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Teleskope

Teleskope für den Balkon

Eine Balkonsternwarte bietet Bequemlichkeit. In der Nacht muss man nicht in den Garten oder auf die Straße gehen. Für die Beobachtung auf dem Balkon soll das Teleskop kurz sein. Ein Newton-Teleskom, bei dem  man vorne durch Okular schaut, hat nicht so einen großen Radius.

Unterschied zwischen Reflektor und Refraktor

 Schaut man hinten durch das Okular, wie bei einem Refraktor, wird es auf einem Balkon eng. Angenehm sind beim Newton die Beobachtung des Zenits. Mein Newton wiegt mit Montierung, einer EQ-3 Montierung,  etwa 13 bis 15 Kilogram. Das Linsenteleskop gleicher Länge ist schwerer, benötigt ein zusätzliches Gegengewicht von  5 Kilogramm, eine größere Montierung, eine EQ-5 Montierung.

Das Newton-Teleskop

Newton-TeleskopNewton Teleskop

 Das Licht fällt auf den Hauptspiegel und wird über einen Hilfsspiegel auf der anderen Seite des Tubus um 90 Grad auf das Okular gelenkt.

Kleine Newton-Teleskope von 6 Zoll haben eine Brennweite von 650 bis 750 mm.  Wegen der kurzen Brennweite sind die Objekte recht hell. In das große Gesichtsfeld passen alle Nebel.  Der Mond ist sehr hell und die Krater und Mare recht gut sichtbar. Wird die Brennweite länger, sind die Objekte nicht mehr so hell, das Gesichtsfeld wird mit größerer Brennweite kleiner. Planeten erscheinen in Fernrohren mit längerer Brennweite größer. Möchte man die Brennweite verlängern, setzt man eine Barlow-Linse ein. Damit wird die Vergrößerung verdoppelt oder verdreifacht.  Doch liefert die hohe Vergrößerung nur bei einem klaren Himmel ein gutes Bild. 

Das Maksutov-Teleskop

Das Maksutov-TeleskopDas Maksutov-Teleskop


Das Maksutov-Teleskop bestet aus  Hauptspiegel und Hilfsspiegel. Der Hauptspiegel ist durchbohrt. In dem durchbohten Hauptspiegel steckt das Okular, gegenüber steht der kleine Hilfsspiegel, der auf einer Glasplatte angebracht ist. Der Tubus ist  geschlossen. Das Bild am Okular wird durch Verschieben der beiden Spiegel eingestellt und nicht wie sonst, durch Verschieben des Okulars.

Besonderheit des Maksutov-Teleskops

Das Fernrohr muss vor dem Beobachten für eine längere Zeit nach draussen gebracht werden, da sich das geschlossene System langsamer an die Temperatur anpasst, gegenüber offenen Systemen.  Die Brennweite kann bei einem kleinen Maksutov bis zu 3 Meter betragen.

Nachteile

Objekte sind dunkel, ausgedehnte Nebel passen nicht in das kleine Gesichtsfeld von kleinen Fernrohren. Strukturen auf Planeten hingegen sind gut  zu erkennen.

Das Linsenteleskop

Die Sterne sind in einem Linsenteleskop nadelförmiger als in einem Spiegelteleskop. Linsenteleskope bestehen aus mehrern Gläsern. Die besten werden aus Fluoridgläsern hergestellt. Sie werden gerne zur Astrofotografie verwendet.

Die Montierung

Es gibt zwei Arten von Montierungen: die azimutale und die äquartoriale.

Die azimutale Aufhängung bewegt das Fernrohr in Richtung der Höhe zum Azimut, der 90 Grad über unseren Köpfen steht und des Azimutes entlang des Horizontes. Währen die äquartoriale Montierung parallel zu Erdachse steht. Das heisst: eine Achse der Montierung zeigt zum Polarstern und ist um den Winkel, den der Polarstern mit dem Horizont einnimmt. geneigt.  So laufen auch die Stern über den Himmel.

An diese Achse kann man eine Scheibe anbringen, auf der Gradeinteilungen angebracht sind. Üblich ist aber die Stundeneinteilung. Dieser Kreis entspricht bei der azimutalen Aufhängung dem Winkel entlang des Horizontes. Da die Sterne aber nicht entlang des Horizontes laufen, es sei denn wir stünden am Nordpol, brauchen wir eine äuartoriale Aufhängung. So kann man mit dem Fernrohr den Sternen, den Planeten und dem Mond leicht folgen.

Bei einer azimutalen Aufhängung müssen wir den Himmelobjekten in komplizierteren Bewegungen mit Feintrieben treppenförmig folgen.

Besonderheiten bei ganz großen Teleskopen

Bei ganz großen Teleskope verwendet man die azimutale Aufhängung.Da diese großen Massen, wären sie geneigt aufgehängt, nicht mehr gut steuerbar wären. So werden diese Teleskope mithilfe eines Computer treppenförmig an ihre Objekte herangefahren. Die größten heutzutage steuerbaren Einzelteleskope sind 8 Meter groß. Braucht man eine größere Fläche, werden Teleskope elektronisch zusammengeschaltet, um eine größere Fläche  zu erhalten.