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 Der Mond  


Vorschau: Am 20. Juli 2019 ist die ersten Mondlandung 50 Jahre her.

Am 20. Juli 1969 betraten die ersten Menschen den Mond. Am 17. Juli findet dieses Jahr eine partielle Mondfinsternis statt.

Vor 50 Jahren betraten die ersten Menschen den Mond. Dies war die Apollo-11-Mission. Am 20. Juli 1969 betraten Neil Armstrong und Edwin Aldrin den Mond. Sie brachten 21 Kilogramm Mondgestein zurück zur Erde.

Apollo 11 landete am 20. Juli 1969 am Rande des Mare Serenitatis. Drei kleine Krater in der Nähe der Landestelle siind nach den Astronauten benannt. Apollo 15 landete im bekannten Apeninnengebirge, Apollo 14 mit der Fähre Antares im Imbrium-Becken des Mare Imbrium.

Frauen bei der Nasa

Im so fortschrittlichen Amerika gab es unter den Mitarbeitern bei der NASA kaum Frauen.  Die Programmierer oder Mathematiker im Kontrollzentrum war von Männern besetzt. Man darf sich die 70iger Jahre nicht so fortschrittlich vorstellen. Es war noch nicht üblich, das Frauen technische Berufe ergreifen und wenn man es wollte, gab es genügend Menschn in der eigenen Umgebung, die das einem ausreden wollten. Da mischte Francis Northcutt mit, die Mathematik studiert hatte. Denn ausser Lehrerin, Krankenschwester oder Sekretärin konnte man in Amerika so die nichts anderes werden. Da war man in Deutschland wegen des Kriegs wohl schon weiter.  Nach dem Krieg gab es die Elektrotechnische Assistentin.  Es war schon ein tolle Sache vor dem Fernseher zu sitzen und den ersten Menschen auf dem Mond spazieren zu sehen. Die Bilder waren noch nicht gut. Doch sie waren vom Mond. Der Wettlauf um den Mond, der zwischen den Amerikanern und den Russen ausgetragen wurde, beflügelte auch die Computertechnik. 

Die Zukunft der Mondlandung

Seit 10 Jahren fotografiert der Lunar Reconaissance Orbiter die Mondoberfläche. Nur ein Jahr nach der Landung von Change’e-3 starteten die Chinesen am 23. Oktober 2014 Change’e-5-Z1.

Am 9. Mai stellte Jeff Bezos der Öffentlichkeit in Washington seine Mondsonde Blue Moon vor. Sie soll pro Einsatz 6,5 Tonnen Mondgestein auf den Mond bringen.

Daten über den Mond

Der Mond umrundet seit über 4 Milliarden Jahre unsere Erde. Mit seinen 3476 Kilometern Durchmesser ist er mehr als ein Viertel größer als die Erde. Sein Volumen entpricht 1/50 des Erdvolumens. Seine Masse nur 1/81 der Erdmasse. Was auf eine geringere Dichte des Mondes schließen lässt.

 Aufgangspunkt des Mondes

Haben Sie schon einmal gesehen, dass der Vollmond sich genau dann über den Horizont erhebt, wenn die  Sonne auf der anderen Seite untergeht? Das ist ganz einfach: Bei Vollmond wird der gesamte Mond von der Sonne angestrahlt.

Mondphasen

Nach Neumond sehen wir die schmale Sichel des Mondes am Abend im Westen aufgehen. Bald darauf geht er unter. Wenn der Mond im Ersten Viertel ist, steht er am Abend im Süden. Am Tag des Vollmondes geht der Mond am Osthorizont, genau gegenüber der Sonne auf, wenn diese am Westhorizont untergeht. Im März geht er so um den Ostpunkt herum auf, im Sommer geht der Vollmond so zwischen Osten und Süden auf und im Winter zwischen Osten und Nordosten. In manchen Jahren steht er höhher am Himmel und in manchen tiefer. Der Mond vollführt eine Schraubenbewegung am Himmel. Dieses Auf- und Absteigen geschieht in einer Periode von 18 1/2 Jahren. Der Grund für diese Veränderung: Die Knoten des Mondes wandern ebenfalls.


Der abnehmende Mond 

Mond 3 Tage nach Neumond

Nach Vollmond geht der Mond immer später auf, im letzten Viertel steigt der Mond nach Mitternacht im Osten über den Horizont. Den abnehmenden Mond sehen wir am Morgenhimmel. Zuerst verschwindet das Mare Crisium am rechten Rand. 


 

Entstehung einer Mondfinsternis

 

Entstehung einer MondfinsternisEntstehung einer Mondfinsternis


Der Mond geht durch den Halbschatten der Erde, der über den Vollmond wandert, dann durch den Kernschatten. Ist der Mond im Kernschatten, leuchtet er kupferrot. Das Kupferrot kann bei jeder Finsternis heller oder dunkler sein.

Meistens geht der Vollmond am Erdschatten vorbei und es entsteht keine Verfinsterung. Tritt der Mond teilweise in den Erdschatten, ist der Mond nur teilweise verfinstert. Wenn der Mond weit weg ist, kann es vorkommen, dass eine ringförmige Mondfindernis entsteht.



Erdmeteorit auf dem Mond

In einem neune Kilo schweren Mondgestein, dass die Apollomission 14 1973 auf die Erde zurück gebracht hat wurde ein Einschluss gefunden, der auf irdische Kristalle hinweist. Sie sollen von dem Asteorideneinschlag auf der Erde vor 4 Milliarden Jahren stammen. Das Gestein ging auf dem Mond nieder und wurde bei Asterideneinschlägen im Mare Imbrium wohl wieder freigelegt.

 
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