Astronomie in der Stadt
Ist der Titel meines ersten Buches. Astronomie kann man auch in der Stadt betreiben.

 Der Mond    

Der Vollmond

Vollmond







Der Mond ist in der Stadt immer ein lohnendes Objekt, er bietet schon im Fernglas einen schönen Anblick. In einem Fernrohr sieht man natürlich nicht nur die dunklen Mare und den "Strahlenkrater "Tycho auf der Südhalbkugel, der einem bei Vollmond besonders auffällt, sondern eine vielzahl von Kratern und Gebirgen in einer zerklüfteten Landschaft.

Wenn der Mond einen Hof hat..ändert sich das Wetter

so wird er von Schleierwolken bedeckt. Ein sicheres Zeichen, dass das Wetter schlechter wird.

Wenn die Sterne ganz besonders klar sind und man bis zum Horizont alle Sterne sehen kann, so wird es bald Regen geben.

Wie alt ist der Mond?

Der Mond umrundet seit über 4 Milliarden Jahre unsere Erde. Die Herkunft unserer Erdenmondes, der im Gegensatz zu anderen Planeten recht groß ist, ist nicht so gang gesichert. Mit seinen 3476 Kilometern Durchmesser ist er mehr als ein Viertel größer wie die Erde. Sein Volumen entpricht 1/50 des Erdvolumens. Seine Masse nur 1/81 der Erdmasse. Was auf eine geringere Dichte des Mondes schließen lässt. 


Mondfinsternis am 28.09.2015


Why do we always see the same side of the moon?

In 29 days the moon orbits the earth. The moon revolves around itself in 29 day. This phenomenon is known as tidal lock. This phenomenon also appears when a planet surrounds a star. When the planet is too close to a star, the planet shows the planet always the same side. This effect is due to the strong gravitational forces of the star. When a moon comes to close to a big planet, it can be torn apart by the strong gravitational forces of that planet. This had happened to the moons of Saturn. The remaining rocks are surrounding Saturn as the famous Saturn rings. These rings consist of rocks and ice. Don’t panic. Our Moon will not be torn apart. He has the tendency to escape. Someday the moon will be so far away, that there will be only annular solar eclipses The sun cannot be totally covered by the moon at a solar eclipse.

Warum sehen wir vom Mond immer nur dieselbe Seite?

Der Mond dreht sich ein 29 Tagen und 6 Stunden einmal um sich selbst. So lange benötigt er auch für eine Umrundung der Erde. Dieses Phänomen nennt man gebundene Rotation. Im der englische Literatur wird der Begriff tidal lock verwendet. Dieses Phänomen tritt auch bei Planeten auf, die einen Stern umkreisen. Wenn sie zu nahe an einem Planeten dran sind, sind die Gravitationskräfte so stark, dass sie nur in einer gebunden Rotation diesen umrunden können. Ein Mond, der zu nahe an einen Planeten herankommt, kann von den Gravitationkräften des Planeten zerrissen werden. So geschehen bei dem Planeten Saturn, der von einem Ring aus kleinen Stücken aus Gestein und Eis besteht. Keine Angst, unser Mond wird nicht zerrissen werden. Er hat die Tendenz, sich von der Erde zu entfernen. Irgendwann wird er so weit weg sein, dass wir eine Sonnenfinsternis nur als ringförmige Sonnenfinsternis sehen werden.  Der Mond kann dann von uns aus gesehen die Sonne nicht mehr ganz abdecken.

Mittelalterliches Instrument zur Bestimmung der Mondphasen:

Die Volvelle


Volvelle











Mit der mittelalterlichen Volvelle konnte man sich die Monphassen anzeigen lassen. Durch Drehen der Scheiben erschien in dem runden Loch in der Mitte der kleinen Scheibe der Mond in seiner entsprechenden Phase zum entsprechenden Datum. Die Kreise waren mit Tierkreiszeichen ausgeschmückt. Kirchliche Feiertage waren vermerkt. Mit der mittelalterlichen Volvelle konnten auch astronomische Probleme gelöst werden. Eine Volvelle wurde als immer währender Kalender verwendet.