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Geschichte der Astronomie


50 Jahre Mondlandung

Im Juli 1969 war das Raumschiff Apollo 11 in eine Mondumlaufbahn gebracht worden. Armstrong und Aldrin haben das Raumschiff verlassen und in die Fähre Eagle umgestiegen. In der Nacht vom 20. auf den 21 Juli landeten sie im Mare Tranquillitatis. Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond, Aldrin folgte ihm. "A small step for a man", a giant leap for mankind", ist sein bekannter und oft zitierter Satz.  50 Jahre sind seitedem vergangen. Einige von Ihnen werden sich noch gut daran erinnern. 

Sonnenbeobachtung

Im 17. Jahrhundert beobachtet man die Sonne. Damals hatte sie kaum Flecken. Im 19. Jahrhundert konnte der  Amateurastronom und Apotheker aus Dessau  durch seine über Jahre dauernden Beobachtungen einen über 10 Jahre andauernden Rhythmus der Flecken feststellen. Der Naturforscher Alexander von Humdbold veröffentlichte Schwabes Beobachtungen in der Gelehrtenzeitschrift "Kosmos". Der bayerische Physiker Fraunhofer erforschte mit einem Prisma die Sonne. Weil ihm das nicht genau genug war, entwickelte Fraunhofer einen Spektrografen.

Die Jeans-Masse

Der englische Astronom James Jeans (1877-1946) entdeckt, dass eine Gaswolke durch ihre eigene Schwerkraft sich zusammenzieht und daraus ein neuer Stern entsteht. 

Aufzeichnung der Mondbewegung

Der englische Astronom John Flammsteed (1646-1719) wurde 1675 zum ersten Astronomer Royal ernannt des Greenwich Observatorium ernannt. Der begann den Mond zu beobachten, eum seine genauer Umlaufbahn zu bestimmen. Er war ein ausgzeichneter und sorgfältiger Beobachter. Doäch er endeckte schon bald, dass die englische Mondmethode problematisch war. Dabbei bestand die Schwierigkeit nicht in der Beobachtung, sondern in der komplizierten Bewegung des Mondes. Die Bahn des Mondes wird nicht nur von der Erde, sondern auch von der  Sonne beeinflusst. In den 1660iger Jahren behaupteten zahlreiche Wissenschaftler, Methoden zur Berechnung des Mondes entwickelt zu haben. Für am genialsten hielt Flamsteed die Methode des Astronomen Jeremiah Horroks (1618-1841). Auch Newton (1642-1727) befasste sich mit der Mondbewegung. Doch auch er scheiterte daran. Denn seine Theorie berücksichtigte nur zwei Körper. 

Die ersten Fotografien in der Astronomie

Der Englänger John Draper (1811-1882) nahm 1840 die ersten Bilder vom Mond auf. Deutlich waren Krater und die dunklen Mare zu erkennen. Sein Sohn Henry (1837-1882) fotografierte den ersten Nebel. Es war der Orionnebel. 1885 wurden die ersten Bilder des Mondes veröffentlicht. Die Fotografie von Sternen hingegen war enttäuschend. Doch die Fotografie eignete sich gut, die Prallaxe der Sterne zu bestimmen.


Die Entdeckung der Quasare

Doctorandin Joyce Bell Burnell

Ende der Fünfziger Jahre fanden Astrophysiker Radioquellen ohne sichtbare Objekte. Schließlich wurde ein schwacher Lichtpunkt gefunden, der als Quasar identifiziert wurde. Quasare sind schnell rotierende Neutronensterne die Impulse oft im Millisekundenbereich aussenden. Zuerst dachte mann an außeridische Zivilisationen.  1967 war die Doctorantin Joyce Bell Burnell daran beteiligt, die Signale der Quasare auszuwerten. Der Glauben an grüne Männchen musste aufgegeben werden.

