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 Mythologie der Sternbilder

Perseus, Andromeda, Kassiopeia

Perseus ist der Sohn des Zeus. Er wurde mit seiner Mutter vom Großvater in eine Kiste gesperrt und ins Meer geworfen. Dies geschah, da ein Orakelspruch verkündet hatte, ein Enkel würde ihm Leben und Tron nehmen. Zeus behütete die beiden in der Kiste. Sie wurden an eine Insel angeschwemmt und von zwei Brüdern befreit. Polydektes heiratete die Mutter und erzog den Knaben sorgfältig. Groß geworden sollte er Abenteuer bestehen. So wollte der Jüngling der Medusa ihr Haupt, dass aus einem abstoßenden Bündel, von Schlangen bestand, abschlagen. Wer es erblicke, der wurde sofort zu Stein. Mit einem Trick gelang ihm dies. Als er der Medusa das Schlangenhaupt abgeschlagen hatte, sprang ein weißes geflügeltes Pferd, der Pegasus, heraus.  Die Schlangen im Rucksack, flog er zurück und setzte sich im Reiche des König Atlas nieder, um zu rasten. Doch das wurde ihm durch einen Drachen verwehrt. So scheuchte ihn der König, groß wie ein Riese, fort. Perseus voller Zorn, holte das Medusenhaupt hervor. Der König verwandelt sich zu Stein. Seine Arme verwandelte sich zu Bäumen, sein Körper bildete das Atlasgebirge. Auf seinem Flug kam Perseus nun auf die Küste Aithiopiens zu, wo der König Kepheus regierte. Dort erblicke er ein Mädchen an einen Felsen gekettet. Sie erzählte dem Jüngling, sie sei die Tochter des König Kepheus. Sie heiße Andromeda. Ihre Mutter, Kassiopeia, hatte damit geprahlt, sie sei schöner als die Nereiden. Der Meeresgott Poseidon war darauf so erbost, dass er das Land überschwemmen ließ. Der Orakelspruch forderte, der König sollte seine Tochter an einen Felsen ketten lassen und den Seeungeheuern zum Fraße vorwerfen lassen. Kaum hatte Andromeda gesprochen, da tauchte ein Seeungeheuer aus den Wogen auf. Perseus hielt ihm das Medusenhaupt entgegen, sofort wurde es zu Stein. Perseus hielt um die Hand des Mädchen bei den Eltern an und es wurde Hochzeit gefeiert. 

Ursa Major

Auch die Große Bärin genannt. Sie wird in der griechischen Mythologie als verwandelte Tochter des Lykaon von Arkadien beschrieben. Das Sternbild der Großen Bärin ist belegt. Eine Kleine Bärin kann man in den Sagen nicht finden. Der Polarstern, der heute so fast exakt am Himmelnordpol steht, war vor Jahrtausenden aufgrund der Präzession ein anderer. Die Seefahrer im Mittelmeer brauchten keinen Polarstern zur Navigation. Sie sahen recht schnell die Küstenlinien.