer größeren Stadt ein. Sie fahren 2 bis 3 Sterne an, die Sie mit der Handsteuerung anfahren können. Sie müssen sich erst einmal auf einem Planetariumsprogramm oder einer drehbaren Sternkarte informieren, wie der Stern heisst. Den können Sie dann im Menue der Handstuerbox heruassuchen. Wenn Sie das erledigt haben, kann das Beobachten losgehen. Im Menü der Handsteuerung finden sich tausende Objekte für den Nord- wie für den Südhimmel. Diese sind mit der Messier-Nummer, z.B. der Orionnebel hat die Messier-Nummer M42, oder der Nummer des NGC-Kataloges eingetragen. In einem Handbuch können Sie sich über die Objekte, die Sie dann beobachten erkundigen.

Was ein Fernrohr kostet

Die billigen Fernrohre für 50 Euro können Sie sich sparen, auch wenn die Bewertungen das gute Stück als ausgezeichnet darstellen. Ein Fernohr für 200 Euro, das überall angeboten wird, ist ebenso nur ein Spielzeug

Fernrohr oder Fernglas für Kinder

Kaufen Sie Ihren Kind eine Tischfernrohr oder ein Fernglas. Es gibt gute Ferngläser für Kinder, die nicht zu teuer sind. Ferngläser für Kinder haben einen kleineren Augenabstand, als ein Fernglas für Erwachsene.  Wenn dann die Lust auf mehr kommt und die Eltern mitmachen wollen, können Sie ein größeres Teleskop kaufen. Dies ist zurzeit aufgrund von Lieferengpässen nicht ganz einfach. Sie bekommen für 400 Euro schon etwas geeignetes, ein Fernrohr mit einer Montierung die das Fernrohr gut tragen kann. Damit kann man dann auch mal den Mond oder vielleicht die Planeten mit dem Handy durch das Okular fotografieren. Hersteller bieten sogar Fernrohre mit Montierung für 200 Euro an.

Mond, Planeten und Sternhaufen - die ersten Schritte für den kleinen Forscher

Der Mond ist ein lohnendes Objekt für Kinder. Manchen Sternhaufen und Doppelstern gibt es zu entdecken. Meist werden dazu noch zwei Okulare für eine kleinere und eine höhere Vergrößerung geliefert und das Beobachten kann beginnen. Für Kinder werden oft Refraktoren empfohlen, da die Kinder für das Newton-Spiegelteleskop auf einen Stuhl steigen müssten, um in das Okular schauen zu können.  Eine Lösung dafür ist der Maksutov bei dem man wie bei einem Linsenfernrohr hinten hineinschaut.

Wie groß und schwer soll eine Montierung sein

Eine Montieung soll so schwer sein, dass das Fernrohr bei Berührung nich wackelt. Die Angaben der Teleskophersteller beziehen sich auf die visuelle Beobachtung. Wollen Sie Fotografieren, können Sie von den Angaben noch ein Drittel abziehen. Mein Netwon steht auf einer EQ3-Montierung. Für ein Refraktor mit 150 mm Öffnung muss es für die Fotografie die EQ5 sein, die EQ3-Montierung ist zu wackelig. Es wird oft auch für den Newton die EQ5 empfohlen.

Soll es die EQ3 oder die EQ5 sein?

Mit der EQ3 komme ich gut zurecht. Eine EQ5 mit einem Refraktor dieser Größe ist für mich zu schwer. Eine EQ2 wird mit einem Fernrohr oft angeboten, mit einer EQ3 würde man sich mit einem kleinen Refraktor nicht überlasten, man möchte vielleicht mal Fotografieren.

Sterne mit dem Computer finden

Eine Fernrohr mit einer Computersteuerung ist für 500 Euro nicht zu bekommen. Die normale EQ3 Montierung ohne Computersteuerung kostet schon über 400 Euro und die Preise gehen wegen der Pandemie nach oben.

Sterne mit Hilfe von  WiFi und dem Gyroskop des Handys finden

Mithild einer App auf dem Handy oder dem Laptop finden Sie die Sterne. Für das Handy benötigen Sie das Betriebssystem iOs oder Android 7.1.2. und für den Laptop Windwos 8.1 oder 10.

