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 Sternkarte des Monats

 2018 wird wieder ein Planetenjahr

Der Sternhimmel im Februar












Eine Anmerkung zu der Sternkarte oben: Sternkarten sind so gezeichnet, wie wir die Sterne am Himmel sehen. Deswegen ist Osten mit Westen vertauscht. Auf einer Landkarte, haben wir gelernt, ist oben Norden und untern Süden. Wir können ein WO lesen. Hier ist es aber umgekert, der Osten ist auf der linken Seite. Wenn wir nach oben auf dem Himmel nach Süden schauen, ist links von uns Osten. Genau so, wie auf dieser Karte gezeichnet.

Sternhimmel im Februar

Um 21 Uhr steht der Himmelsjäger Orion hoch im Süden. Neben ihm funkeln Sirius im Großen Hund und Prokyon im Kleinen Hund um die Wetter. Über Ihnen stehen die Zwillinge mit den Sternhaufen M37 und M35. Auffällig ist das große Sternbild Löwe im Osten. Zwischen den Zwillingen und dem Löwen finden wir genau auf der Ekliptik den Krebs mit dem schönen Sternhaufen Praesepe, einem Objekt für das Fernglas. Über dem Löwen gelangen wir zum Großen Bären. Seine Deichsel neigt sich Nordost-Horizont zu. Dicht über dem Horizont das Haar der Berenike. Schauen wir wieder nach Süden, so können wir noch zwei auffällige Wintersternbilder sehen. Hoch oben im Zenit steht der Fuhrmann, darüber die Giraffe, die uns and das Sternbild Perseus erinnert. Neben dem Fuhrmann steht der Perseus, weiter nach Westen, hoch oben das Himmels-W, die Kassiopeia. Die drei auffälligen Sterne im Nordwesten gehören zum untergehenden Schwan. Mit bloßem Auge sieht man schön unter dem Perseus die Plejaden, noch weiter unten um den roten Aldebaran herum den lockeren Sternhaufen der Hyaden. Die Andromeda steht im Westen. Doch können wir M31, unserer Nachbargalaxie gut auffinden. Im West-Quadrat finden sich ausgedehnte unauffällige Sternbilder wie die Fische, ein Teil des Walfisches und der Fluß Eridanus, der uns wieder zum Orion führt. Ein Hingucker ist immer der Orionnebel.

Planeten im Februar

Merkur läuft der Sonne rechtläufig nach. Er holt sie am 17. Januar ein. An diesem Tag steht er in oberer Konjunktion mit ihr. Er hält sich am Taghimmel auf. Bis zum Ende des Monats nimmt sein östlicher Winkelabstand auf 10 Grad zu. Das reicht allerdings noch nicht für eine Abendsichtbarkeit.

Venus stand im Dezember in oberer Konjunktion. Langsam steigt ihr östlicher Abstand von ihr. Am 15. Januar geht die -3,9m helle Venus um 18:22 Uhr MEZ unter, am 28. um 19:02 Uhr MEZ. Im Teleskop sieht man ein 10“ großes, voll beleuchtetes Venusscheibchen.

Mars Seine Aufgänge verfrühen sich von 3:21 Uhr am Monatsanfang auf 2:59 Uhr am Monatsende. Seine Helligkeit steigt von 0,4 mag im Laufe des Monats auf 0,8 mag. Der rote Planet wandert rechtläufig durch den Skorpion. Am 8. Februar wechselt er in den Schlangenträger.

Jupiter verfrüht seine Aufgänge bis kurz vor Mitternacht. Zu Anfang des Monats geht Jupiter um 2:13 Uhr, am 15. Um 1:25 Uhr und am 28. Um 0:37 Uhr auf. Die Helligkeit des Riesenplaneten nimmt noch einmal auf -2,2 mag zu. Am 7. Februar zieht der abnehmende Halbmond 4 Grad nördlich an Jupiter vorbei. Am 8. steht Jupiter am Morgen eng neben dem Mond. Mars steht neben Antares im Skorpion. Ganz nach am Südosthorizont geht der aufgehende Saturn.

Saturn kann am Morgenhimmel im Schützen gesehen werden. Am 1. Februar geht Saturn um 5:49 Uhr auf. Zum Ende des Monats geht der 0,5 mag helle Ringplanet schon um 4:13 Uhr auf.

Uranus kann noch am frühen Abendhimmel aufgesucht werden.

Neptun kann nicht mehr am Abendhimmel gefunden werden. Er nähert sich seiner Konjunktion mit der Sonne, die er Anfang nächsten Mont erreichen wird.

Der Mond











Am 7. Februar ist der Mond im Letzten Viertel.

Am 8. Februar steht er am Morgenhimmel neben dem gelben strahlenden Jupiter, am 9. Februar steht der Mond neben dem roten Mars am Morgen im Südosten.

Am 11. steht der Mond am Morgenhimmel neben Saturn.

Neumond: am 15. Februar.