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Sternebeobachten für Anfänger

Der Himmel wird immer sauberer

Seit den Coronabeschränkungen sind am Himmel nicht mehr so viele Flugzeuge zu sehen. Das wirkt sich auch auf den Himmel aus. Man sieht Nebelchen am Stadthimmel, die man sonst so nicht gesehen hat. Die Sonne ist intensiver. Sogar die Stickoxidwerte durch den Autoverkehr in den Städten sind messbar zurückgegangen. Das zeigt uns, wieviel wir tun müssen, um schädliche Klimagase aus der Luft zu eliminieren. Aber, wer will sich schon einschränken. Alle fordern den Schutz der Umwelt, doch wenn es erst wird, denkt keiner mehr daran. So denkt der Mensch. Jeder will Auto fahren, auch die Fahrradfahrer sind Autofahrer. Die Sitten auf den Straßen und Wegen werden rauher, jeder meint, er könne die Natur so nutzen, wie er will. Ob dabei Pflanzen oder Tiere dabei leiden, ist ihm egal. Fußgänger auf den Wegen sind Gejagte. Es soll Leute geben, die kein Auto besitzen, die zu Fuß gehen oder mit den Öffentlichen fahren. Das sind die wirklichen Umweltschützer. Sie müsssen sich Viren aussetzten, Menschen, die in der Bahn sich so benehmen wie zuhause. Einem den großen Koffer vor die Füsse knallen, Fahrrad und Kinderwagen und sich darüber beschweren, dass die Bahn mal wieder nicht losgefahren ist. Die Kofferkarawane blockierte die Türen am Bahnsteig. Jeder hat in normalen Zeiten Recht und ist in Coron-Zeiten obendrein noch systemrelevant. Es soll noch Leute geben, die noch nie in einem Flugzeug gesessen sind. Gibt es sogar Klimahelden? Amateurastronomen sind auch Umweltschützer, sie verstehen, dass wir auf unserer Erde nur ein Krümel im Weltall sind. Früher stritt man sich, ob die Erde oder die Sonne im Mittelpunkt der Welt stehe. Dann sah man den Menschen im Mittelpunkt. Nun bedroht uns ein Virus. Dort draußen in der Natur gibt es noch tausende dieser Sorte. Wir müssen nicht allen Tieren nahe kommen. Wir sind auch nur ein kleiner Teil im Kosmos. Und wenn Sie Ihr Fernglas auf den Himmel richten, besonders in Gegenden, in denen es recht dunkel ist, werden Sie tausende Sonnen finden. Mit dem Fernrohr werden es Millionen. Licht, dass vor Milliarden von Jahren von ihnen ausgesendet wurde.

Sternegucken mit dem Fernglas

Mit dem Fernglas den Himmel zu durchstreifen kann sehr reizvoll sein. Man kann in der Stadt die vielen Sterne der Milchstrasse sehen. Der Schütze steht tief am Himmel nach Mitternacht in einer sternreichen Gegend. Die Monde des Jupiter sind in einem kleinen Fernrohr reizvoll, doch in einer klaren Nacht mit dem Fernglas sichtbar.Die Ringe des Saturn sieht man damit noch nicht. Um den Mars besser zu sehen, darf es ein Fernrohr mit 8 Zoll sein und einer langen Brennweite.

Sternhaufen mit dem Fernglas auffinden

Aber es gibt ein paar Sternhaufen. Die Plejaden im Perseus. Sie liegen unterhalb des Sternbildes. Der Perseus schliesst sich an das Himmels-W, die Kassiopeia in Ostrichtung an.

Fernglas oder Fernrohr

Für den Anfänger ist es erst einmal gut, sich mit einem Fernglas einen Überblick über den Himmel zu verschaffen, bevor er sich an den Kauf eines Fernrohres wagt. Das Gesichtsfeld eines Fernrohres ist wesentlich kleiner. Wenn Sie die Sterne nicht gleich einstellen können, haben Sie Geduld. Die Sterne nach Koordinaten einstellen zu wollen, bringt Sie nicht gleich weiter. Oder fahren Sie mit dem Fernrohr über den Himmel und halten an einem Stern an. Schauen Sie nach auf einer Karte, welcher Stern das ist. Die ist die Star-Hopping-Methode.

Beobachten mit einem 2-fach vergrößernden Fernglas

Um ein Sternbild im ganzen auch in der Stadt bei einem lichtverschmutzten Himmel sehen zu können, bieten sich Ferngläser mit schwacher Vergrößerung und einem großen Blickfeld an. Sie erinnern an das Opernglas. Doch Operngläser sind nur für die Bühne gedacht. In diese Gläser passt ein ganzes Sternbild hinein und man sieht noch ein paar mehr Sterne, als mit bloßem Auge.

Fernrohre mit Go-To-Steuerung

Eine andere Hilfe, am aufgehellten Stadthimmel die Sterne besser zu finden, ist ein Fernrohr, das die Sterne mit Hilfe von GPS findet. Diese Go-To-Steuerung kann Ihnen die Sterne per Knopfdruck zeigen. Sie müssen aber wissen, wie Sie das Fernrohr hinstellen sollen.  Das Fernrohr sollte genau nach Süden ausgerichten sein, sonst findet es nicht die Sterne, die Sie eigentlich sehen wollten. Sie kommen nicht drumherum, die Sterne genauer kennen zu lernen.

Nutzen Sie Planetariumsprogramme

Ein viel genutztes und mit wichtigen Informationen versorgende Planetariumsprogramm ist Stellarium. Es kann kostenlos bei Computerbild heruntergeladen werden. Auf diesem Programm findet man die Sternbilder des Nord- und Südhimmels. Man kann den Mond und die Planeten einblenden, sowie die Sternbilder und die verschiedenen Koordinaten am Himmel  grafisch darstellen.  Astrofotografen verwenden gerne Carte du Ciel.

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