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Teleskopberatung

Beachten Sie beim Kauf - Kleine Telskopberatung

Ein Teleskop sollte mit einer nicht zu schwachen Montierung ausgestattet sein. Wenn es berührt wird, sollte es nicht zu lange nachschwingen. Das Bild sollte ruhig in sein. Lieber etwas mehr Geld ausgeben, für ein Teleskop mit einer besseren Montierung. Teleskope für 300 Euro sind zu billig. Aber für über 400 Euro gibt es schon gute. Zu Anfang kann ein Fernglas einen Einblick in den Sternenhimmel geben.

Fernrohrkauf Kenngrössen

Lassen Sie sich Zeit. Schauen Sie auf den Internetseiten der Verkäufer nach. Gehen Sie in ein Geschäft und schauen Sie sich die Fernrohre an. Dann können Sie sehen, wie groß und wie schwer die Fernrohre mit Montierung sind.   Wollen Sie fotografieren oder nur schauen? Dann sollte die Montierung schwer genug sein, damit damit beim Auslösen der Kamera das Teleskop nicht wackelt.

Beobachtung auf dem Balkon oder auf der Wiese?

Wie viel können Sie tragen? Wie viel möchten Sie ausgeben? Nach oben gibt es keine Grenzen. Linsenteleskop oder Spiegelteleskop? Linsenteleskope mit der gleichen Öffnung eines Spiegelteleskops sind teurer und schwerer. Gehen Sie auf Reisen? Dafür sind Dobsons geeignet. Der Spiegel und das Gestänge des Tubus kann in der Rockerbox untergebracht werden. So eine Kiste gilt im Flieger als Handgepäck.  So kann man ferne Länder erkunden. Für eine Sonnenfinsternis reicht ein kleines Fernrohr.

Befassen Sie sich mit den Kennwerten eines Teleksops: Brennweite, Vergrößerung, Öffnungsverhältnis.

Vergrösserung: Brennweite des Objektivs / Brennweite des Okulars.

Öffnungsverhältnis: Brennweite des Objektivs oder Spiegel / Durchmesser Objektivs oder Spiegels

Besonderheiten zur Astrofotografie mit Newton oder Refraktor

Zur Astrofotografie werden gerne Refraktoren verwendet, weil sie ein größeres Öffnungsverhältnis haben als das Newton-Teleskop. Was nicht heissen soll, mit einem Newton kann man nicht schöne Fotos machen. Die Öffnungsverhältnisse bei Refraktoren betragen oft 1:10, die vom Newton etwa 1:5. Bei diesen größeren Öffnungsverhältnissen muss man beim Fotografieren das Bild sehr genau fokussieren und mit Feingefühl das Okular verschieben. Es sei denn man hat einen Crayfort-Auszug mit einem Feintrieb und Markierungen am Okularschaft. Damit kann man genau ablesen, wie weit man das Okular herausdrehen muss, damit das Bild scharf ist.