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 Sternkarte des Monats

 Der Sternhimmel im Juli


Die Sterne im JuliDie Sterne im Juli













Die Sterne im Juli

Das Sommerdreieck steht über unseren Köpfen

Um Mitternacht zieht sich die Sommermilchstrasse über unseren Köpfen von Süden nach Norden hin. Das Kreuz über unseren Köpfen ist der Schwan, der funkelnden Stern Wega gehört zur Leier, ein kleines unscheinbares Sternbild. Der nächste helle Stern des Sommerdreiecks, Atair, gehört zum Adler. Darunter entdeckt man das Schild und am Horizont den Schützen. Dort finden sich Sternhaufen und Gasnebel. Messierobjekte im Schützen finden Sie auf der Seite "Drei Sternbilder nebeneinander". 

Im Schwan steht der Nordamerikanebel. Nimmt man die Hauptsterne von Leier, Schwan und Adler als Dreieck, so findet man zwischen Wega und Atair Ct399, eine Sternformation, die an einen Kleiderbügel erinnert. Der Kleiderbügel kann mit einem Fernglas gefunden werden. 

Der Skorpion zeigt mit seinen Scheren nach Westen. Den Stachel können wir hier im Norden nicht sehen. Darüber steht das ausgedehnte Sternbild des Schlangenträgers. Die Sommersternbilder Herkules mit dem Kugelsternhaufen M13, ein Fernglasobjekt, der Nördlichen Krone, in der Stadt mit einem 2fach-vergrößernden Fernglas zu sehen und dem Bootes mit dem gelben Arkturus. Die Waage im Westen, nur aus drei Sternen bestehend, verschwindet meist in der Helligkeit des Stadthimmels. Die Jungfrau mit der weißen Spika steht im Westen und der auffällige Löwe neigt sich im Nordwesten seinem Untergang zu. 

Die Kassiopeia und der Perseus bieten einen freien Blick auf den Doppelsternhaufen Phi & Chi. Im Osten steigen die Andromeda und der Perseus auf. Schon mit einem kleinen Fernglas kann man am dritten Stern, dann drei Sterne hinauf die Andromedagalaxie bewundern. Der Steinbock steht im Osten. Dort sind die beiden Gasplaneten Saturn und Jupiter zu finden. 

Im Norden zeigt die Deichsel des Großen Wagens auf den Arkturus. Der Kasten des Kleinen Wagens weist nach Westen und der Drachen umschlingt diesen. 

Meteorströme im Juli

Die  Alpha-Capricorniden starten am 3. Juli ihre Aktivität. Die maximale Rate liegt bei 5 Meteoren pro Stunde. Der Meteorstrom lässt sich noch bis in die erste Augustwoche beobachten.

Erste Vorboten der Perseiden sind bereits um die Mitte des Monats zu beobachten. Ihr Maximum erreichen die Perseiden am 12. August. 

Mitte des Monats beginnt die Aktivität der Piscis-Austriniden. Sie erreichen ihr Maximum am 28. Juli. Eine höhere Aktivität als die Piscis-Austriniden haben die Südlichen Delta-Aquariden. Sie sind zur Mitte des Monats aktiv und erreichen ihr Maximum am 30. Juli. Ihr Radiat liegt 16Grad unterhalb des Himmelsäquators. 

Deep-Sky Objekte für die Stadt - mit 6 Zoll Öffnung

Der Ringnebel in der Leier M57 ist mit einem 6-Zöller gut zu sehen. Der Ringnebel ist zwischen den beiden Kastensternen gegenüber der Wega zu finden. Daneben steht ein farbiger Doppelstern im Schwan, Albireo: ein Stern ist blau der andere orange.

Nebel, Sternhaufen um 2 Uhr in der Nacht -Ferngläser für Astronomie und Naturbeobachtung

Weitere Objekte für den Stadtastronomen sind: M31 - die Andromedagalaxie, der Doppelsternhaufen Phi&Chi zwischen Perseus und Kassiopeia. Diese Objekte sind mit einem kleineren Glas 8x32 besserer Güte zu beobachten. Man entdeckt so manchen Doppelstern.  Mein kleines Fernglas mit den Maßen 8x32 ist ein Terra ED von Zeiss.

Der Andromeda-Nebel ist mit einem kleinen Fernglas groß und flächig zu sehen. In der Milchstrasse steht, der Kleiderbügel, Cr399.

Für das astronomische Fernglas kommt der Kugelsternhaufen M13 geeignet. 

Mond wackelt - Überschwemmungen

Vom Mond sehen wir einmal mehr vom östlichen Rand und einmal vom westlichen. Wir sehen genauso etwas mehr vom Süden und Norden. Der Mond nicht uns zu und er scheint Nein-Nein zu sagen. Das macht er eigentlich immer. Das ist eine ganz normale Erscheinung, die es immer gibt. Ebbe und Flut können unterschiedlich stark ausfallen. Da gibt es die Nipp- und die Springflut. Die Springflut fällt höher aus als die Nippflut. Springflut hat nichts mit dem Frühjahr zu tun. Wenn der Mond und die Erde in einer Linie stehen, sind die Gezeitenkräfte stärker als wenn der Mond in einem Winkel von 90 Grad zur Erde steht. Das ist im Ersten und im Letzten Viertel der Fall. Zu Neumond und zu Vollmond stehen Mond und Erde in einer Reihe. Der Kräfte des Mondes können die Flutberge höher ansteigen lassen. 

Der Sternhimmel im August


Der Sternhimmel im August1. August 23 Uhr, 22 August 22 Uhr














Am späten Abend zieht sich die Sommermilchstrasse hoch über unseren Köpfen von Nord nach Süd hin. Das Sommerdreieick aus Schwan, Leier und Adler, ist gut zu sehen. Blicken wir nach Süden hin, steht das Schild und darunter der Schütze mit Nebeln und Sternhaufen, die das Herz eines jeden Astrofotografen höher schlagen lässt. Daneben der ausgedehnte Schlangenträger, der die Schlange trägt. Der Skorpion tief am Horizont, die unscheinbare Waage und die Jungfrau im Westen mit der weißen funkelnden Wega. Im Zenit stehen der Herkules, mit der Nördlichen Krone und dem Bootes im Westen. Der majestätische Löwe geht gerade unter. Die Andromeda steht im Osten neben der Milschstrasse mit dem Pegasusviereck daneben. Nun fällt auch das kleine Sternbild des Delphins neben der Milchstrasse auf, unter der Andromeda das Dreieck und der kleine Widder. Dort steht noch immer der Uranus, der Saturn und der Neptun sind gleich daneben.  

Perseiden in der Nacht vom 12. auf den 13. August