Das Handy findet die Sterne dem Gyroskop. Ein Gyroskop ist ein Kreiselkompass. Beim Handy ist dies ein Chip, mit dem sich die Lage des Handys bestimmen lässt.  Wird dieser mit einer Streckenbestimmung verbunden, kann man den genauen Standort des Handys durch GPS bestimmen.  Eine App erkennt die Strukturen am Himmel, um dann die Sternbilder mit der eingebauten Datenbank vergleichen zu können. Diese Technik wird auch  in der Raumfahrt verwendet.

Aufbau von Montierung und Fernrohr

Das Fernrohr und die Montierung sind endlich zuhause angekommen. Stellen Sie zuerst einmal das Dreibein auf. Die Montierung kann man in den Teller einstecken. Ein Zapfen, der in den Teller hineinpasst, stellt die Montierung gleich in die richtige Richtung auf. Dort wo der Zapfen ist, sind bei der Montierung zwei Schrauben links und recht angebracht. Diese Schrauben werden festgedreht, dann ist die Montierung in der Horizontalen festgedreht.

Stativ und Montierung miteinander verbinden

Sie wackelt aber immer noch etwas auf und ab. Die Montierung muss nun mit dem Stativ verbunden werden

Mit einer dicken Rändelschraube, die einem gut in der Hand liegt, kann man die beiden die Montierung und das Dreibeinstativ von unten her miteinander fest verschrauben.

Bei manchen Montierungen ist eine Stange vorhanden, die an einem Ende eine Gewinde hat und am anderen Ende einen Teller mit Aussparungen. Dieser Teller hält dann die Fürße des Dreibeinstativ zusammen, damit diese nicht wegrutschen können. Größere Montierunen ab der EQ3 haben in den Beinen des Statives ein Gestänge, auf das man eine Dreick schrauben kann. So ist dann eine Ablage entstanden, auf die man die nicht benützen Okulare beim Beobachten aufbewahren kann.

Gegengewicht und Gegengewichtsstange einbauen

Drehen Sie die Stange, die das Gegengewicht trägt ein. Mit dem Gegengewicht wird das Fernrohr so austariert, dass es, wenn die Klemmen offen sind waagrecht stehen bleibt.

Hat man die Montierung und das Stativ verschraubt, löst man die Klemmen und  dreht die Rechtaszensionsachse so nach oben, dass die Aussparung in der Montierung, die das Fernrohr aufnehmen soll, nach oben kommt.  Für die Feineinstellung können Sie nun die biegsame Welle, am besten beide Wellen auf die gleiche Seite, einstecken.

Die Höhe des Breitengrades einstellen

Damit die Stundenachse, die Rektaszensionsachse auf den Pol ausgerichtet werden kann, drehen Sie an der Spindelschraube, die auf der anderen Seite des Tellers der Montierung liegen, bis diese  die Höhengade ihres Heimatorte aufweist.  Wenn Sie mit einem Polsucherfernrohr, dass Sie in die Aussparung der Rektaszensionsachse  schieben können, um den Polarstern zu sehen, so ist dann die Rektaszensionsachse parallel zum Himmelsäquator. ausgerichtet.

Das Fernrohr kann nun mit der Schiene in die dafür vorgesehende Aussparung geschoben werden und mit der Schraube festgezogen werden.

Das Fernrohr auf die Montierung setzten

Setzen Sie das Okular in die Okularhülse und versuchen Sie am Horizont am Tag zu beobachten.

Fernrohr und Sucherfernrohr aufeinander einstellen

Mit dem Sucherfernrohr oder einem Punktsucher, der in den dafür vorgesehenen Schuh auf dem Fernrohr eingeschoben wird, versuchen Sie ein Objekt in das Sucherfernrohr zu bekommen, dass im Fernrohr ebenfalls gesehen werden kann. Dabei drehen Sie an den drei Schrauben des Sucherfernrohr, bis Sie das gewünschte Objekt im Fadenkreuz des Sucherokulars sehen, sowie in der Mitte des Fernrohr. Die Suche von Objekten wird erleichtert, wenn Sie das Fadenkreuz so drehen, wie die Stern über den Himmel laufen und nicht horizontal und azimutal.

Welches Teleskop daf es sein? Fernrohrland. Hier wird man kompetent beraten.

 
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