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 Der Mond  


Vorschau: Am 20. Juli 2019 ist die ersten Mondlandung 50 Jahre her.

Am 20. Juli 1969 betraten die ersten Menschen den Mond. Am 17. Juli findet dieses Jahr eine partielle Mondfinsternis statt.

Vor 50 Jahren betraten die ersten Menschen den Mond. Dies war die Apollo-11-Mission. Am 20. Juli 1969 betraten Neil Armstrong und Edwin Aldrin den Mond. Sie brachten 21 Kilogramm Mondgestein zurück zur Erde.

Apollo 11 landete am 20. Juli 1969 am Rande des Mare Serenitatis. Drei kleine Krater in der Nähe der Landestelle siind nach den Astronauten benannt. Apollo 15 landete im bekannten Apeninnengebirge, Apollo 14 mit der Fähre Antares im Imbrium-Becken des Mare Imbrium.

Die Zukunft der Mondlandung

Seit 10 Jahren fotografiert der Lunar Reconaissance Orbiter die Mondoberfläche. Nur ein Jahr nach der Landung von Change’e-3 starteten die Chinesen am 23. Oktober 2014 Change’e-5-Z1.

Am 9. Mai stellte Jeff Bezos der Öffentlichkeit in Washington seine Mondsonde Blue Moon vor. Sie soll pro Einsatz 6,5 Tonnen Mondgestein auf den Mond bringen.

Daten über den Mond

Der Mond umrundet seit über 4 Milliarden Jahre unsere Erde. Mit seinen 3476 Kilometern Durchmesser ist er mehr als ein Viertel größer als die Erde. Sein Volumen entpricht 1/50 des Erdvolumens. Seine Masse nur 1/81 der Erdmasse. Was auf eine geringere Dichte des Mondes schließen lässt.

 Aufgangspunkt des Mondes

Haben Sie schon einmal gesehen, dass der Vollmond sich genau dann über den Horizont erhebt, wenn die  Sonne auf der anderen Seite untergeht? Das ist ganz einfach: Bei Vollmond wird der gesamte Mond von der Sonne angestrahlt.

Mondphasen

Nach Neumond sehen wir die schmale Sichel des Mondes am Abend im Westen aufgehen. Bald darauf geht er unter. Wenn der Mond im Ersten Viertel ist, steht er am Abend im Süden. Am Tag des Vollmondes geht der Mond am Osthorizont, genau gegenüber der Sonne auf, wenn diese am Westhorizont untergeht. Im März geht er so um den Ostpunkt herum auf, im Sommer geht der Vollmond so zwischen Osten und Süden auf und im Winter zwischen Osten und Nordosten. In manchen Jahren steht er höhher am Himmel und in manchen tiefer. Der Mond vollführt eine Schraubenbewegung am Himmel. Dieses Auf- und Absteigen geschieht in einer Periode von 18 1/2 Jahren. Der Grund für diese Veränderung: Die Knoten des Mondes wandern ebenfalls.


Der abnehmende Mond 

Mond 3 Tage nach Neumond

Nach Vollmond geht der Mond immer später auf, im letzten Viertel steigt der Mond nach Mitternacht im Osten über den Horizont. Den abnehmenden Mond sehen wir am Morgenhimmel. Zuerst verschwindet das Mare Crisium am rechten Rand. 

 Erdmeteorit auf dem Mond

In einem neune Kilo schweren Mondgestein, dass die Apollomission 14 1973 auf die Erde zurück gebracht hat wurde ein Einschluss gefunden, der auf irdische Kristalle hinweist. Sie sollen von dem Asteorideneinschlag auf der Erde vor 4 Milliarden Jahren stammen. Das Gestein ging auf dem Mond nieder und wurde bei Asterideneinschlägen im Mare Imbrium wohl wieder freigelegt.

Entstehung einer Mondfinsternis

 

Entstehung einer MondfinsternisEntstehung einer Mondfinsternis


Der Mond geht durch den Halbschatten der Erde, der über den Vollmond wandert, dann durch den Kernschatten. Ist der Mond im Kernschatten, leuchtet er kupferrot. Das Kupferrot kann bei jeder Finsternis heller oder dunkler sein.

Meistens geht der Vollmond am Erdschatten vorbei und es entsteht keine Verfinsterung. Tritt der Mond teilweise in den Erdschatten, ist der Mond nur teilweise verfinstert. Wenn der Mond weit weg ist, kann es vorkommen, dass eine ringförmige Mondfindernis entsteht.



Die Gezeiten und der Mond

Der Mond beeinflusst Ebbe und Flut. Galilei und Kepler haben sich damit befasst. Der Mond geht jeden Tag 50 Minuten später auf. Ebbe und Flut treten jeden Tag später auf. Galilei hatte nicht nur über die Gezeiten geschrieben. Durch seine Beobachten mit dem Fernrohr hat er die Libration entdeckt. Wir sehen manchmal ein Stück hinter den Mond. Die Mare an der West- und Ostseite werden sichtbar. Der Mond nickt aber auch. Wir können ein Stück mehr vom Norden oder Süden sehen. Doch Kepler sah den Zusammenhang zwischen dem späteren Aufgehen des Mondes und des Vorrückens von Ebbe und Flut.

 
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