Tobias Mayer

Mit 16 Jahren fertigte Mayer einen Stadtplan von Esslingen an. Mit 18 Jahren veröffentlichte er sein erstes Buch, das die Geometrie behandelte. Mit 22 Jahren veröffentlichte er einen mathematischen Atlas. Ein kartographischer Verlag in Nürnberg bot dem 23-Jährigen dann eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an. Er sollte das Kartenmaterial durch Literaturrecherche und eigene Messungen aktualisieren. In dieser Zeit erstellte er auch eine Landkarte des Monds. Im Vergleich zu den Vorgängerkarten von Johannes Hevelius (1647) und Giovanni Riccioli (1651) stellen Mayers Arbeiten einen „Quantensprung“ dar, führt Hüttermann aus. Mayers Mondkarte wurde allerdings erst 1772 von Georg Christoph Lichtenberg herausgegeben. Nach fünf Jahren Berufstätigkeit als Kartograf erhielt Mayer dann den Ruf an die Universität Göttingen. Meyer trug zur Längenbestimmung mit seinen Karten, genauen Mondzeichnungen, Erstellung von genauen Sternkarten bei. Damit präsizierte er der die Monddistanzen, die zur genauen Bestimmung der Positionen auf See nötig waren. Er reichte seine Methode beim Board of Longitude ein. Tobias Mayer, beziehungsweise seine Erben, erhielten von dem ausgesetzten Preis von 10.000 Pfund 3.000 Pfund. Da seine Wittwe unterschrieben hatte, denjenigen, die sich für Mayer beim Englischen König zur Einreichung des Antrags eingesetzt haben, einen Anteil zu gewähren, erhielt sie nur 1.800 Pfund. Eine doch bedeutende Summe, mit der eines ihrer zwei noch lebenden Kinder studieren konnte. Sein Sohn studierte Mathematik und Physik und lehrte an der Universität Göttingen.

Aus dem Göttinger Tagblatt

Die Namen der Jupitermonde gehen auf Tobias Mayer zurück. Tobias Mayer hatte fast zeitgleich die Jupitermonde wie Galilei Galileo entdeckt. Galileio beschuldigte Tobias Mayer des Plagiats.

Der Kometenentdecker Edmond Halley

1705 kann Edmond Halley zeigen, dass die Kometen aus den Jahren 1682, 1531 und 1607 eigentlich ein und derselbe Komet ist. Er wird Halleyscher Komet genannt.

Nebulartheorie zur Entstehung der  Planeten

Im 18. und 19. Jahrhundert entstand die Nebulartheorie zu Entstehung der Planeten. Nach Siemon-Pierre Laplace sollen sich aus Gestein bestehende Teilchen um die Sonne laufen und sich zusammenballen. Im 20. Jahrhunderte arbeitete Viktor Sarfranov in Moskau an der Theorie wie sich aus einem Nebel Planeten bilden könnten. Die kleinen Teilchen ballen sich zu Planetesimalen zusammen aus denen später die Planeten werden.

Entdeckung der Planeten Uranus und Neptun

Der Planet Uranus wurde im Teleskop per Zufall gefunden. Es blieben aber immer noch Bahnabweichungen des Planeten Uranus. Die Astronomen vermuteten, dass weiter draußen noch ein Planet sein müsste. Unabhängig voneinander berechneten dies John Couch Adams (1819-1892) und Urbain Jean Joseph LeVerrier (1811-1877) die Position des hypothetischen Planeten. In Berlin fanden Johann Gottfried Galle (1812-1910) und sein Assistent Heinrich D’Arrest den Planeten an der berechneten Position im Sternbild Wassermann. Er wurde nach langem Streit auf den Namen Neptun getauft.

Neptun läuft in 165 Jahren einmal um die Sonne. Seine Bahn ist fast kreisförmig. Im selben Jahr seiner Entdeckung, nämlich 1846, wurde der größte Mond des Neptun, Triton, gefunden.

Zwergplanet Pluto

Pluto wurde im Jahr 1930 wurde am 18. Februar von Clyde William Tombough (1906-1997) zufällig auf einer Aufnahme des Lowell-Observatoiums (Flagstaff, Arizona) entdeckt. Pluto wurde zwischenzeitlich zum Zwergplaneten herabgestuft. Im Kuiper-Gürtel wurden in den letzten Jahren etliche Planetoiden entdeckt. 2006 wurde von der IAU (Internationale Astronomische Union)  2006 in Prag der Begriff des Zwergplaneten eingeführt. Der Zwergplanet kreist um die Sonne. Zwergplaneten und Kleinplaneten gehören zu den Planetoiden. 


100 Jahre Lichtablenkung

Am 29. Mai wurde die Sonnenfinsternis an verschiedenen Orten von Astronomen unter der Leitung von Arthur Eddington beobachtet. Dies waren die Insel Principe im Golf von Guinea vor der afrikanischen Kuste und in Sobral in Brasilien. Durch die Auswertung der fotografischen Platten konnte bestätigt werden, dass Albert Einstein Recht hatte. Das Licht wird von der Sonne durch Gravitation abgelenkt.

Schwarze Löcher

Endlich konnte man nach langer Suche die Existenz von Schwarzen Löchern nachweisen. Doch Einstein glaubte nicht an sie.

 
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