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Mythologie der Sternbilder

 Kassiopeia, Andromeda, Perseus und der Walfisch. Kepheus, der alte König von Äthiopien und seine schöne Frau Kassiopeia haben eine Tochter namens Andromeda. Die schöne und sehr eitle Königin Kassiopeia prahlte mit ihrer Schönheit und ging soweit damit zu behaupten, sie sei schöner als die Neriden, die Töchter des Meeresgottes Poseidon. Diese beschwerten sich bei ihrem Vater. Erbost schleuderte der seinen Dreizack gegen die Wellen und ließ ein Meeresungeheuer aus den Fluten aufsteigen. Er befahl dem Ungeheuer die Küste Äthiopiens zu zerstören. Der verzweifelte König Kepheus befragte das Orakel. Die Befahl seine schöne Tochter Andromeda dem Ungeheuer zu opfern. Andromeda wurde an der Küste an einen Felsen gebunden. Da kam der Sohn des Zeus, Perseus und verliebte sich unsterblich in sie. Perseus verfügte über eine unschlagbare Waffe, dem Medusenhaupt. Es war das Haupt der Medusa, das aus einem Bündel von Schlangen bestand. Wer es erblickte, wurde sofort zu Stein. Er hatte es der Medusa abgeschlagen. Als er mit seinem Schwert deren Kopf abschlug, entsprang diesem ein weißes geflügeltes Pferd, der Pegasus. Das Ungeheuer Cetus wurde zu Stein. Doch Poseidon wollte die eitle Königin nicht ihrer Strafe entgehen lassen. Sie sitzt am Himmel auf einem Stuhl und dreht sich immerzu um den Polarstern. Im Sternbild Perseus gibt es einen Stern mit Namen Algol, der alle 69 Stunden seine Helligkeit ändert. So finden wir am Himmel noch den Kepheus, den Perseus, die Andromeda und neben ihm das Quadrat, das geflügelte Pferd Pegasus.

 

 
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